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Coppenbrügge: 2.900 Euro für pädagogische Mitarbeit an Schulen

Der Flecken Coppenbrügge beteiligt sich finanziell an einer Stelle für einen pädagogischen Mitarbeiter im Bereich Schulen.Im Haushalt 2018 sind dafür 2.900 Euro vorgesehen. Die Politiker im zuständigen Ausschuss haben sich einstimmig dafür ausgesprochen. Die neue Stelle für den pädagogischen Mitarbeiter wird außerdem vom Landkreis und vom Verein SAM (Sozial Aktiv Menschlich) gefördert. Der pädagogische Mitarbeiter wird bei Bedarf dann auch an der Grundschule in Coppenbrügge tätig sein. Der Coppenbrügger Rat muss am 13. Dezember noch darüber abstimmen.

Coppenbrügge/Hameln: Autofahrer alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Ein 34-jähriger Autofahrer aus Salzhemmendorf ist gestern Abend gleich wegen mehrerer Verkehrsverstöße aufgefallen. Zunächst war der Mann zwischen Hohnsen und Coppenbrügge mit seinem VW Sharan auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte einen entgegenkommenden Pkw touchiert. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Mann fuhr trotzdem weiter und prallte beim Abbiegen von der Landesstraße in die B 1 gegen die Schutzplanke. Auf der Bundesstraße 1 fiel der 34-jährige anderen Autofahrern wegen seiner unsicheren Fahrweise auf – er soll mehrmals auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Als die Polizei den stark beschädigten Pkw in Afferde stoppte, zeigte sich der Fahrer desorientiert, renitent und unkooperativ. Da er alkoholisiert war und möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand, wurden Blutproben entnommen. Anschließend blieb er in Polizeigewahrsam. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der 34-Jährige nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis.

Coppenbrügge: Gemeinde rechnet mit 500.000 Euro Haushaltsdefizit

Der Flecken Coppenbrügge rechnet für den Haushalt 2018 mit einem Defizit von fast 500.000 Euro. Dass trotz derzeit hohen Gewerbesteuereinnahmen kein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden kann, begründet Bürgermeister Hans Ulrich Peschka mit zahlreichen Baumaßnahmen, die den Haushalt schwer belasten würden. Größte Posten seien Brandschutzmaßnahmen an der Grundschule Bisperode und der Anbau am Kindergarten. Um die Kommunen finanziell nicht zu überfordern, fordert Peschka ein Umdenken bei der Finanzierung von Bildung. Land und Bund müssten in diesem Bereich mehr Verantwortung übernehmen.

Haus Harderode: Terrier bei Treibjad abgestürzt

Bei einer Treibjagd in der Nähe von Coppenbrügge sind am Wochenende zwei Hunde an einer Steilwand abgestürzt. Die beiden Terrier konnten am Sonntagvormittag nur noch tot geborgen werden. Die mit Peilsendern ausgestatteten Hunde waren nach der Treibjagd am Samstag nicht zu ihren Besitzern zurückgekehrt, konnten aber im Steinbruch am Ith unterhalb eines Abhangs geortet werden. Zur Rettung der Tiere wurde die Feuerwehr angefordert, die die Suche um 18.00 Uhr aber wegen Dunkelheit abbrechen musste. Am Sonntag wurden die beiden Terrier auf einer Abbruchtrasse etwa 60 Meter unterhalb der Steinbruchkante tot aufgefunden. An dem Einsatz hatten sich neben Freiwilligen der Feuerwehren Bisperode und Coppenbrügge auch die Höhenretter aus Oldendorf/Salzhemmendorf beteiligt. Auch eine Drohne war bei der Suche eingesetzt worden.

Coppenbrügge: Straßensanierungen - Flecken hofft auf Fördergelder

Im Flecken Coppenbrügge stehen weitere Straßensanierungen an. Dringenden Handlungsbedarf sieht die Verwaltung unter anderem beim Domänenweg in Coppenbrügge und der Sandstraße in Bisperode. Beide gehören zu den Straßen, die schnellstmöglich saniert werden sollen. Bürgermeister Hans Ulrich Peschka geht allerdings davon aus, das die 100.000 Euro, die der Flecken jährlich für Straßenunterhaltungsmaßnahmen bereitstellt, nicht ausreichen, um alle notwendigen Vorhaben umzusetzen. Zur Finanzierung sollen deshalb Förderprogramme genutzt werden. Darüber hinaus müssen aber auch Wirtschaftswege in Coppenbrügge instandgesetzt werden. Die oftmals nicht asphaltierten Wege seien zum Teil durch den anhaltenden Regen und die tonnenschweren Erntemaschinen zu regelrechten Schlammpisten geworden. Der Flecken plant dafür jährlich 30.000 bis 40.000 Euro ein. Um diese Kosten zukünftig einzusparen hofft die Verwaltung auf die Gründung eines Realverbandes, der – so wie bereits in Bisperode und Dörpe - die Verantwortung und damit auch den Unterhalt der Wirtschaftswege in Eigenregie übernimmt.

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