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"Cannabis in der Medizin" interessiert viele

Die Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Kultur- und Kommunikationszentrum Sumpfblume zum Thema Cannabis in der Medizin ist auf großes Interesse gestoßen. 70 Personen sind zu der vom Kreisverband der Grünen organisierten Veranstaltung gekommen. Obwohl der Hauptreferent kurzfristig aus Krankheitsgründen absagen musste, gab es einen informativen Wissensaustausch, sagte Michael Maxein vom Kreisverband der Grünen. Es sei sehr zufrieden mit dem Abend. Wegen der berauschenden Wirkung ist der Besitz und Erwerb von Blättern, Blüten und Saatgut der Pflanze verboten. Seit 2011 ist Cannabis als Medikament jedoch verschreibungsfähig und scheint für die Medizin immer interessanter zu werden. Laut einem aktuellen Gerichtsurteil dürfen chronisch Kranke unter bestimmten Umständen Cannabis selbst anbauen.

Inklusion an Schulen verbessern!

Der Paritätische Hameln-Pyrmont und die Lebenshilfe fordern, die Inklusion in den Schulen besser voranzubringen. Menschen mit Behinderungen sollten „ihre“ Schule frei wählen können, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Notwendig sei eine Veränderung der Strukturen in den Schulen mit multiprofessionellen Teams, die auf individuelle Bedürfnisse der Schüler flexibler eingehen. Auch müssten frei gemeinnützige Träger bei der Gestaltung von inklusiven Schulen und inklusivem Unterricht von Beginn an einbezogen werden. Am 18. August wollen heimische Betroffene und Experten mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Gabriele Lösekrug-Möller über diese Themen diskutieren. Ein wichtiger Punkt soll auch der Übergang von älteren Schülern in das Berufsleben sein. Es gebe im Landkreis Hameln-Pyrmont viel zu wenig Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung, kritisieren Paritätischer und Lebenshilfe.

Jugendhilfeinrichtung "Wendepunkt" erhält Spende

Die Jugendhilfeeinrichtung „Wendepunkt“ des Landkreises Hameln-Pyrmont hat heute eine Spende in Höhe von 2.222 Euro erhalten. Die Summe war auf dem Landesparteitag der SPD am 26. April in Oldenburg gesammelt worden. Anlässlich des 1. Todestages von Rüdiger Butte war dort zu einer Spende für den guten Zweck aufgerufen worden. Der Generalsekretär der SPD Niedersachsen Detlef Tanke überreichte den Scheck an den Leiter der Jugendhilfeeinrichtung Eckard Witte. Das Geld solle für eine Neugestaltung des Geländes verwendet werden, so Witte.

 

Paritätischer und Lebenshilfe Hameln-Pyrmont fordern Thema Schulassistenz nicht nur unter finanziellen Aspekten zu sehen

Gerade in Zeiten von Inklusion sei die Schulassistenz ein wichtiger Faktor für die gemeinsame Beschulung von behinderten und nicht behinderten Kindern, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung. Der Paritätische betreut derzeit 143 Schüler mit Behinderung an 47 Schulen im Kreisgebiet. Es sei kritisch zu sehen, dass das Thema Schulassistenz derzeit fast nur unter finanziellen Gesichtspunkten diskutiert werde. Beide Institutionen äußerten Verständnis für die Klagen niedersächsischer Städte und Gemeinden gegen das Land Niedersachsen. Die Kommunen müssten viel Geld ausgeben, um ihre Schulen behindertengerecht zu machen und eigentlich müssen die Kosten vom Land erstattet werden.

Deppmeyer sieht bei Betreuungskosten noch Nachbesserungsbedarf

In der Diskussion um die Verteilung der Kinderbetreuungskosten sieht der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Otto Deppmeyer immer noch Nachbesserungsbedarf. Die Verwaltungsspitzen des Landkreises und der Städte und Gemeinden hatten Ender der Woche  einen neuen Kompromiss erarbeitet, wonach die Kommunen in diesem Jahr 1,4 Millionen Euro und ab nächstem Jahr drei Millionen Euro erhalten sollten. Die Kreisumlage soll nicht erhöht werden. Deppmeyer sagte, auch das neue Angebot sei noch nicht ausreichend. Er sei nicht sicher, dass Stadt- und Gemeinderäte zustimmen.

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