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Weser wird offenbar noch weiter versalzt werden

Die Weser wird offenbar noch lange durch Salzabwässer belastet werden. Die Einleitungen in Werra und Weser durch den hessischen Düngemittelhersteller K+S sorgen seit Jahren für Proteste. Jetzt haben K+S und das hessische Umweltministerium einen Plan vorgelegt, nachdem die Werra in 60 Jahren Süßwasserqualität erreichen soll. Dazu gehört der Bau einer Pipeline für Salzabwässer in die Oberweser, die 2021 in Betrieb gehen soll. Das stößt bei Anrainern und Politik auf Protest - so auch bei der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug Möller. Derzeit überprüfe das Bundesumweltministerium, ob es K+S wirtschaftlich zugemutet werden könne, eine Entsorgung der Salzabfälle vor Ort durch technische Maßnahmen durchzuführen. Es sei für sie unverständlich, dass nicht auf diese Ergebnisse gewartet wurde, sagte Gabriele Lösekrug Möller.

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfällen

Zwei Verkehrsunfälle haben heute die Polizei Bad Pyrmont beschäftigt. Am Morgen ist ein Autofahrer zwischen Aerzen und Königsförde von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Wagen gegen einen Baum geprallt. Der 42jährige zog sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu, wurde aber zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Da am Unfallort keine Bremsspuren zu sehen waren, vermutet die Polizei, dass der Mann übermüdet unterwegs war oder möglicherweise unter Alkohleinfluß stand. Der zweite Unfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr am Hagener Berg. Dort war ein Motorradfahrer gestürzt. Der Mann wurde mit einer Beinverletzung ins Bathildiskrankenhaus gebracht. Andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Unfallursache könnte somit ein Fahrfehler oder auch zu hohe Geschwindigkeit gewesen sein.

Ein Reh kommt selten allein-Polizei warnt vor Wildwechsel

Die Polizei und Feuerwehr warnen verstärkt vor Wildwechsel. In den Herbstmonaten sollte man in den Dämmerstunden besonders vorsichtig fahren. In Bad Münder musste die Polizei letzte Nacht mehrmals ausfahren. Verletzt wurde bei den Wildunfällen aber niemand. Und eine Faustregel die sich jeder Autofahrer einprägen sollte: Wo ein Reh ist sind auch immer mehrere.

SuedLink Stromtrasse: neue Streckenführung durch den Landkreis?

Wirkt sich die SuedLink-Stromtrasse jetzt sogar noch stärker auf die Region aus als bisher geplant?Der Betreiber Tennet hat jetzt neue Varianten für die große Stromtrasse auf der eigenen Internetseite veröffentlicht – und damit könnte die Trasse nicht nur das östliche Weserbergland, Emmerthal und Bad Pyrmont betreffen – sondern jetzt noch mehr Kommunen bei uns im Landkreis, unter anderem die Stadt Hameln. Damit habe Tennet 98 % der Bürgereinwände berücksichtigt, so heißt es vom Betreiber. Allerdings sind weitere Bürgerproteste jetzt nicht ausgeschlossen.

 

 

quelle: http://suedlink.tennet.eu/

Kreisgrüne appelieren an die Menschlichkeit

Die zahlreichen Konflikte auf der Welt bedeuten für tausende Menschen Flucht und Elend. Die Grünen im Landkreis Hameln Pyrmont fordern daher mehr Solidarität mit den Flüchtlingen und appellieren an die Menschlichkeit. Für den Vorsitzenden der Kreis Grünen Michael Maxein sind vor allem die sogenannten Erstunterkünften menschenunwürdig. Viele Menschen, die aus den Kriegs- und Krisengebieten kommen und hier bei uns in Deutschland eintreffen, müssen derzeit in Zelten oder Turnhallen untergebracht werden. Besonders mit Blick auf den anstehenden Winter ergeben sich dabei Probleme aus der Qualität der Unterkünfte, der Überbelegung und der gemeinsamen Nutzung der Räumlichkeiten durch Kinder, Frauen und Männer.  Daher wollen die Grünen in Hameln-Pyrmont die Landesregierung bei der Suche nach besseren Unterkünften in den Städten und im Landkreis unterstützen. Das ist das Ergebnis einer Mitgliederversammlung. Um die Situation für die Menschen zu verbessern und bessere Unterkünfte zu finden, müssten die Kommunen noch enger mit dem Landkreis zusammenarbeiten und nach gemeinsamen Lösungen suchen.Die Ausländerbehörde in Hameln-Pyrmont wird derzeit als niedersächsisches Pilotprojekt bei der Integration und dem Aufbau einer „Willkommenskultur“ besonders unterstützt.

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