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Detmold/Lügde: Plädoyerverkündung im Lügder Missbrauchsfall

Am Landgericht Detmold sind heute (16.08) im Prozess zu den Missbrauchsfällen in Lügde die Plädoyers gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hat im Lügder Missbrauchsfall zum Ende des heutigen Verhandlungstages beim Hauptangeklagten Andreas V. für eine Haftstrafe von 14 Jahren plädiert. Für den zweiten Angeklagten, Mario S., wurde von der Staatsanwaltschaft eine Haft von 12 Jahren und 6 Monate mit anschließender Sicherungsverwahrung beantragt. Im Vorfeld hat sich außerdem eine Gutachterin auch beim Hauptangeklagten Andreas V. für eine anschließende Sicherungsverwahrung ausgesprochen. Genau wie beim zweiten Angeklagten, dessen psychologisches Gutachten bereits gestern vorgetragen wurde, sieht sie aufgrund einer Pädophilie die Gefahr, dass der Mann auch nach langer Haft wiederholt straffällig werden könnte. Auch einige Nebenkläger-Vertreter haben heute ihre Plädoyers abgegeben. Unter anderem wurde sich dabei für eine Haft von 14 Jahren und 6 Monaten für Andreas V. ausgesprochen. Das ist aus Sicht des Hamelner Opferanwaltes Roman von Alvensleben allerdings keine optimale Lösung. Er befürwortet eine Berücksichtigung des Geständnisses zur Minderung des Strafmaßes. Die Urteilsverkündung im Lügder Missbrauchsfall wird am 5. September erwartet.

Detmold/Lügde: Angeklagter gilt als voll schuldfähig und pädophil

Am Landgericht Detmold hat heute im Prozess zu den Missbrauchsfällen in Lügde eine Gutachterin Einschätzungen zum Angeklagten Mario S. abgegeben. Der Schluss, der sich aus den Einschätzungen der Gutachterin zum Ende des achten Verhandlungstages im Missbrauchsprozess ziehen lässt: Auch für Mario S. ist eine Sicherungsverwahrung wahrscheinlich. Die Gutachterin hält den Mann für voll schuldfähig und sieht aufgrund seiner Pädophilie eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Er könne ihrer Einschätzung nach jederzeit rückfällig werden. Der Hauptangeklagte Andreas V. ist nach der Hälfte des Prozesstages wegen seines schlechten gesundheitlichen Zustandes beurlaubt worden. Sein psychiatrisches Gutachten wird voraussichtlich morgen vorgestellt.

Detmold/Lügde: Prozess zum Missbrauchsfall wieder zusammengeführt

Am Landgericht Detmold wird heute der Prozess zu den Missbrauchsfällen in Lügde fortgesetzt werden. Das Verfahren, das zwischenzeitlich wegen Erkrankung eines Angeklagten getrennt worden war, wird heute wieder zusammengeführt. Verantworten müssen sich ein 56-Jähriger aus Lügde und ein 34 Jahre Mitangeklagter aus Steinheim wegen des Missbrauchs. Für heute sind weitere Zeugen geladen. Dabei soll es sich um Opfer, Eltern und einen Polizisten handeln.

Lügde: SPD-Fraktion fordert Umdenken in Stadtentwicklungspolitik

In Lügde soll die Bevölkerung bis 2040 um fast 22 Prozent zurückgehen. Das hat der Landesbetrieb für Information und Technik prognostiziert. Für die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lügde sind diese Zahlen alarmierend. Sollten sich die Prognosen bewahrheiten, dann hätte Lügde in gut zwanzig Jahren nur noch knapp 7.500 Einwohner. Das hätte verheerende Folgen für alle Einwohner und die gesamte kommunale Infrastruktur. Die Pro-Kopf-Verschuldung würde automatisch steigen, die Auslastung und der Bestand von Kindertagesstätten und Schulen wäre gefährdet, die Kaufkraft in Lügde würde sinken und damit auch die Umsätze örtlicher Einzelhändler und Unternehmen – aus Sicht der SPD ein Teufelskreis. Um dem drohenden Bevölkerungsrückgang in Lügde entgegenzuwirken, fordert die SPD-Fraktion deshalb ein grundsätzliches Umdenken in der Stadtentwicklungspolitik. Gute Ansätze seien bislang nicht konsequent genug vorangetrieben worden. Um der prognostizierten Entwicklung entgegen zu wirken, müsse sich Lügde als attraktiver Wohn- und Lebensort etablieren, sagt Co-Fraktionsvorsitzender Torben Blome. Neben günstigem Bauland für Familien setzt die SPD auch auf ein besseres Marketing, um sich im Wettbewerb der Städte zu behaupten.

Elbrinxen: "Nachhaltigkeit" Thema bei 800 Jahrfeier

In gut einer Woche ist es soweit und ein ganzes Dorf feiert ein Wochenende lang sein 800-jähriges Jubiläum: Am 17. und 18. August 2019 lädt Elbrinxen zur 800 Jahrfeier. Die Fairtrade-Gruppe aus Lügde wird während der Feierlichkeiten über das Thema Nachhaltigkeit informieren. bereits seit dem 14. Mai 2017 trägt die Stadt den offiziellen Titel „Fairtrade Stadt“ und hat dieses Thema seitdem immer wieder in den Vordergrund gestellt und zum Beispiel im Rahmen von Veranstaltungen bekannt gemacht. Vor Ort wird auch fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt werden.

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