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Bad Münder

Neuer Vorstand für TUSPO Bad Münder

Die Turn- und Sportvereinigung TUSPO in Bad Münder beendet ihre Führungskrise. Der bisherige Vorstand war mit Wirkung zum 3. Dezember von seinem Amt zurückgetreten. Grund waren die Pläne für eine Beitragserhöhung, die bei den Mitgliedern nicht auf Zustimmung gestoßen waren. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Helmut Burdorf mit großer Mehrheit zum ersten Vorsitzenden der TUSPO Bad Münder gewählt. Burdorf betonte, alle Kräfte des Vereins zu sammeln um die schwierige finanzielle Situation abzuwenden und die TUSPO für die Zukunft fit zu machen. In dem engeren Vorstand werden Helmut Burdorf zur Seite stehen Jürgen Schendel als 2. Vorsitzender und Jürgen Molitor und Manfred Luft als Kassenwarte.

Politik beschäftigt sich mit Tourismuskonzept

Das gemeinsame Tourismuskonzept für die Gemeinden des östlichen Weserberglands war Hauptthema beim Münderaner Wirtschafts- und Finanzausschuss. Bei den Mitgliedern fand das Konzept vorbehaltlos Zustimmung. Das Konzept sieht vor, gemeinsam mit den Kommunen Coppenbrügge und Salzhemmendorf die Vermarktung über eine Internetplattform „östliches Weserbergland“ voranzutreiben sowie die Präsens in sozialen Netzwerken. Nach Coppenbrügge und Salzhemmendorf werde vielleicht in der kommenden Woche auch die Gemeinde Emmerthal zum Tourismus Trio dazukommen, sagte GeTour-Geschäftsführer Thomas Heiming.

 

Der 38. Söltjer

Die Ortsgruppe Bad Münder im niedersächsischen Heimatbund plant die Gründung einer eigenen Stiftung. Damit wollen die Münderaner Heimatpfleger ihre zukünftige Arbeit finanziell absichern. Nur über eine Stiftung könnten öffentliche Fördergelder zur Kofinanzierung der Museums- und Publikationsarbeit gewonnen werden, hieß es bei der Vorstellung der aktuellen Heimatschrift Söltjer, die in diesem Jahr bereits zum 38-mal erscheint. Der Söltjer gilt als bedeutendste heimatkundliche Schrift der Region. Die aktuelle Ausgabe befasst sich neben der kulturhistorisch bedeutsamen St. Ägidienkirche unter anderem mit umwelt- und gesundheitsgefährdenden Produktionsmethoden der Pottland-Keramik und Pseudo-Plattdeutsch im Rundfunk.

Landrat Tjark Bartels hat im Bad Münderaner Ortsteil Flegessen den ersten Förderbescheid des Projektes „Jung kauft Alt“ überreicht

Nachdem im Juni dieses Jahres das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ gestartet wurde, hat jetzt eine vierköpfige Familie alle Voraussetzungen erfüllt und einen Förderbetrag bekommen. Gefördert wird bei „Jung kauft Alt“ der Erwerb von Altbauten oder deren Abriss und folgenden Neubau, die sich nicht in den zentralen Orten in Hameln-Pyrmont befinden. Als Altbau zählt ein Gebäude, dass mindestens 50 Jahre alt ist. Die Antragsteller müssen das Haus selbst bewohnen. Sie bekommen bei Erfüllung aller Voraussetzungen 7.000 Euro. Dazu können weitere 1.000 Euro pro Kind kommen. Maximal wird eine Familie mit 10.000 Euro unterstützt.

Fünf Einbrüche in Bad Münder

In der Kurstadt ist in vergangenen beiden Tagen gleich mehrfach eingebrochen worden. Das Polizei musste insgesamt fünf Einbrüche in Wohnhäuser aufnehmen. Es wurden in den meisten Fällen Terrrassentüren aufgebrochen und der Inhalt von Schränken durchsucht. Die Beute fiel gering aus, in einem Fall wurden die Täter von den nach Hause kommenden Besitzer gestört, in einem anderen fanden sie kein Diebesgut. Bei einer weiteren Tat hatte der Geschädigte seine Türen vorbildlich gesichert, die Täter gaben ihr Vorhaben auf, die Terrassentür bzw. Kellertür gewaltsam zu öffen. Dennoch beträgt die Beute Goldschmuck im Wert von 650 Euro.

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