Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

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Hameln

Hameln: Zusammenstoß am Berliner Platz – wer hatte Grün?

Dienstagmittag kam es in Hameln an der Kreuzung Deisterstraße / Berliner Platz / Kreuzstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Rettungswagen beteiligt war und eine Person verletzt wurde. Nach bisheriger Darstellung fuhr der Rettungswagen einer Hilfsorganisation die Deisterstraße stadtauswärts in Richtung Tunnelstraße. Der Rettungswagen fuhr nicht mit eingeschalteten Sondersignalen. Im Kreuzungsbereich am Berliner Platz kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Rettungswagen und einem Auto, das von der Karlstraße kam. Dabei wurde der 25-jährige Beifahrer im Rettungswagen leicht verletzt. Die 57-jährige Autofahrerin als auch der 37- jährige Rettungswagen-Fahrer blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrer gaben anschließend an, dass sie bei Grün losgefahren seien, bevor es zum Zusammenstoß kam. Dass beide Fahrtrichtungen gleichzeitig das Grünlichtsignal bekommen haben, ist aus technischer Sicht nicht möglich. Eine der beiden Aussagen kann aus Sicht der Ermittler nicht stimmen, so dass nun Zeugen gesucht werden. Die Frage „wer hatte grün?“ soll dadurch geklärt werden. Zeugen möchten sich bitte über die Tel. 05151/933-222 mit der Polizei Hameln in Verbindung setzen.

Hameln: Tourismusabgabe für Hameln?

In Bad Pyrmont wird schon seit Längerem über eine Tourismusabgabe gestritten – jetzt könnte das Thema auch in Hameln für Diskussionen sorgen. Die Ratsfrau Julia Maulhardt will Verwaltung und HMT beauftragen, die Einführung einer Tourismusabgabe in Hameln zu prüfen. Der Prüfantrag soll in den politischen Gremien behandelt werden, heißt es in einem Schreiben der parteilosen Ratsfrau an Oberbürgermeister Claudio Griese. Anders als bei der Bettensteuer leisten bei der Tourismusabgabe alle Unternehmen, die vom Tourismus profitieren, einen Beitrag. Das Geld soll ausschließlich in den Tourismus fließen. Auch der Deutsche Tourismusverband setze sich für solche Finanzierungsinstrumente ein, begründet Maulhardt ihren Antrag. Der Finanzausschuss wird sich im Februar mit dem Thema Tourismusabgabe befassen.

Hastenbeck: Bedrohungslage mit Messer - SEK angefordert

(Polizeibericht): Am Dienstag, 21.11.2017, gegen 16.15 Uhr, teilte eine Frau (58) aus Hastenbeck der Polizei über Telefon mit, dass sie mit ihrem alkoholisierten Lebensgefährten Streit habe und die zunächst verbale Auseinandersetzung kurz vor einer Eskalation stehe. Mehrere Streifenwagen fuhren aufgrund der Meldung das Mehrfamilienhaus in der Teichstraße an. Die Streifenwagenbesatzungen konnten zunächst die Anruferin gewaltfrei aus der Wohnung nach draußen begleiten. Als die Polizeibeamten zur Wohnung zurückgingen, um mit dem Mann zu sprechen, kam ihnen dieser mit zwei Messer in den Händen entgegen. Er drohte den Beamten und zog sich in die Räume zurück. Da ein sofortiger Zugriff in dieser Situation zu gefährlich und risikobehaftet war, hielten sich die Einsatzkräfte zurück und umstellten das Gebäude. Über den Balkon und durch Fenster rief der Mann den Einsatzkräften mehrmals zu, dass er jeden töten wird, der die Wohnung betreten sollte. Nachdem das Spezialeinsatzkommando (SEK) Niedersachsen angefordert wurde, gelang es den Beamten in der Absperrung zwischenzeitlich erneut Kontakt mit dem Mann aufzunehmen. Nach Gesprächen mit den Polizisten verließ der Mann die Wohnung. Dabei wiederholte er seine Drohungen und ging entschlossen mit einem Messer bewaffnet auf die Einsatzkräfte im Treppenhaus los. Dabei äußerte er, jetzt andere und sich selbst umbringen zu wollen. Der Mann konnte von den Polizeibeamten überwältigt werden. Dabei kam auch Pfefferspray zum Einsatz. Dadurch konnte der 54-Jährige gestoppt, auf den Boden gebracht und vorläufig festgenommen werden. Das angeforderte SEK kam nicht zum Einsatz. Nach medizinischer Versorgung (Augenspülung) und amtsärztlicher Untersuchung wurde er im Anschluss in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt, blieb aber nach kurzer Versorgung dienstfähig. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnten neben den benutzten Messern noch eine Deko-Langwaffe und ein Speer (Eigenbau) aufgefunden werden.

Hameln: Personalsituation Thema im Fachausschuss

Im Hamelner Rathaus fehlt Personal. In einigen Abteilungen der Stadtverwaltung sei die Not so groß, dass vieles nur mit Einschränkungen läuft, sagt Oberbürgermeister Claudio Griese und nennt als Beispiel den Bereich Bauen. Anträge würden bearbeitet, aber es gäbe immer wieder Verzögerungen. Auch andere Bereiche seien betroffen. Die Ratsfraktion CDU/DU/UFB will daher den Vorschlägen der Verwaltung folgen und neue Stellen befürworten. Über das Thema berät der Finanz- und Personalausschuss der Stadt Hameln heute in seiner Sitzung um 16 Uhr im Forum des Schiller-Gymnasiums.

Hameln: Neues Schulprojekt der Heinrich-Kielhorn-Schule

Die Heinrich-Kielhorn Schule nimmt an einem EU-Bildungsprojekt mit mehreren europäischen Partnerschulen teil. Seit Anfang dieses Monats koordiniert die Förderschule ein auf zwei Jahre angelegtes Projekt. Im Rahmen des Projekts „Erasmus Plus“ werden Outdoorwochen für Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf im Bereich geistige Entwicklung von vier Schulen in vier verschiedenen europäischen Ländern angeboten. Die Kielhorn-Schule hat dafür Partnerschulen in der Slowakei, Großbritannien und Litauen gefunden.

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