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Hameln-Pyrmont: Landkreis räumt weitere Fehler im Missbrauchsfall von Lügde ein

Verschwinden von Beweismitteln, Fehler, Versäumnisse und falsche Entscheidung. Immer mehr skandalöse Vorgehensweisen tauchen im Missbrauchsfall Lügde auf. Im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Lügde hat der Landkreis Hameln Pyrmont Fehler eingeräumt. Der Landkreis habe sein Wächteramt nach drei Hinweisen auf eine mögliche Kindesgefährdung nicht in der gebotenen Form ausgeübt, sagte Landrat Tjark Bartels bei der Pressekonferenz heute Mittag. Auch der Verdacht auf Pädophilie bei dem Hauptangeklagten, der seine damals 8-jährige Pflegetochter missbraucht haben soll, hätte enger in den Blick genommen werden müssen. In diesem Zusammenhang habe es offenbar auch eine zweite Aktenmanipulation gegeben. Ein möglicher Hinweis auf Pädophilie sei gelöscht worden. Bartels kündigte auch Konsequenzen in den Strukturen des Jugendamtes an. Im Fall Lügde gibt es inzwischen 34 Missbrauchsopfer.

Lügde/Hameln-Pyrmont: Landrat informirt heute im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen

Im Zusammenhang mit den Kindesmissbrauchsfällen von Lügde will der Landkreis Hameln-Pyrmont heute Details über die Arbeit des Jugendamtes bekanntgegeben. Der Behörde war vorgeworfen worden, frühzeitigen Hinweisen nicht nachgegangen zu sein und dem Hauptverdächtigen ein Pflegekind überlassen zu haben. Aufklären konnte das Jugendamt die Vorwürfe bislang nicht, mit der Begründung, die Akten lägen bei der zuständigen Staatsanwaltschaft. Inzwischen habe der Landkreis die Schriftstücke zurückerhalten, wie eine Sprecherin mitteilte. Diese hätten nun sorgfältig gesichtet und rechtlich bewertet werden können. Über den Inhalt will Landrat Tjark Bartels (SPD) heute Vormittag informieren.

Hameln-Pyrmont: Kreistag will Haushalt heute verabschieden

Heute Nachmittag wird der Kreistag Hameln-Pyrmont den Haushaltsplan für das Jahr 2019 verabschieden. Für das laufende Jahr plant die Kreisverwaltung mit einem Defizit von 4,3 Millionen Euro. Gleichzeitig werden heute von Seiten der Politik auch Maßnahmen verabschiedet, die zusätzlich Geld kosten werden. Kreiskämmerer Carsten Vetter sieht die Entwicklung kritisch: Politik und Kreisverwaltung seien aber nicht zu sorglos mit den Steuergeldern umgegangen. Eigentlich hätte der Landkreis sogar einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen können. Das große Haushaltsdefizit liege auch am sogenannten Länderfinanzausgleich. Sollte die Politik den Haushalt so mehrheitlich beschließen, würde der Landkreis unter besonderer Aufsicht durch das Land Niedersachsen stehen. Die öffentliche Sitzung des Kreistags beginnt um 15 Uhr im Forum der Hamelner Handelslehranstalt.

Hameln-Pyrmont: Interhelp wieder auf Sri Lanka aktiv

Ein Team der heimischen Hilfsorganisation Interhelp befindet sich seit mehreren Tagen im Einsatz in Sri Lanka. Täglich werden seit Tagen zwischen 100 und 200 Patienten untersucht. Mit im Gepäck hatte das Interhelp-Team auch dieses Mal wieder Spenden aus Deutschland, darunter unter anderem Rollstühle oder von heimischen Optikern kostenlos zur Verfügung gestellte, gebrauchte Lesebrillen. Des Weiteren hat das Team einem Krankenhaus vor Ort eine Pumpe gespendet und auf diese Weise verhindert, dass die Wasserversorgung in der Klinik zusammenbricht. Auch ein dringend benötigtes EKG-Gerät wurde übergeben. Wer die ehrenamtlichen Helfer finanziell unterstützen möchte, kann Geld auf folgende Konten überweisen:

IBAN: DE 60 2545 0110 0000 0203 13 – Sparkasse Weserbergland

IBAN: DE 49 2546 2160 0700 7000 00 – Volksbank Hameln-Stadthagen

Informationen unter www.interhelp.info

Hameln-Pyrmont/Hannover: Missbrauchsprozess fortgesetzt

Am Landgericht Hannover ist am Dienstag der Missbrauchsprozess gegen einen 56-jährigen Mann aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont fortgesetzt worden. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, sich vor 19 Jahren an seiner damaligen Pflegetochter vergangenen zu haben. Am zweiten Prozesstag wurden als Zeugen ein ehemaliger Lehrer, der sich an das Kind aber nicht erinnern konnte, und ein früherer Freund des Opfers angehört. Für den Prozess sind bis Monatsende vier Verhandlungstage angesetzt. Möglicherweise kann aber bereits am Dienstag nächster Woche ein Urteil verkündet werden, so eine Einschätzung gestern.

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