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Hameln: Wäre ein Generalunternehmer die bessere Wahl gewesen?

Nach langen Diskussionen hatte sich eine breite Mehrheit der Hamelner Politik vor vier Jahren dazu entschlossen, die Arbeiten am Schulzentrum Nord nicht an einen Generalunternehmer zu vergeben, sondern selbst Einzelgewerke auszuschreiben. Jetzt steht fest: es wird deutlich teurer als geplant und damit muss sich auch die Politik beschäftigen. Das Schulzentrum wird über drei Millionen Euro teurer als geplant, außerdem wurde für die Einzelausschreibungen zusätzliches Personal eingestellt und die beteiligten Architekturbüros mit deutlich mehr Aufgaben betraut. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Wilhelm Güsgen sieht sich in seinen Befürchtungen bestätigt. Er war von Anfang an für einen Generalunternehmer. Die CDU hatte sich damals gegen den Generalunternehmer entschieden. Vorsitzende der Fraktion CDU-DU, Birgit Albrecht hegt heute einige Zweifel an dieser Entscheidung. Die SPD hält ihr Nein zum Generalunternehmer trotz der gestiegenen Kosten immer noch für richtig. SPD-Fraktionsvorsitzender und Sprecher der rot-roten Gruppe, Wilfried Binder sagte es gäbe eine Verantwortung für das Handwerk in der Region. Die Kostensteigerung am Hamelner Schulzentrum Nord ist morgen (26.) Thema im Finanzausschuss der Stadt.Die öffentliche Sitzung des Finanzausschusses beginnt um 16 Uhr im Forum des Schiller-Gymnasiums.

Lauenstein: Wolfshund Alf auf dem Weg der Besserung

Der irische Wolfshund, der Anfang des Monats in Lauenstein vermutlich mit einem präparierten Köder vergiftet wurde, scheint auf dem Weg der Besserung zu sein. Der Zustand des Hundes habe sich täglich verbessert, sagte Dr. Juliane Bitter-Pusch von der Tierklinik am Osterwald auf Anfrage von radio aktiv. Der Hund befinde sich mittlerweile wieder zu Hause, werde aber ambulant weiter behandelt. Auch die Blutwerte müssen noch regelmäßig kontrolliert werden, da ein Rückfall nach wie vor nicht auszuschließen sei. Der giftige Köder war vermutlich in einer Wurstdose in den Garten der Hundebesitzer geworfen worden. Die Ermittlungen dazu dauern an. Bei der Polizei sind zwar einige Hinweise eingegangen, Verdachtsmomente haben sich daraus aber nicht ergeben, hieß es gestern. Die Tierschutzorganisation Peta hatte nach Bekanntwerden des Falls eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgesetzt.

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