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Dehmkerbrock: Nach Hubschrauberabsturz - Warten auf Entschädigung

Am 1. Juli ist ein Bundeswehrhubschrauber aus nach wie vor ungeklärter Ursache bei Dehmkerbrock in Aerzen abgestürzt. Bei dem Absturz auf ein Weizenfeld ist der Schulungshubschrauber in Flammen aufgegangen. Die Pilotin ist gestorben, der zweite Insasse hat leicht verletzt überlebt. Mit den Folgen des Absturzes hat jetzt unter anderem auch der Eigentümer des Weizenfeldes, der Herkendorfer Landwirt Mark Löhle, zu kämpfen. Er übt Kritik an den zuständigen Behörden. Nicht nur die 10 mal 10 Meter große unmittelbare Absturzstelle ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Kerosin ist tiefer als 3 Meter in den Boden eingedrungen. Möglicherweise muss die ganze obere Bodenschicht des etwa zwei Fußballfelder großen Ackers abgetragen werden, so Löhle. Bislang habe er von niemandem Informationen bekommen wer ihm die entstandenen Schäden ersetze, so Löhle. Bei Probenentnahmen auch auf den angrenzenden Feldern habe es bislang keine Auffälligkeiten gegeben.

Aerzen: Betrunken und vom Handy abgelenkt

 

Ein 19-jähriger Aerzener ist gestern Morgen mit seinem Pkw auf der B 1 bei Selxen verunglückt. Er war auf dem Weg nach Hameln mit seinem Opel zunächst nach rechts auf einen Grünstreifen geraten, hatte das Lenkrad "verrissen" und war im Straßengraben gelandet. Der leichtverletzte Fahrer (Schnittwunden an den Händen und Prellungen) gab zu, vor dem Unfall einige Bier getrunken zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Zum Unfallhergang gab er an, dass ihn sein auf der Mittelkonsole liegendes Handy abgelenkt habe, als ein Anruf eingegangen sei. Ein Blick auf das Handy habe gereicht, um von der Fahrbahn abzukommen. Dem 19-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden.                

Aerzen: Unfall zwischen Königsförde und Grupenhagen

Auf der Landesstraße 432 ist es heute am frühen Nachmittag zwischen Königsförde und Grupenhagen zu einem Autounfall mit 2 PKW gekommen. Inzwischen ist die Landesstraße aber wieder befahrbar, nachdem sie für die Bergungs- und Aufräumarbeiten zwischenzeitlich vollgesperrt war. Innerhalb einer Kurve zwischen Grupenhagen und Königsförde sind zwei Pkw zusammengestoßen, nachdem der 79-jährige Fahrer auf seinem Weg von Grupenhagen nach Königsförde auf die entgegenkommende Fahrbahn gekommen ist. Einer der Fahrer soll sich dabei schwere, der andere leichte Verletzungen zugezogen haben. Beide sind daraufhin von Notärzten und Rettungssanitätern behandelt und ins Krankenhaus gebracht worden. Die zwei nicht mehr fahrbereiten Autos sind inzwischen von einem Abschleppdienst abtransportiert worden. Die Aufräumarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Der Totalschaden der Autos beläuft sich auf über 30 Tausend Euro.

Groß Berkel: Hoher Sachschaden bei Unfall auf B 1

Bei einem Unfall auf der B 1 in der Ortsdurchfahrt Groß Berkel ist am Donnerstagnachmittag erheblicher Sachschaden entstanden. Eine 52-jährige Autofahrerin aus Horn- Bad Meinberg war vermutlich infolge von Sekundenschlaf von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen geparkten PKW gefahren. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr Ffhrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Eine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Ähnliches wurde nicht festgestellt. Auf die Frau, die unter chronischer Müdigkeit litt und einräumte, schlecht geschlafen zu haben, kommt trotzdem eine Anzeige zu - wegen Straßenverkehrsgefährdung durch Müdigkeit. Ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Aerzen: Kunst im Saal in Reinerbeck

Volles Haus bei der Ausstellung Kunst im Saal der Gruppe Brückenschlag. Es sei die erste Kunstausstellung in Reinerbeck, so Bürgermeister Bernhard Wagner in der Eröffnungsrede. Aber warum nicht einmal Kunst im ländlichen Raum. 12 ambitionierte Hobbykünstler wie auch professionelle Künstler stellen ihre Arbeiten an diesem Wochenende aus. Ausstellungsraum ist der Saal im ehemaligen Gasthof, der bis in die 80er Jahre für Ortsfeiern genutzt wurde. Heute wird der Gasthof privat genutzt. Viel Platz für Kunst bietet der Saal des einstigen Dorfgasthofes und des angegliederten Gartens. Ein Wochenende lang werden Bilder, Fotos und Keramiken sowie Skulpturen gezeigt. Geboten werden z.B. Miniaturcollagen von Magdalena Hohlweg. Wie im Setzkasten ordnet sie kleine Abbilder von Vögeln und Insekten an. Die Anordnung erinnert teils an musikalische Partituren, wie der Titel Arabeske oder an wissenschaftliche Sammlungen, wie Insektensammlung vegan. Durchaus beachtenswert auch die Fotografischen Arbeiten von Matthias Schlüter dessen Kaffeehausszene an Malerei erinnert, grobkörnig und farblich grell. Auch die Skulpturen von Klaus Egner fallen auf, abstrakte Wesen aus Holz, wie der Fisch, der durch rostig, metallische Pointierung ein fast freundliches Aussehen erhält. Ambiente und kreative Arbeiten passen zusammen. So wird der ehemalige Dorfgasthof durch Brückenschlag zum Raum mit neuen Perspektiven. Eine lohnende Schau, leider nur noch am Wochenende.

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