Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

Hameln 99,3 MHz + Bad Pyrmont 94,8 MHz      im Kabel auf Programmnummer 114 (DVB-C 122 MHz)

Reaktionen auf Entwicklung bei E.ON

Der Energieversorger E.on wird grün! So die Nachricht, die doch für einige Überraschung gesorgt hat. Weg mit Atom-Kohle-Gas - diese Kraftwerke sollen in eine eigene Gesellschaft ausgelagert werden. Investieren will E.on jetzt in Erneuerbare Energien. Die Reaktionen auf diese Ankündigung fallen – je nach Standpunkt – unterschiedlich aus. Die Geschäftsführerin der Stadtwerke Hameln, Susanne Treptow, hält die Abkehr von Ressourcenkraftwerken hin zu Erneuerbaren Energien für grundsätzlich richtig – allerdings befürchtet sie, dass die Rücklagen für den Rückbau von den Atomkraftwerken nicht ausreichen werden. Hier, so fordert Treptow, müsse die Bundesregierung per Gesetzgebung unbedingt eingreifen.  Aus Sicht des Betriebsratsvorsitzenden vom Atomkraftwerk Grohnde, Thomas Gerl, sind diese Sorgen unbegründet. Emmerthals Bürgermeister Andreas Grossmann sagte, er wolle zunächst die Auswirkungen dieses Beschlusses abwarten. Der Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, Tobias Timm, begrüßt die Ankündigung von E.on, sich aus der Energieerzeugung durch Atom, Gas und Kohle zurückziehen zu wollen. Es sei ein gutes Signal – sowohl für andere Energieerzeuger wie auch für Klimaschützer -, wenn sich ein weltweit agierendes Unternehmen so verändern wolle, sagte Timm im radio aktiv-Gespräch. Angesichts der vielfach geäußerten Sorge, die Rückstellungen für den Abbau der Atomkraftwerke könnten nicht ausreichend sein, wies Timm auf das geltende Atomgesetz hin. Darin sei festgeschrieben, dass die Betreiber auch für den Abriss der AKW zuständig sind. Entsprechend hätten sie Rücklagen bilden müssen.

Neues FDP-Leitbild vorgestellt

Die FDP will sich inhaltlich neu ausrichten.Weil die Partei bei den letzten Bundestags- und Landtagswahlen den Ein-zug in die Parlamente verpasste, wollen die Liberalen dem Abwärtstrend entgegenwirken. Bei der jüngsten Kreismitgliederversammlung der FDP Hameln-Pyrmont, wurde ein vom Bundesvorstand erarbeitetes Leitbild der Basis vorgestellt. Demnach plant die Partei eigene sozial- und bildungspolitische Themen stärker in den Vordergrund zu stellen, so die stellvertretende Landesvorsitzende, Dr. Petra Enß.

Zu wenig seniorengerechte Wohnungen?

Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es rund 25.340 Senioren-Haushalte. Das geht aus den neuesten Zensus-Zahlen hervor. Diese hat das Pestel-Institut in einer regionalen Untersuchung zum Senioren-Wohnen jetzt ausgewertet. Demnach lebt mittlerweile in 36 Prozent aller Haushalte im Landkreis Hameln-Pyrmont mindestens ein Mensch, der 65 Jahre oder älter ist. Der Wohnungsmarkt sei darauf nicht vorbereitet, nur ein geringer Teil der insgesamt rund 79.500 Wohnungen im Landkreis Hameln-Pyrmont sei überhaupt seniorengerecht, sagte der Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen vom Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, Karl-Heinz Maerzke. Es gebe einen enormen Nachholbedarf beim altersgerechten Bauen und Sanieren.

Landkreis will Alkoholpräventionsprojekt weiter fördern

Das Alkoholpräventionsprojekt "HaLT - Hart am LimiT" soll im nächsten Jahr bis zu 49.800 Euro erhalten. Dafür hat sich der Jugendhilfeausschuss des Landkreises einstimmig ausgesprochen. Das Projekt wird seit 2012 im Landkreis Hameln-Pyrmont durchgeführt. An Schulen sollen Jugendliche in Präventionsworkshops im Umgang mit Alkohol sensibilisiert werden. Im letzten Jahr konnten rund 400 Schülerinnen und Schüler im Landkreis erreicht werden. Mussten im Jahr 2010 insgesamt 72 Mädchen und Jungen im Alter von durchschnittlich 15 Jahren mit Alkoholvergiftung ärztlich behandelt werden, hat sich die Zahl an Fällen seit der aktiven Präventionsarbeit um 50% reduziert. Das Präventionsprojekt "HalT-Hart am Limit" bietet nicht nur Präventionsworkshops an, sondern arbeitet auch aktiv mit Jugendlichen, die wegen erhöhtem Alkoholkonsum ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Von Januar bis September diesen Jahres haben von 17 eingewiesenen Jugendlichen 16 teilgenommen.

Woche der Inklusion startet - Auftakt in der Sumpfblume

Wie lassen sich Menschen mit Behinderungen besser in den Arbeitsmarkt integrieren? Im Rahmen der heute beginnenden Woche der Inklusion, will die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland Möglichkeiten vorstellen. Ziel sei es den behinderten Menschen aus der Werkstatt der Lebenshilfe, Perspektiven und Alternativen in anderen Arbeitsbereichen auf zu zeigen. Eine Zusammenarbeit mit einigen Betrieben im Weserbergland gäbe es bereits. Arbeitgeber hätten aber immer noch Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen, so die Leiterin des Integrationsmanagements der Lebenshilfe, Colette Harloff. Die Eröffnungsveranstaltung zur Woche der Inklusion ist heute  ab 16 Uhr in der Sumpfblume.

Sie hören die Sendung

Der radio aktiv Morgen

es läuft...
Into the Fire von Thirteen Senses

Wetter


Mail ins Studio

Sicherheitsabfrage:
Neun weniger drei ist gleich:

end faq

Adresse

radio aktiv e.V.
Deisterallee 3
31785 Hameln
Tel: 05151 5555 55
FAX: 05151 5555 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

radio aktiv -

Niedersachsens lokale Nr. 1

 

Bürgerradio für das Weserbergland



©2021 Radio Aktiv