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150 zur Kundgebung in Hannover

Warnstreik im Sozial- und Erziehungsdienst – mehr als 2000 Beschäftigte heute auf der Kundgebung in Hannover Allein aus Hameln-Pyrmont und Holzminden waren 150 Streikende, aus Hildesheim 200 mit Bussen angereist. Die Gewerkschaft ver.di hatte im Vorfeld auf die nächste Verhandlungsrunde am Donnerstag, 9. April, die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienst erneut zum Warnstreik aufgerufen. Zahlreiche Kindertagesstätten blieben heute geschlossen, unter anderem die Kitas der Landeshauptstadt Hannover und 20 Kitas in Holzminden und Hameln-Pyrmont. ver.di fordert im Tarifstreit für die Erzieher und Sozialarbeiter in kommunalen Einrichtungen 10 Prozent mehr Gehalt. Die Vereinigung Kommunaler Arbeitgeberverbände hat die Erhöhung wiederholt zurückgewiesen.

Hameln-Pyrmont: Der Geruch der Osterfeuer liegt noch in der Luft

Zahlreiche Menschen haben gestern an den Feuern teilgenommen. Nach Auskunft der Polizei alles friedlich verlaufen. In den vergangenen Jahren hatte es einige Schlägereien an Osterfeuern gegeben. Immer war Alkohol im Spiel. Mit Spannung erwartet: der traditionelle Osterräderlauf in Lügde. Das Spektakel beginnt bereits um 14 Uhr mit dem Umzug der Räder durch die Stadt. Das erste Rad wird gegen 21 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit angezündet. Insgesamt fünf mit Stroh gefüllte, brennende Räder werden ins Tal gerollt. Lügde bewirbt sich mit diesem 3000 Jahre alten heidnisch-germanischen Brauch als Weltkulturerbe.

Hameln-Pyrmont: "Frühe Hilfe" im Jugendamt

Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen für die ungeborenen Kinder haben. Manche leiden später unter verschiedensten Behinderungen, deren Ursache oft nicht erkannt wird. Um betroffenen Kindern und ihren Familien besser helfen zu können, haben sich jetzt Mitarbeiter des Jugendamtes schulen lassen. Zum Hintergrund: Die betroffenen Kinder können Informationen schlechter aufnehmen, verarbeiten und speichern. Das Planen und Ausführen von Aufgaben fällt ihnen schwer. Nicht immer haben sie Kontrolle über ihr Verhalten. Häufig sind sie in ihren sprachlichen und rechnerischen Fähigkeiten beeinträchtigt. Diese Störungen können vermieden werden, wenn werdende Mütter während der Schwangerschaft zu 100 % auf Alkohol verzichten. Um Kindern mit dieser angeborenen Behinderung und ihren Familien professionell zu begegnen, haben sich die Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes des Landkreises Hameln-Pyrmont und des Pflegekinderdienstes schulen lassen. Sie wurden für das Krankheitsbild, das Erkennen, die Auswirkungen und die Behandlungsmöglichkeiten sensibilisiert. Das Jugendamt will so betroffene Eltern und Kinder mit dem Wissen um Behandlungsmöglichkeiten und therapeutische Angebote frühzeitig unterstützen. Weitere Informationen zu dem Thema gibt es auch bei der Fachstelle „Frühe Hilfen“ im Jugendamt.

Hameln-Pyrmont: TTIP-Gegner informieren

Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa ist nach wie vor umstritten. Befürworter halten es wegen  der sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Vorteile für unbedingt erforderlich. Die Gegner befürchten unter anderem, dass das Niveau des Verbraucherschutzes in Europa deutlich sinken würde. Das lokale Bündnis „StoppTTIP  Hameln-Pyrmont“ sieht auch die Sozial- und Arbeitsstandards bedroht und will darauf heute Abend in einem Vortrag hinweisen. Es geht um Arbeitsplätze, Arbeitszeit, Mitbestimmung und auch um Löhne und Gehälter. Der Vortrag zum Thema „Freihandel und Arbeit“ beginnt heute Abend um 18 Uhr in der Hamelner Sumpfblume. Referent ist Patrick Schreiner, zuständig für Wirtschafts- und Strukturpolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund Niedersachsen. Der Eintritt ist frei.

JobCenter Hameln-Pyrmont startet neues Projekt für Langzeitarbeitslose

Das Projekt ist vor allem für diejenigen Kunden des JobCenters gedacht, die auf den ersten Blick kaum eine Chance auf Beschäftigung haben, sagt Leiter Gerhard Durchstecher. Das JobCenter setze dabei auf Beratung von Unternehmen, aber auch auf längerfristige finanzielle Unterstützung. Ziel sei es, Bedenken der Arbeitgeber entgegenzuwirken und Zweifel an der Eignung von Langzeitarbeitslosen abzubauen. Projektstart ist am 1. April. Als Ziel für das erste Jahr habe sich das JobCenter bis zu fünfzig Vermittlungen in Beschäftigung gesetzt. Finanziert wird das Projekt überwiegend mit Geld aus dem europäischen Sozialfonds. Die Co-Finanzierung übernimmt der Bund. Bis 2020 stehen dafür rund 900 Millionen Euro bereit.

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