Niedersachsen: LNVG will Barrierefreiheit in Zügen verbessern

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Mit größeren Piktogrammen an ihren Zügen will die Landesnahverkehrsgesellschaft LNVG mobilitätseingeschränkten Fahrgästen die Orientierung erleichtern.
Dazu werden derzeit an rund 180 Triebzügen und Wagen größere Symbole für Rollstuhl- und Mehrgenerationenbereiche angebracht. Damit soll es zum Beispiel für Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, oder Reisende mit Kinderwagen schon vor dem Einsteigen einfacher werden, die richtigen Abschnitte im Zug zu finden. Bislang waren die Piktogramme für Rollstühle an Doppelstockzügen 35 mal 40 Zentimeter groß, künftig werden sie etwa 56 mal 76 Zentimeter groß sein.
Die LNVG arbeite weiter daran, die Barrierefreiheit ihrer Züge zu verbessern, heißt es. Bei neuen Fahrzeugen, die die LNVG in den kommenden Jahren auf die Schiene bringen wird, wird es stufenfreie Türbereiche geben, die das Ein- und Aussteigen erleichtern sollen. Eine Besonderheit werden dabei die Akku-Züge sein, die ab 2031 auf immer mehr Strecken ohne Oberleitung rollen werden. Auf diesen Nebenstrecken gibt es häufig Bahnsteige mit unterschiedlichen Höhen. Auch Fahrgäste im Rollstuhl können dann ohne Hilfe Ein- oder Aussteigen und sich über eine Schräge im Zug in dem Bereich frei bewegen.
In allen Zügen der LNVG gibt es nach eigenen Angaben bereits heute verschiedene Einrichtungen, die mobilitätseingeschränkten Fahrgästen das Reisen erleichtern sollen. Dazu gehören unter anderem Rampen zwischen Zug und Bahnsteig oder Spaltüberbrückungen. In jedem Fahrzeug gibt es mindestens eine Universaltoilette, die auch mit dem Rollstuhl genutzt werden kann. In den Rollstuhlbereichen gibt es Steckdosen und eine Sprechstelle zu Lokführerin oder Lokführer.
Etwa jeder zehnte Sitz in den Fahrzeugen ist breiter und hat mehr Beinfreiheit, besonders angenehm für gehbehinderte Menschen und Schwangere. Diese Sitze sind durch Aufkleber mit einem weißen Kreuz gekennzeichnet. Mehrgenerationenbereiche in den Doppelstockzügen und künftig auch in den Akku-Zügen bieten besonders viel Platz, etwa für Kinderwagen oder Rollatoren.




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