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Hameln-Pyrmont: Partei Die Linke will noch mehr Flüchtlinge im Landkreis aufnehmen

Die Partei Die Linke will die Stadt Hameln und den gesamten Landkreis zu einem sogenannten „Sicheren Hafen“ machen. Das bedeutet, dass Stadt und Landkreis sich bereit erklären, über die eigentliche Verteilquote hinaus Flüchtlinge aufzunehmen, die im Mittelmeer gerettet wurden. Entsprechende Anträge werden sowohl für den Kreis als auch für die Stadt gestellt, sagt der Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat der Stadt Hameln, Gerd Siepmann. Auch hier vor Ort solle damit ein Zeichen gesetzt werden. Ebenso wie Die Linke wollen auch die Jusos Hameln-Pyrmont zum „Sicheren Hafen“ machen. Während der SPD-Nachwuchs aber eine Obergrenze für die freiwillige Aufnahme vorschlägt, spricht sich Siepmann gegen eine solche Begrenzung. Mögliche Bedenken, dass eine unbegrenzte Aufnahme Ablehnung in der Bevölkerung oder auch Rechtspopulismus fördern könnte, teilt Siepmann nicht.

Dehmkerbrock: Pferdehalter beunruhigt wegen möglicher Pferdediebe

Im Internet gibt es zurzeit eine hitzige Diskussion über einen Vorfall, der sich am Samstag im Aerzener Ortsteil Dehmkerbrock ereignet haben soll. Im Netz wird in diesem Zusammenhang das Wort „Pferdeklau“ erwähnt. Die Polizei hat eine Pressemitteilung mit Hinweisen zu diesem angeblichen „Pferdeklau“ veröffentlicht. Eine 32 Jahre alte Frau hat demnach der Polizei in Hameln am Samstag gemeldet, dass auf einem Reiterhof in Dehmkerbrock gegen 14.00 Uhr ein blauer Transporter mit ausländischem Kennzeichen  vorgefahren sei. Als ein Mitarbeiter die beiden Insassen nach dem Grund ihres Aufenthaltes fragte, gaben die Männer an, Werkzeug verkaufen zu wollen und entfernten sich kurze Zeit später. Das Kennzeichen des Transporters wurde von der Polizei überprüft. Es liegen keinerlei polizeiliche Erkenntnisse dazu vor. Da über die Absicht der Männer nur spekuliert werden kann, empfiehlt die Polizei Pferdehaltern besonders aufmerksam zu sein, Stallungen außerhalb der Arbeitszeiten abzuschließen, fremde Kennzeichen zu notieren und – beispielsweise auf Pferdehöfen - vor der Verladung von Tieren die Papiere zu überprüfen, bzw. telefonisch mit dem Halter Rücksprache zu nehmen.

Hameln-Pyrmont: Neue Vorwürfe gegen Jugendamt

Im Missbrauchsskandal auf einem Campingplatz bei Lügde gibt es neue Vorwürfe gegen das Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont. Das Jugendamt steht bereits in der Kritik, weil es ein damals sechsjähriges Mädchen in die Obhut des hauptverdächtigen Dauercampers gegeben hatte. Jetzt hat sich erstmals der leibliche Vater des Mädchens zu dem Geschehen geäußert. In einem NDR-Bericht heißt es, der 25-Jährige habe durch Zufall erfahren, dass seine Tochter 2016 auf Wunsch der Mutter in die Obhut des Dauercampers gegeben worden war. Der leibliche Vater will mehrfach beim Jugendamt angerufen und seinen Protest auf dem Anrufbeantworter hinterlassen haben. Eine Reaktion seitens des Amtes habe es nicht gegeben. Von dem Missbrauch habe er erst aus den Medien erfahren. Das Jugendamt habe ihn nicht kontaktiert. Laut NDR verweist das Jugendamt in seiner Stellungnahme zu dem Vorwurf auf den Datenschutz: Es könne keine detaillierte Auskunft zu konkreten Personen geben.

Hameln-Pyrmont: Ministerin besucht Hameln und Flegessen

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ist heute in Hameln-Pyrmont unterwegs. Die Ministerin besucht zunächst die Firma Vitam-Hefe Produkt in Hameln, um sich über die Arbeit in dem Unternehmen zu informieren. Am Nachmittag steht dann ein Besuch der Dörferregionen Flegessen, Hasperde und Klein Süntel im Hofcafé Flegessen auf dem Programm.

hameln-Pyrmont: gute Resonanz auf Förderprojekt

Das Jobcenter Hameln-Pyrmont zeigt sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf ein neues Förderprojekt für Langzeitarbeitslose.

Teilnehmen daran können Personen, die bereits sechs Jahre beim Jobcenter gemeldet sind. Das Interesse bei den Arbeitgebern sei groß, sagte der Geschäftsführer des Jobcenters Hameln-Pyrmont, Thomas Wiese. Seit Beginn des Förderprogrammes Anfang 2019 habe es bereits 34 Vermittlungen gegeben.

Die Anforderungen an die Arbeitgeber seien im Vergleich zu früheren Förderprogrammen deutlich vereinfacht worden und es gebe auch eine umfassende Begleitung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, so Wiese weiter.

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