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Hameln-Pyrmont/Holzminden: Kontrollen in Shisha-Bars - Resumee: sechs eingeleitete Strafverfahren und 42 festgestellte Ordnungswidrigkeiten

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat gestern Abend (24.05.2019) mit den zuständigen Ordnungsämtern und dem Zoll Kontrollen in insgesamt 11 Shisha-Bars in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden durchgeführt. Kontrolliert wurden sechs Shisha-Bars in Hameln, je eine in Bad Münder und Bad Pyrmont und drei in Holzminden. Dabei wurden u.a. Verstöße gegen das Jugendschutz-, sowie das Nichtraucherschutzgesetz festgestellt. Außerdem wird für eine Örtlichkeit das Veterinäramt verständigt werden, weil der Zustand der Küche nicht den Hygieneschutzbestimmungen entsprach. Von insgesamt elf kontrollierten Bars waren es nur drei, bei denen nichts zu beanstanden war. In vier Objekten wurde der Shisha-Betrieb untersagt, da die Kohlenmonoxid-Grenzwerte deutlich überschritten wurden. Ein Lokal wurde aufgrund von Verstößen gegen die Bauordnung ganz geschlossen. In fünf Bars wurden größere Mengen nicht ausreichend versteuerter Tabak sichergestellt. Außerdem hat der Zoll vier arbeitsrechtliche Sachverhalte festgestellt, die eine Nachprüfung erfordern.

 

 

POL-HM: Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Hameln und der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/HolzmindenShisha-Bar-Kontrollen im Landkreis Hameln-Pyrmont und Holzminden

Holzminden: Vorsicht bei Haustürgeschäften mit Handwerkern

(Polizeibericht) Einer aufmerksamen Bankangestellten ist es zu verdanken, dass eine 83-jährige Frau aus Boffzen vermutlich nicht um eine Menge Bargeld gebracht wurde. Die Frau wollte sich am gestrigen Tag einen fünfstelligen Bargeldbetrag auszahlen lassen. Da die Gesamtumstände der Bankmitarbeiterin merkwürdig vorkamen erfragte sie bei Dame die Hintergründe der Auszahlung und konnte in Erfahrung bringen, dass Handwerkerarbeiten am und um das Haus mit der Summe beglichen werden sollten. Vorsorglich wurde die Polizei informiert, die dann gemeinsam mit der 83-jährigen zwei Arbeiter aus Wuppertal an der Wohnanschrift antreffen konnten. Ob die bereits erledigten Arbeiten (Reinigung der Pflastersteine, Anhebung der Gehwegplatten der Terrasse) im Einklang mit dem geforderten Geldbetrag stehen, ist für die Polizei sehr fraglich. Gegen die beiden Handwerker wurden Ermittlungen wegen des Verdachts auf Wucher und Betrug aufgenommen. Ein dritter Arbeiter hatte sich vor dem Eintreffen der Polizei bereits von der Anschrift entfernt. Seine Personaldaten stehen aber fest. Die Arbeiten wurden sodann unverzüglich abgebrochen und bis auf weiteres Untersagt. In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Hinweise: Prüfen Sie zunächst (hohe) Kostenvoranschläge und holen sich ggf. Vergleichsangebote ein, bevor sie einen Vertrag (an der Haustür) unterschreiben. Sprechen sie mit ihren Verwandten und Nachbarn vor derartigen Auftragserteilungen oder wenden sie sich an anerkannte Fachbetriebe. Wenn der Verdacht auf betrügerische Machenschaften besteht, sollte sofort die Polizei benachrichtigt werden

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