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Hameln

Hameln/Niedersachsen: Watermann verurteilt Nazi-Vergleich

Im Rahmen eines Interviews bei radio aktiv hatte Bernd Schlinkmann von der Bürgerrechtsorganisation „attac“ die im geplanten neuen Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz vorgesehene Möglichkeit einer 74-tägigen Präventivhaft für terroristische Gefährder mit der sogenannten „Schutzhaft“ in der Zeit des Nationalsozialismus verglichen. Diesen Vergleich verurteilt der SPD-Landtagsabgeordnete Uli Watermann scharf. Wer solche Vergleiche anstelle, verharmlose die nationalsozialistischen Verbrechen und verhöhne deren Opfer. Wer sich auf diese Art und Weise äußere, bediene sich der gleichen Mittel wie die politischen Vertreter vom äußerst rechten Rand.  Der Abgeordnete aus Bad Pyrmont sieht in dieser Äußerung einen Angriff auf die Polizistinnen und Polizisten sowie die Justiz in Niedersachsen und fordert von „attac“ eine Distanzierung von dieser Aussage.  Watermann betonte, dass eine kritische Auseinandersetzung mit dem geplanten Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz grundsätzlich möglich sei: „Dass Bürgerinnen und Bürger und Interessengruppen über geplante Gesetze diskutieren und sich dazu gegebenenfalls auch kritisch äußern können, ist selbstverständlich und gehört zum demokratischen Prozess. Die Beiträge sollten dann aber sachlich sein – andernfalls kommt es zu einer Vergiftung der demokratischen Debattenkultur, die am Ende nur den rechten Kräften hilft.“

Hameln: Kaufvertrag für Bailey-Park unterschrieben

Die Stadt Hameln ist beim Projekt Bailey Park einen Schritt weiter. Die Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung (GSW) als 100prozentige Tochter der Stadt hat das gut 50.000 Quadratmeter große Areal von der BImA – Bundesanstalt für Immobilienaufgaben – gekauft. Gestern Nachmittag wurde der Kaufvertrag unterschrieben. Der Kaufpreis beträgt 186.185 Euro, teilte die GSW mit. Teile des Geländes sollen an die Hamelner Wohnungsbau GmbH (HWG) und an die Stadt Hameln weiterverkauft werden, die dort unter anderem eine Kindertagesstätte plant. Die GSW will drei Wohnhäuser mit insgesamt 52 Wohnungen bauen. Baubeginn soll im Sommer 2019 sein, voraussichtlich im Frühjahr 2021 sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein.Die Wohnungen in den drei- und fünfgeschossigen Gebäuden sollen zwei bis vier Zimmer haben und eine Wohnfläche von rund 50 bis 100 Quadratmetern. Alle Wohnungen sollen mit Balkonen ausgestattet und mit Aufzügen barrierefrei erreichbar sein. Die voraussichtlichen Nettokaltmieten werden mit etwa 5,60 Euro bis 08,00 Euro pro Quadratmeter angegeben. Die Investitionskosten für das Neubauprojekt sollen sich auf rund. 11 Millionen Euro belaufen.

Hameln: Verkehrsunfallflucht auf der Deisterallee - wichtiger Zeuge gesucht

Bereits am Samstag, dem 14. Juli, hat sich auf der Nebenfahrbahn der Deisterallee eine Verkehrsunfallflucht ereignet, zu der noch ein wichtiger Zeuge gesucht wird. Ein bereits bekannter Zeuge beobachtete am Samstagnachmittag, wie ein blauer Skoda mit Schaumburger Kennzeichen beim Zurücksetzen mit dem Heck gegen einen weißen Renault Twingo stieß, der kurz vor der Hermannstraße am Fahrbahnrand der Nebenfahrbahn parkte. Der Verursacher stieg kurz aus, begutachtete den Schaden am Twingo, telefonierte kurz und fuhr dann einfach weg, so die Angaben des Zeugen. Die Ermittlungen an der Halteranschrift des flüchtigen Wagens durch das Polizeikommissariat Rinteln laufen bereits. Jedoch fehlt den Ermittlern ein wichtiger Zeuge, der nach Äußerungen des Anrufers bei der Polizei den Vorfall ebenfalls genau beobachtet haben soll und möglicherweise zusätzlich Angaben zur Vorfall machen kann. Dieser Zeuge wird gebeten, sich über die Polizei Hameln (Tel. 05151/933-222) mit dem zuständigen Sachbearbeiter in Verbindung zu setzen.

Hameln: Auch hier Widerstand gegen das neue Polizeigesetz

Das neue Polizeigesetz in Niedersachsen wird kontrovers diskutiert. Bürgerrechtler sehen darin einen Angriff auf die freiheitliche Grundordnung und das Land auf dem Weg in einen Polizeistaat. Auch in Hameln regt sich Widerstand. Bernd Schlinkmann, von der Bürgerrechtsorganisation „attac“, will ein Bündnis gegen das Gesetz gründen. Das neue Polizeigesetz sei den meisten Menschen überhaupt nicht bekannt – das müsse geändert werden, meint Schlinkmann. Er habe verschiedene Kritikpunkte an dem neuen Polizeigesetz. Am Donnerstag soll sich in der Sumpfblume nach dem Willen Schlinkmanns ein lokales Bündnis gegen das neue Polizeigesetz gründen. Deren erstes Ziel es die Aufklärung über das Polizeigesetz, das in der Öffentlichkeit kaum präsent sei. Die Veranstaltung mit Bündnisgründung gegen das geplante Polizeigesetz beginnt am kommenden Donnerstag (19.) um 18.30 Uhr in der Sumpfblume in Hameln.

Hameln: In Hameln soll ein Gospelchor Projekt starten

Kirchenkreiskantor Stefan Vanselow lädt nach den Sommerferien musikbegeisterte Menschen mit Lust am Singen und Swingen dazu ein. Das Motto lautet „Ein kleines Stück vom großen Glück“. Einstudiert wird ein Programm mit Songs und Balladen in neuen, Gospel-inspirierten Arrangements. Die Texte der Stücke stammen von dem ehemaligen Pyrmonter Pastor Detlev Block, der auch zahlreiche Texte im Evangelischen Gesangbuch gedichtet hat, und von dem Hamelner Liedermacher Lothar Veit, dessen Lieder sich auf Kirchentagen großer Popularität erfreuen. Zum Abschluss des Projekts gestaltet der Gospelchor gemeinsam mit einer Band zwei Gottesdienste am 29. und 30. September in Bad Pyrmont und Hastenbeck. Die Proben finden dienstags von 19 bis 21 Uhr in der Evang. Kirche Hastenbeck (Kirchwinkel 2, 31789 Hameln) statt und beginnen am 14. August. Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung wird erbeten (Tel.: 05151-94 26 04; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ). Die vollständigen Probentermine und weitere Informationen sind unter www.stefan-vanselow.de/gospelchor.pdf abrufbar.

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