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Hameln

Hameln: Raubüberfall auf Mitarbeiterin eines Pizza-Bringdienstes

Polizeibericht: Mehrere Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber fahndeten gestern Abend bzw. bis in die Nacht hinein nach einem unbekannten Räuber, der gegen 23.40 Uhr die Mitarbeiterin eines Pizza-Bringdienstes in der Erichstraße überfallen und ausgeraubt hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die 19-jährige Mitarbeiterin eines Lieferservices an der Erichstraße Ecke Thiewall am Freitagabend nach Ladenschluss die Tageseinnahmen in einen Tresor deponieren, als ein maskierter Mann den Raum betrat. Mit Nachdruck (er schrie die Frau an) und mit leichter Gewaltanwendung (die Mitarbeiterin wurde gegen ein Regal gestoßen) entriss der Täter der Mitarbeiterin die Geldtasche mit den Tageseinnahmen. Unerkannt flüchtete der Maskierte mit der Beute in unbekannte Richtung. Zur Fahndung wurden alle zur Verfügung stehenden Streifenwagen eingesetzt. Die Tätersuche wurde aus der Luft durch einen Polizeihubschrauber unterstützt, der bis in die Nacht hinein über dem Stadtgebiet kreiste. Die Fahndung verlief jedoch erfolglos. Das Opfer, die durch die leichte Gewalteinwirkung des Täters leicht verletzt wurde, beschrieb den Mann wie folgt: der Täter soll ca. 165 - 170 cm groß gewesen sein. Zum möglichen Alter des Täters liegen keine Angaben vor. Er war schlank und hatte ein südländisches Aussehen. Er trug während der Tat eine dunkelblaue Jacke, einen Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und eine Skimütze, die er zur Teilmaskierung seines Gesichtes benutzte. Zeugenhinweise werden von der Polizei Hameln unter der Tel. 05151/933-222 entgegengenommen. Es werden auch Zeugen gesucht, die vor dem Tatzeitpunkt gegen 23.40 Uhr Personen gesehen haben, die sich gegenüber vom Tatort (Thiewall / Kastanienwall / Erichstraße) aufgehalten und möglicherweise vor der Tat das Geschäft beobachtet hatten.

Hameln/Niedersachsen: Antibiotika Einsatz rückläufig?

Patienten in Niedersachsen bekommen offensichtlich weniger Antibiotika verschrieben. Das ergab eine Auswertung der Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse. Demnach erhielten im Jahr 2016 statistisch 432 von 1.000 Versicherten ein Rezept über ein Antibiotikum. Das bedeutet einen Rückgang von 21 Prozent gegenüber 2008. Das Verordnungsverhalten der Ärzte scheine sich verändert zu haben, sagt Christian Klameth vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hameln. Es sei eine gute Entwicklung, wenn Antibiotika nicht länger als Allheilmittel bei jeder Erkältung angesehen würden, sondern sorgsamer und zielgerichteter eingesetzt würden. Experten sind besorgt darüber, dass Antibiotika immer schlechter gegen bestimmte Bakterien wirken. Zu den Gründen zählt, dass Antibiotika-Resistenzen zunehmen. Das kommt daher, dass manche Antibiotika zu häufig eingesetzt wurden und dann nicht mehr wirken, wenn sie dringend benötigt werden.

Hameln: Führungswechsel in der Notaufnahme des Sana-Klinikums

Der bisherige Leiter Dr. Wolfgang Müller hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger Dr. Ben Schwerdtfeger, hat zum 01. Januar die Position des Chefarztes übernommen. Schwerdtfeger ist seit über 4 Jahren als Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont tätig. Im Jahr 2015 etablierte er in Hameln den Akutschmerzdienst, er absolvierte die Ausbildung zum OP-Manager und durchlief das Sana-Management-Programm für Oberärzte. Zudem ist Schwerdtfeger Leitender Notarzt im Landkreis Hameln-Pyrmont. Mit seinem Amtsantritt solle das Konzept Notaufnahme zukunftsweisend aufgestellt werden, teilte die Klinik mit. Im Rahmen von Umstrukturierungsprozessen soll ein eigenes Ärzteteam in der Notaufnahme tätig sein, das von den Ärzten aus den hauseigenen Fachkliniken unterstützt wird. Rund 28.000 Patienten suchen jährlich die Notaufnahme des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont auf.

Hameln/Hannover: Gelungene Integration ist Schlüssel zur Vermeidung von Straftaten

Die aktuelle Studie unter Leitung des Kriminologen Christian Pfeiffer, wonach der Anstieg der Gewaltstraftaten in Niedersachsen mit dem Flüchtlingszuzug zusammenhänge, hat zu Diskussionen geführt – auch bei uns im Weserbergland. Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann sieht in einer gelungenen Integration den Schlüssel zur Vermeidung von Straftaten. Watermann, der auch innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, sagte, die Ergebnisse der Studie würden erneut belegen, dass junge Männer zwischen 14 und 30 Jahren statistisch am häufigsten straffällig werden – egal, welcher Nationalität sie angehören. Diese Gruppe sei unter den Geflüchteten, die im Untersuchungszeitraum der Studie nach Niedersachsen gekommen seien, stark überrepräsentiert und das schlage sich in der Kriminalstatistik nieder, so Watermann. Klare Bleibeperspektiven und Familiennachzug könnten die Bereit-schaft fördern, sich zu integrieren. Wichtig sei, dass die Neuan-kömmlinge, die hier geltenden Regeln und Gesetze akzeptierten. Der Staat müsse daher alle Regelverstöße ahnden. Aber auch die Art und Weise, wie die jungen Männer untergebracht werden, wirke sich auf ihr Verhalten aus. Wichtig sei, dass Angebote besser koordiniert würden und Integrations- und Sprachkurse für alle offenblieben – unabhängig von der Bleibeperspektive.

Die Stadt Hameln hatte gestern zum traditionellen Neujahrsempfang geladen

400 Gäste waren der Einladung der Stadt gefolgt und nutzten die Gelegenheit mit Verwaltung und Politik ins Gespräch zu kommen. Oberbürgermeister Claudio Griese thematisierte in seiner Rede die Vorhaben und Ziele der Stadt für 2018. Musik gab es beim Neujahrsempfang im frisch renovierten Theater Hameln vom Duo Flood’n Fire.

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