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Hameln-Pyrmont: KAW warnt vor falschen Infozetteln

Der Landkreis und die Kreisabfallwirtschaft warnen vor falschen Informationsblättern, die in Königsförde verteilt wurden. Darin werden die Bürger aufgefordert, ihre Abfalltonnen zum Monatswechsel zum Sportplatz zu bringen, um diese gegen neuen Tonnen austauschen zu lassen. Als Grund wird eine angebliche Änderung des bestehenden Tonnensystems genannt. So eine Änderung sei aber nicht geplant, teilt der Landkreis mit. Die Informationsblätter stammten nicht von der Kreisabfallwirtschaft – es  handele sich offensichtlich um einen schlechten Aprilscherz.

Hameln-Pyrmont: Sturmschäden halten sich bislang in Grenzen

In Hameln-Pyrmont hat das stürmische Wetter in der Nacht nach ersten Informationen keine größeren Schäden angerichtet. Zwar wurden auf einigen Strecken Behinderungen durch Äste auf den Straßen gemeldet. Insgesamt habe sich das wetterbedingte Einsatzgeschehen aber in Grenzen gehalten, hieß es heute morgen von der Polizei. In Bad Münder wurde allerdings ein Einbruchversuch gemeldet. Unbekannte Täter hatten mit einem Stein ein Fenster eines Restaurants in der Innenstadt eingeschlagen. Der Inhaber, der eine Wohnung über dem Lokal bewohnt, war durch den Lärm aufmerksam geworden. Als er das Licht anmachte gaben die Einbrecher ihr Vorhaben auf und flüchteten. Ausserdem entdeckte eine Streifenwagenbesatzung einen Unfall auf der Strecke Lauenstein – Haus Harderode. Ein Autofahrerin war von der Straße abgekommen und in die Leitplanke gefahren. Die Frau blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1, 5 Promille.

Grüne Hameln-Pyrmont fordern glyphosat-freien Landkreis

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IACR), eine Tochterorganisation der Weltgesundheitsorganisation WHO, hat das Pflanzenschutzmittel Glyphosat als „für Menschen vermutlich krebserregend“ eingestuft. Dem Umweltbundesamt zufolge würden jährlich rund 6.000 Tonnen Glyphosat in Deutschland ausgebracht. Ein Großteil davon zur Pflanzenvernichtung in der Landwirtschaft – aber auch in Städten und privaten Kleingärten, sagt Michael Maxein, Kreisvorsitzender der Grünen. Laut Pflanzenschutzgesetz dürtfen solche Mittel schon heute nur mit Ausnahmegenehmigungen angewandt werden. Die Grünen wollen nun den Druck erhöhen und auf einen glyphosat-freien Landkreis drängen – auch zum Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Bürgern und der Natur. Auch in privaten Gärten sollte das Mittel nicht mehr verwendet werden.

Hameln-Pyrmont: Taxifahren wird auch im Landkreis teurer

Ab dem 01. April gelten neue Taxigebühren. (In seiner letzten Sitzung am 10.03.2015 hat der Kreistag einstimmig eine Anpassung der Taxitarife beschlossen.) Der Grund sei eine allgemeine Betriebskostensteigerung, insbesondere aber die bundesweite Einführung des Mindestlohnes in diesem Jahr, sagt Landkreissprecherin Sandra Lummitsch. Es werde kräftig an der Gebührenschraube gedreht, insgesamt steigen die Preise um rund 24%. Die neuen Tarife sind für alle Taxiunternehmer im Landkreis Hameln-Pyrmont verbindlich. Eine Ausnahme gilt nur für den Bereich der Stadt Hameln. Die Stadt regelt diese Tarife selber. Hier wurde eine Erhöhung bereits zum 01.11.2014 umgesetzt.

Weserbergland: Autofahrer täuscht in Betrugsabsicht Benzinmangel vor und verlangt Geld

Eine besondere Masche, um an das Geld anderer Leute zu gelangen, zog ein 35-jähriger Mann aus Berlin ab. In zwei hier bekannten Fällen stellte sich der Mann mit seinem alten Opel Astra, Berliner Kennzeichen, auf vielbefahrenen Streckenabschnitten auf die Fahrbahn bzw. an den Straßenrand und täuschte offensichtlich eine Notlage / Kraftstoffmangel vor. Von den zum Anhalten genötigten Autofahrern versuchte er Geld abzuverlangen, um sich angeblich davon Benzin kaufen zu können. Erstmalig fiel das Fahrzeug am Donnerstag, 26.03.2015, gegen 12.10 Uhr, auf der Bundesstraße 1 im Bereich Bahnhof Voldagsen auf. Hier wurden zwei Frauen (beide 48) aus Coppenbrügge angehalten. Diese erkannten den versuchten Betrug, gaben kein Geld heraus und trugen den Sachverhalt bei der Polizeistation Coppenbrügge vor. Wenig später hatten Beamte der Polizeistation Emmerthal mit dem Mann zu tun. Gegen 12.50 Uhr zwang der Berliner eine 34-jährige Autofahrerin in Emmerthal-Hämelschenburg zum Anhalten. Sein Opel Astra stand verkehrsbehindernd auf der Fahrbahn; auch hier wurde wieder ein Spritmangel vorgetäuscht und er versuchte vergeblich, von der Autofahrerin Geld zu verlangen. In beiden Fällen wurden gegen den 35-jährigen Berliner Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betrugs und Nötigung eingeleitet. Der Mann ist bereits wegen zahlreicher gleichgelagerter Delikte polizeilich in Erscheinung getreten, so dass von einer gewerbsmäßigen Vorgehensweise ausgegangen wird.

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