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Amateurfußball: keine Probleme mit gewaltbereiten Fans

Der Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes sieht beim Amateurfussball wenig Probleme durch gewalttätige Fans. August-Wilhelm Winsmann sagte, die Konzeption, die Mechanismen und die Netzwerke, die der Fußballverband in den letzten Jahren für die Sicherheit erarbeitet hätten, würden dazu geführt, dass die Situation heute als entspannt gelte. Winsmann war Gast bei einer Podiumsdiskussion in Hameln zum Thema „Gegen Gewalt und Extremismus in Stadien- für eine Friedliche Fankultur“.

Schulen sollen zukunftsfähiger gemacht werden

Die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Piraten im Kreistag will die Schulen im Landkreis Hameln-Pyrmont zukunftsfähiger machen. Über einen entsprechenden Antrag wurde diese Woche im Schulausschuss abgestimmt. Mit dem Konzept sollen laut dem SPD-Kreistagsabgeordneten Karl Heinz-Brandt unter anderem Schulstandorte im ländlichen Raum gestärkt werden. Außerdem sollen die einzelnen Schulen an den Plänen beteiligt werden. Die CDU hat sich bei der Abstimmung um den Antrag zur Modellregion zukunftsfähige Schulen enthalten. Die CDU-Kreistagsabgeordnete Ursula Körtner sagte gegenüber radio aktiv, die CDU würde sich generell für keine Planungen in diese Richtung verschließen. Allerdings seien die Pläne der Mehrheitsgruppe noch nicht ausgereift.

Weser ist laut Lömö falsch eingruppiert

In der Debatte um die Gewährleistung der Schiffbarkeit der Weser spricht sich die hiesige Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller dafür aus, dass die Weser als Bundeswasserstraße höher eingruppiert wird. Die Weser sei mit der jetzigen Gruppierung überlastet, so Lösekrug-Möller. Sie sei sich mit der Interessengemeinschaft Oberweser, einem Verbund von Kommunen und mittelständischen Unternehmen darin einig, dass das Bundesverkehrsministerium die Oberweser falsch eingruppiert habe, so Lösekrüg-Möller. Deswegen plädiert sie für eine höhere Einstufung. Laut dem hiesigen Landratskandidaten der CDU, Uwe Schünemann, ist die Weser vom Bundesverkehrsministerium richtig eingestuft worden. Durch die aktuelle Einstufung würden Wirtschaft und Tourismus profitieren.

Politische Vorgaben für die Gleichstellungsbeauftragte?

Politische Vorgaben für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten haben im Kreissozialausschuss für Diskussionen gesorgt. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hameln-Pyrmont soll nach dem Willen der Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Pirat in den nächsten Jahren bestimmte Schwerpunkte in ihrer Arbeit setzen. So soll sie sich z.B. in 2013 verstärkt um die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kümmern und in 2014 um die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Migrantinnen. Im Kreissozialausschuss traf dieser Antrag auf Unverständnis bei der Opposition. Mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe wurde die Beschlussempfehlung an den Kreistag weiter gegeben.

Chipcard für Bildungs- und Teilhabepaket

Der Landkreis  erwägt eine Chipkarte für die Nutzung von Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket einzuführen. Diese sogenannte Bildungscard würde das jetzige Gutscheinsystem ersetzen. Die Nutzung der Angebote werde dadurch unbürokratischer und die Abrechnung mit den Anbietern einfacher, sagte die zuständige Dezernatsleiterin Martina Kurt-Harms. Außerdem erkundige sich der Landkreis auch nach den Erfahrungen, die andere Kommunen mit der Bildungscard gemacht hätten.

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