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Der Rat Coppenbrügge hat den Haushalt 2014 verabschiedet. Danach beläuft sich das Defizit auf knapp eine Million Euro. Noch nicht bekannt ist das Defizit aus dem Eigenbetrieb Wasser- und Abwasser, Bäder und Elektrizität aus den letzten drei Jahren. Der aktuelle Haushalt wurde mit den Stimmen der CDU durchgesetzt. Die Opposition aus SPD, Grünen, UWG und Pirat verweigerte dem Zahlenwerk die Zustimmung. Der Haushalt führe zu Mehrbelastungen für die Bürger; es fehle an neuen Ideen, so die Kritik der Opposition.

Heute befasst sich der Rat im Flecken Coppenbrügge unter anderem mit der Auflösung seines Eigenbetriebs für Wasser- und Abwasserversorgung, Bäder und Elektrizität. Der Betriebsausschuss hatte sich bereits für die Auflösung rückwirkend zum Januar dieses Jahres ausgesprochen. Der Eigenbetrieb war vor drei Jahren in Abstimmung mit drei umliegenden Gemeinden gegründet worden, weil dadurch Steuereinsparungen erzielt werden sollten. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt. Außerdem steht der Haushalt 2014 auf der Tagesordnung. Dabei wird es auch um das Frei- und das Hallenbad gehen. Zwar sind nach Aussage von Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka die Besucherzahlen gestiegen, aber den Einnahmen in Höhe von 55.000 Euro stehen Ausgaben von gut 290.000 Euro gegenüber. Der Flecken erwartet in diesem Jahr ein Haushaltsdefizit von rund 940.000 Euro. Die Coppenbrügger Ratssitzung beginnt um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Brünnighausen.

Der Flecken Coppenbrügge will seinen Eigenbetrieb für Wasser- und Abwasserversorgung, Bäder und Elektrizität auflösen. Die Auflösung soll rückwirkend zum Januar 2014 wirksam werden. Dafür hat sich der Coppenbrügger Betriebsausschuss einstimmig ausgesprochen. Der Eigenbetrieb war vor drei Jahren in Abstimmung mit drei umliegenden Gemeinden gegründet worden. Der Flecken hatte sich davon Steuereinsparungen erhofft, die allerdings nicht verwirklicht werden konnten, hieß es zur Begründung. Während Bürgermeister Hans Ulrich Peschka sich noch nicht zum Defizit aus dem Eigenbetrieb äussern wollte, schätzt Ausschussvorsitzender Hartmut Greve den Betrag auf 200.000 bis 240.000 Euro. Das entspräche in etwa dem Defizit vor der Testphase. Morgen, am Mittwoch beschäftigen sich Verwaltungsausschuss und Rat mit dem Thema und den Haushaltszahlen.

Der 1. Vorsitzende des Museumsvereins, Klaus Stettner, sagte, das Programm des Museums sei sehr gut angenommen worden. Zu den acht Veranstaltungen seien insgesamt etwa 5.600 Besucher gekommen. Ein besonderes Highlight sei die Ausstellung zur Geschichte der Eisenbahn am Ith gewesen, bei der 1.400 Besucher gezählt wurden. Zusätzlich nahmen 25 Paare die Möglichkeit wahr, in der Burg zu heiraten. Auch in diesem Jahr seien wieder unterschiedliche Veranstaltungen geplant, so Stettner. Das Programm für 2014 ist zu finden auf der Website des Museums: www.museum-coppenbruegge.de.

Ebenso wie Coppenbrügges Bürgermeister hat der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat die von der Opposition vorgebrachte Kritik entschieden zurückgewiesen. Thorsten Kellner sagte, aus seiner Sicht sei die Opposition immer in alles mit einbezogen worden. Der Vorwurf, die CDU/FDP-Mehrheitsgruppe sei nicht gesprächsbereit, sei falsch. Es sei auch nicht wahr, dass die Verwaltungskosten in Coppenbrügge zu hoch seien. Die Opposition hatte in einer gemeinsamen Erklärung angesichts der Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von 2.250,- Euro in Coppenbrügge unter anderen gefordert, die Interkommunale Zusammenarbeit zu intensivieren.

 

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