Der Pausenbrot-Check...

Veröffentlicht am Freitag, 10. Januar 2014 14:47

...in der Grundschule Hameln-Rohrsen.

 

Viele erinnern sich wahrscheinlich nur zu gerne an die Zeit zurück, als Mama noch die Brote für die Schule geschmiert hat – mit ganz viel Liebe natürlich. Und es geht doch nichts über das klassische Leberwurstbutterbrot und den Apfel für zwischendurch. Doch, was tummelt sich heute in den Butterbrotdosen? Ist das Leberwurstbrot noch aktuell oder mittlerweile vom abgepacktem Schokobrötchen abgelöst worden. Wir haben bei der Klasse 4b der Grundschule Hameln-Rohrsen mal nachgefragt.

 

 

Wir haben radio aktiv-Reporterin Eva Strohdeicher in der Klasse 4b der Grundschule Hameln-Rohrsen den Pausenbrot-Check machen lassen.

 



Auf was für kleine und große Pausenbrot-Sünden bist du denn in der Grundschule gestoßen?

Viele Kinder hatten mundgerecht, kleingeschnittene Brote mit. Hoch im Kurs stehen als Belag Mortadella, Käse, aber auch ein Nuss-Nougat-Creme-Brot war dabei und doch einige Kinder hatten nicht wirklich gesundes Toastbrot in ihren Butterbrotdosen.
Aber viele hatten auch klein geschnittenes Obst und Gemüse wie Äpfel, Gurken oder Paprika dabei. Toll fand ich allerdings, dass in der Grundschule in Rohrsen jede Klasse gemeinsam frühstückt.
Und das nicht ohne Grund, sagt Klassenlehrerin Mareike Schaper.

 

 

Du hast ja Ampelfarben für die Pausenbrote verteilt. Wie oft gabs rot, gelb und grün?

Wir haben den Pausenbrot-Check nicht groß angekündigt und trotzdem konnte ich neunmal den grünen Smiley verteilen, dreimal den gelben und auch fünfmal den roten Smiley.

 

 

 

Wie unterstützt denn die Grundschule in Rohrsen ihre Schüler in Sachen gesunder Ernährung?

Da gibt’s zum Beispiel die Gemüsebar. Und die finden die Schüler richtig gut, das haben sie mir selbst gesagt und auch Schulleiterin Birgit Albrecht hat mir bestätigt, dass die richtig gut angenommen wird. Außerdem eignet sich als kleiner, energiereicher Snack zwischendurch auch Studentenfutter, hat mir Ernährungswissenschaftlerin Antje Müller erzählt. Voraussetzung ist natürlich keine Nussallergie zu haben.

 

 

 

Essen ist das eine, aber was trinken die Schüler denn heutzutage in der Schule?

Viele Schüler der 4b hatten Mineralwasser dabei. Dem einen oder anderen ist das aber zu schnöde, der hatte dann gekaufte Fruchtschorlen dabei, aber Aufgepasst!, sagt Ernährungswissenschaftlerin Antje Müller. Selbstmixen ist besser! Milch ist übrigens auch prima, aber ein flüssiges Nahrungsmittel und wird daher nicht unbedingt als Getränk gezählt. Auch Kakao ist ein guter Kompromiss, wenn der eben dazu führt, dass ein Kind, das sonst keine Milch trinkt, auf diesem Wege Milch zu sich nimmt.

 

 

 

 

 

Ein Bericht von Eva Strohdeicher.