Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

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Hameln-Pyrmont: Sozialausschuss diskutiert über Wohnungen für Geflüchtete

Die Anmietung von Wohnungen für Flüchtlinge durch den Landkreis vor zwei Jahren hat jetzt erneut die Politik beschäftigt. Im Kreissozialausschuss wurde das Vorgehen des Landkreises kontrovers diskutiert. Kritik gab es von Delia Klages/AfD, aber auch von Rolf Keller/CDU an den teils langfristigen Mietverträgen – zum Teil für zehn Jahre - für Wohnungen, von denen viele nicht mehr benötigt würden. Sozialamtsleiter Frank Buchholz wies diese Kritik zurück. Das Problem der Langzeitverträge sei nicht so gravierend, wie angenommen. Die Kreisverwaltung arbeite zudem längst daran, nicht benötigte Wohnungen zu kündigen. Buchholz verteidigte zudem das Vorgehen des Landkreises während der sogenannten Flüchtlingskrise vor zwei Jahren. Ziel sei es gewesen, eine dezentrale Unterbringung zu ermöglichen. Die Entwicklung der Flüchtlingszahlen sei damals nicht vorherzusehen gewesen.

Hameln-Pyrmont: Menschen aus dem Landkreis geben pro Jahr fast 427 Millionen Euro für den Tourismus aus

Die Menschen aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont geben pro Jahr fast 427 Millionen Euro für den Tourismus aus – von der Landpartie bis zur Pauschalreise und von der Radtour bis zum Städtetrip. Das geht aus einer regionalen Tourismus-Datenanalyse hervor, die das Pestel-Institut jetzt erstmals für die Initiative „Auf Zukunft gebucht“ der Tourismuswirtschaft gemacht hat. Diese wollte wissen, wie viel das touristische Erleben den Menschen in der Region wert ist. Die Pro-Kopf-Ausgaben für den Tourismus betragen in Hameln-Pyrmont 2.900 Euro im Jahr. Rund 17 Prozent von dem Geld, das die Einwohner vom Landkreis Hameln-Pyrmont ausgeben, fließt in den Tourismus. Zum Vergleich: 11 Prozent sind es für Nahrungsmittel. Ähnlich wie im Kreis Hameln-Pyrmont liegt die Ausgabe hier bundesweit bei durchschnittlich 1.800 Euro pro Kopf und Jahr, sagte der Leiter des Pestel Instituts, Matthias Günther.

Hameln-Pyrmont: Gedenken zum Volkstrauertag

Auch in Hameln und Bad Pyrmont gibt es heute (19. November ) Gedenkfeiern zum Volkstrauertag. In Hameln beginnt die zentrale Gedenkfeier um 11.30 Uhr vor dem Ehrenmal hinter der Münsterkirche. Die Ansprache hält Oberbürgermeister Claudio Griese. Der Posaunenchor der Martin-Luther-Gemeinde umrahmt die Feier musikalisch. In den Ortschaften sind Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen vorgesehen. 

In Bad Pyrmont findet die zentrale Gedenkstunde am Ehrenmal am Schloßplatz statt. Bürgermeister Klaus Blome und Helmut Eichmann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge laden dazu ein, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Das Blasorchester des TUS Bad Pyrmont sowie der Chor der ev.-luth. St. Petri Kirche werden an der Gedenkveranstaltung musikalisch mitwirken. Beginn ist um 12 Uhr. Vor der Feierstunde werden Kränze an den Ehrenmalen und Ehrenfriedhöfen in Bad Pyrmont niedergelegt.

Hameln-Pyrmont: Höhere Gebühren für Restmülltonnen

Bürgerinnen und Bürger in Hameln-Pyrmont müssen sich auf höhere Abfallgebühren einstellen.Die Kreisabfallwirtschaft will die Gebühren zum 1. Januar 2018 im Gesamtdurchschnitt um vier Prozent anheben. Details zu den geplanten Änderungen hat Geschäftsführerin Sabine Thimm im Betriebsausschuss des Landkreises vorgestellt. Begründet wird die Gebührenerhöhung mit höheren Personalkosten, Investitionen in den Fuhrpark und Entsorgungskosten für überschüssigen Grünschnitt. Höhere Gebühren sind demnach ab Januar für die Restmülltonnen zu bezahlen. Die Preissteigerungen fallen nach Ansicht von Thimm aber moderat aus – nicht zuletzt, da in der Kalkulation noch Überschüsse aus den Vorjahren berücksichtigt werden konnten. Die Biotonne soll dagegen sogar etwas günstiger werden. Der neuen Gebührenordnung muss jetzt noch der Kreistag zustimmen. Die Sitzung ist am 19. Dezember.

Hameln-Pyrmont: Landfrauen-Vorsitzende wird Landwirtschaftsministerin

Niedersachsen wird in den kommenden fünf Jahren von einer Großen Koalition regiert. Stephan Weil bleibt Ministerpräsident, CDU-Chef Bernd Althusmann wird Wirtschaftsminister. Jeweils fünf Minister der neuen Regierung gehören der SPD an, fünf der CDU. Darunter ist die Landfrauen-Vorsitzende Barbara Otte-Kinast aus Bad Münder, die für die CDU das Landwirtschaftsministerium übernimmt. Die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Petra Joumaah begrüßt diese Entscheidung, Das werde auch positive Auswirkungen auf den Landkreis haben. Sie geht, ebenso wie der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann, von einer erfolgreichen Zusammenarbeit der Koalitionspartner aus. Boris Pistorius (SPD) bleibt Innenminister. Grant Hendrik Tonne (SPD) wird Kultusminister, Carola Reimann (SPD) wird Sozialministerin, die bisherige Staatssekretärin Birgit Honé (SPD) Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten. Olaf Lies, bislang Wirtschaftsminister, übernimmt das für die SPD das Umweltressort. Der CDU-Abgeordnete Reinhold Hilbers wird Finanzminister. Für Wissenschaft wird der frühere CDU-Fraktionschef Björn Thümler verantwortlich sein. Niedersachsens neue Justizministerin wird Barbara Havliza, bislang Richterin in Düsseldorf.  Mit der erneuten Wahl Weils zum Ministerpräsidenten wird am kommenden Mittwoch gerechnet.

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