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Hameln-Pyrmont/Holzminden: 24 Stunden europaweite Verkehrskontrollaktion!

Die Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden hat bei diesem Blitzermarathon 146 Geschwindigkeitsverstöße registriert. 135 Verstöße wurden durch Autofahrer begangen und elf von Motorradfahrern. Bei 48 erfassten Messungen waren die Geschwindigkeitsüberschreitungen so erheblich, dass eine gebührenpflichtige Verwarnung nicht mehr möglich war, sondern Bußgeldverfahren eingeleitet werden mussten. In drei Fällen müssen die Fahrer zusätzlich zum hohen Bußgeld mit einem mehrwöchigen Fahrverbot rechnen.
Ein 19-jähriger Bad Pyrmonter wurde in einer 70er-Zone bei Tündern mit 135 km/h gemessen. Ein 57-jähriger Mann benutzte auf der Bundesstraße 217 ein Smartphone mit einer eingeschalteten "Radar- und Kontrollwarner"-App. Dass diese App ihren eigentlichen Zweck nicht erfüllte, merkte der Fahrer spätestens in Hilligsfeld, als er von Kontrollbeamten angehalten wurde. Neben der Ahndung der Geschwindigkeitsüberschreitung erwartet den Mann aus der Region Hannover zusätzlich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Ziel des Blitzermarathons bleibt es, die Anzahl der Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden zu reduzieren. Deshalb appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen und anderen Verkehrsregeln zu halten. Es müsse jederzeit mit entsprechenden Kontrollen gerechnet werden.

Niedersachsen: Grüne fordern, Land soll Bückeberg-Projekt mitfinanzieren

Nach Auffassung der Grünen im Landtag sollte sich das Land Niedersachsen an der Einrichtung des Dokumentations- und Lernortes am Bückeberg beteiligen und Geld dafür zur Verfügung stellen. Über einen entsprechenden Antrag wird der Landtag am Donnerstagnachmittag beraten und entscheiden. Die Grünen verweisen auf die Bedeutung des Bückeberges, der einer der größten Versammlungs- und Propagandaorte des Nazi-Regimes gewesen sei. Auf dem Bückeberg wurde von 1933 bis 1937 jährlich das Reichserntedankfest mit bis zu einer Million Teilnehmenden inszeniert. Die heimische Landtagsabgeordnete der Grünen, Fraktionschefin Anja Piel will dem Landtag vorschlagen, zu beschließen: Der Landtag begrüße einen Dokumentations- und Lernort auf dem Platz der sogenannten NS-Reichserntedankfeste und fordere die Landesregierung auf, dafür landeseigene Flächen zur Verfügung zu stellen und zur Finanzierung des Projekts Bückeberg an die Bundesregierung einen Antrag auf Projektförderung zu stellen – außerdem solle das Land seine Bereitschaft zur Übernahme der Hälfte der Kosten erklären, falls die Bundesregierung keine Projektförderung bewillige. Die Grünen begründen ihren Antrag zum Dokumentations- und Lernort Bückeberg: Direkt am Ort des Geschehens sollten die Propagandamechanismen des NS-Regimes bei den Reichserntedankfesten verdeutlicht werden. Die gigantischen räumlichen Ausmaße sollten visualisiert werden und zur Auseinandersetzung mit der Frage führen, wie Menschen Täter und Unterstützer eines Unrechtsregimes werden konnten. Das Vorhaben wird von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten befürwortet, sagt Piel. Es sind rund 450 000 Euro an Kosten veranschlagt. Der Kreistag hatte im März für seine finanzielle Beteiligung einen Sperrvermerk beschlossen. Bevor dieser aufgehoben wird, soll geklärt werden, ob sich Land und Bund beteiligen. Stiftungen und die Klosterkammer wollen die Hälfte der Kosten übernehmen.

Hameln-Pyrmont: Ende der Albert-Schweitzer-Schule in vier Jahren

In der nichtöffentlichen Sitzung des Kreisausschusses ist am Dienstag das Aus der Albert-Schweitzer-Schule Hameln mehrheitlich noch einmal bestätigt worden. Die Förderschule soll zum Juni 2022 auslaufen. Danach soll eine Lerngruppe mit Förderschwerpunkt an der Hummetalschule in Aerzen eingerichtet werden. Außerdem soll die Landkreisverwaltung für den Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung ein Konzept erarbeiten, um für besonders auffällige Schülerinnen und Schüler, vorübergehend einen geeigneten Lern- und Förderort zu schaffen.
Das Ende der Schule hatte zuvor für zahlreiche Diskussionen gesorgt. Während die CDU-Fraktion die Förderschule noch bis 2028 erhalten wollte, folgte die Mehrheitsgruppe aus SPD-Grüne-und Linke in den Fachausschüssen dem Vorschlag der Kreisverwaltung, die Schule auslaufen zu lassen. Dies sei ein nötiger Schritt, um die Inklusion voranzutreiben, so die Befürworter. Bei Kritikern, vor allem bei betroffenen Eltern und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule stieß das auf Unverständnis. Sie argumentierten, dass es für lernschwache Schüler weiterhin eine gesonderte Schulform geben müsse. Das letzte Wort über die Schließung der Förderschule hat der Kreistag in seiner Sitzung am 26. Juni.

Hameln-Pyrmont: Pflegekräfte aus der Region engagieren sich beim Aufbau der Pflegekammer

Die Diskussion um die Einrichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen wird kontrovers geführt. Die Berufsverbände und die Landesregierung sind dafür, Kritik kommt aus Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und Sozialverbänden. Auch Pflegekräfte aus unserer Region engagieren sich beim Aufbau der niedersächsischen Pflegekammer. Kerstin Stammel, Altenpflegerin und Qualitätsmanagerin der Hamelner Julius Tönebön Stiftung, arbeitet derzeit ehrenamtlich an der Einrichtung der Kammer mit. Die Vorbereitungen für die Wahlen hätten sich aus organisatorischen Gründen etwas verzögert, jetzt stehe aber das Datum fest. Die Briefwahl werde am 13. Juni starten und zwei Wochen laufen. Die Pflegekammer sei wichtig, um den Menschen, die im Bereich Pflege arbeiten, eine Stimme zu geben, sagte Stammel. Kritik, die Pflegekammer sei ein unnötiges und aufgeblähtes Bürokratiemonster, könne sie nicht nachvollziehen. Für sie sei besonders wichtig, dass die Altenpflege einen festen Bereich der Pflegekammer darstelle. Mitglieder in der Pflegekammer Niedersachsen sind alle, die einen Beruf in Bereich Pflege ausüben, wie Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger.

Hameln-Pyrmont: Ab Montag neuer KAW-Abfuhrplan

Ab Montag verändert die KreisAbfallWirtschaft (KAW) in einigen Abfuhrbereichen die Abfuhrtage der Restmüll- und Biotonnen.  Grund für diese neue Planung ist eine betriebsorganisatorische Tourenumstellung. Von der Umstellung sind Teile von Hameln und Bad Pyrmont sowie viele weitere Ortschaften im Landkreis betroffen. Zur Information hat die KAW bereits im März knapp 5.000 Schreiben an die betroffenen Grundstückseigentümer verschickt. Für den Fall, dass diese Information einen Empfänger nicht erreicht hat oder an irgendeiner Stelle verloren gegangen sein sollte, weist die KAW auf ihren digitalen Service hin: Im Internet unter https://kaw.hameln-pyrmont.de/Abfuhrtermin_Modul kann jederzeit der aktuelle Abfuhrplan für jeden Standort heruntergeladen werden.  Außerdem besteht dort auch die Möglichkeit des Downloads einer Kalenderdatei im ics-Format zum Import in alle gängigen elektronischen Kalender und Organizer.  Bei Kunden, die den E-Mail-Benachrichtigungsservice der KAW zum Hinweis auf ihren nächsten Abfuhrtermin abonniert haben, wird die Umstellung automatisch berücksichtigt. Für Fragen steht der KAW-Kundenservice montags bis donnerstags von 7.30 bis 17.00 Uhr und freitags von 7.30 bis 16.00 unter den Telefonnummern (05151) 9561-14/ -15/ -18 zur Verfügung.

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