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Hameln: Projekt Hameln k.a.n.(n')s lädt zum 3. Altstadtgespräch

Um erneut mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Institutionen über Chancen, Herausforderungen und neue Ideen für die Hamelner Altstadt ins Gespräch zu kommen, lädt das Projekt „Hameln k.a.n.(n‘)s.“ morgen, am 13. Mai, zum 3. Altstadtgespräch ein. Auf der Tagesordnung stehen aktuelle Themen rund um die Altstadt. Ein Schwerpunkt soll die gemeinsame Planung von kleinen Projekten und Veranstaltungen sein. Auch eigene Themenvorschläge können bei der Veranstaltung eingebracht werden. Beginn ist am Montag, 13.05.2019 um 18:30 Uhr beim evangelischen Jugenddienst Hameln-Pyrmont (Osterstraße 26). Um die Organisation zu erleichtern, wäre es hilfreich, wenn Sie sich bei Claudia Schmidt (05151/-202-7022; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) oder Annkathrin Knorr (05151/202-3489; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) anmelden würden. Doch auch spontane Gäste sind gern gesehen.

Bad Pyrmont: Freiwilligen Agentur sucht Ämterlotsen

Die Freiwilligen Agentur Hameln-Pyrmont sucht zusammen mit dem Seniorenbeirat Bad Pyrmont ehrenamtliche Unterstützung bei dem Projekt „Ämterlotsen“. Am Montag den 13.05.2019 gibt es im Rathaus in Bad Pyrmont eine Informationsveranstaltung. Gesucht werden ehrenamtliche Unterstützer für den Aufbau des Projektes „Ämterlotsen“ in Bad Pyrmont. In Hameln konnte das Angebot bereits erfolgreich mit einem ehrenamtlichen Team umgesetzt werden. Interessierte sollten Spaß und Interesse haben anderen Menschen beim Ausfüllen von Formularen zu helfen. Dabei steht der Leitsatz Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Die Hilfen sollen Tätigkeiten wie das Sichten und Sortieren von Unterlagen, das Ausfüllen von Anträgen und in Einzelfällen sogar die Begleitung bei Terminen umfassen. Beginn der Infoveranstaltung im Pyrmonter Rathaus am 13. Mai ist um 16 Uhr. Mehr Infos finden Sie auch im Internet unter radio-aktiv.de. Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich doch bitte telefonisch unter 05151 / 576 127 oder kontaktieren uns über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.freiwilligenagentur-hameln.de

Hameln-Pyrmont: CDU hält an Forderung nach Sonderermittler fest

Im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall von Lügde und den Vorwürfen gegen das Jugendamt Hameln-Pyrmont dauert die politische Diskussion um die Aufarbeitung an. Die CDU-Kreistagsfraktion hat jetzt ihre Forderung nach einem Sonderermittler bekräftigt. Wie dringend erforderlich die Einsetzung eines unabhängigen Sonderermittlers sei, werde aus Sicht der CDU durch die Stellungnahme des Landkreises vom Mittwoch in besonderer Weise bestätigt. In der Stellungnahme habe der Landkreis versucht, die Glaubwürdigkeit des leiblichen Vaters eines Missbrauchsopfers durch „Halbwahrheiten und Unterstellungen“ zu erschüttern, um so zu erklären, warum der Kindsvater vom Jugendamt nicht über die Unterbringung seines Kindes bei dem hauptverdächtigen Dauercamper informiert wurde. Wegen der "gravierenden Verfehlungen im Jugendamt und dem Versagen des Landrates als Behördenleiter wäre ein Wort des Bedauerns gegenüber dem Kindesvater ja wohl erforderlich gewesen“, kritisieren Fraktionsvorsitzender Hans-Ulrich Siegmund und die Sprecherin für den Bereich Jugendhilfe der CDU-Kreistagsfraktion Ursula Körtner. 

Hameln-Pyrmon/Lügde: Landkreis weist Vorwürfe zurück

Im Missbrauchsfall von Lügde hatte sich (am Sonntag) jetzt erstmals der leibliche Vater der Pflegetochter des Hauptbeschuldigten geäußert und hatte schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont erhoben. Er kritisiert, dass er aus der Presse von dem Missbrauch seiner eigenen Tochter erfahren habe. Der heute 25-Jährige beteuert, dass er zufällig davon erfahren habe, dass das Jugendamt seine Tochter in die Obhut eines Dauercampers gegeben habe. Er habe das Jugendamt mehrfach angerufen und seinen Protest auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, nachdem er bei Besuchsversuche durch den Pflegevater und Hauptbeschuldigten vom Campingplatz vertrieben worden sei. Jetzt hat der Landkreis Hameln-Pyrmont Stellung zu den Vorwürfen genommen, die der Mann in einer Fernsehsendung des NDR geäußert hatte. In der Stellungnahme des Landkreises heißt es: Der Kindsvater habe die Vaterschaft nicht anerkannt, diese wurde vielmehr vom Amtsgericht im Rahmen eines Vaterschaftsfeststellungsverfahrens per Beschluss festgestellt. Er habe zu keinem Zeitpunkt ein Umgangsrecht oder das Sorgerecht für seine Tochter beantragt, auch Unterhaltszahlungen habe der Kindsvater zu keinem Zeitpunkt geleistet. Seit 2014 gebe es in den Akten keinen Hinweis mehr auf Besuchskontakte zwischen Vater und Tochter. Nachdem der Kindsvater Anfang Februar 2019 mit dem Jugendamt in Kontakt getreten sei, habe es inzwischen mehrere Gespräche im Jugendamt gegeben, an denen er beteiligt wurde, heißt es in der Pressemitteilung des Landkreises. Zur politischen Bewertung nimmt Landrat Tjark Bartels deutlich Stellung – Bartels wörtlich: „Von allen Beteiligten ist der Landkreis die einzige Behörde, die von Beginn an detailliert informiert und von sich aus Fehler benannt hat. Gleichzeitig sehen wir es als unsere Verantwortung an, Konzepte und Lösungen zu entwickeln, um Missbrauch viel früher zu entdecken.“

Hameln-Pyrmont/Lügde: Sondersitzung statt Sonderermittler

Mit den neuen Vorwürfen gegen das Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont in Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Lügde-Elbrinxen gibt es aus der Politik erneut Forderungen nach einem Sonderermittler. Der SPD-Landtagsabgeordnete und Mehrheitsgruppensprecher im Kreistag, Ulrich Watermann sieht keinen Anlass, wegen der neuen Erkenntnisse einen Sonderermittler einzusetzen. In einem NDR-Interview hatte sich erstmals der leibliche Vater des Mädchens, dass in die Obhut des Hauptverdächtigen gegeben worden war, geäußert. Durch den nicht sorgeberechtigten Vater seien keine neuen Verfehlungen des Jugendamtes öffentlich gemacht worden, so Watermann.Neue Informationen kämen nicht mehr von Ermittlern, sondern von Personen, die sich äußern mit Wissen, dass sie bis jetzt für sich behalten hätten. Statt einen Sonderermittler einzusetzen, solle die Aufarbeitung der Fehler des Jugendamtes im Kreisjugendhilfeausschuss erfolgen, so Watermann, der einen Antrag auf eine Sondersitzung des Ausschusses ankündigt, in der der Landkreis zu den jüngsten Meldungen Stellung nehmen soll.

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