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Lügde: Interesse bei Info-Veranstaltung für Heimatpreis

Die Stadt Lügde lobt in diesem Jahr erstmals einen Heimatpreis aus. Eine Informationsveranstaltung (10.07.) über Inhalte und das Bewerbungsverfahren ist gut angenommen worden. Der „Heimat-Preis“ geht auf eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zurück, die dafür landesweit 150 Millionen Euro bereitstellt. Mit dem Preis soll in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort ausgezeichnet werden. Die Stadt Lügde will in diesem und den nächsten beiden Jahren jeweils 5.000 Euro an die besten Projekte ausschütten. Für eine Bewerbung in diesem Jahr kommen Projekte infrage, die sich mit der Förderung der örtlichen Mobilität, der Steigerung der Attraktivität öffentlicher Orte und Plätze, der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der regionalen Identität beschäftigen. Mit diesem Preis will die Politik ihre Wertschätzung für das Engagement zum Ausdruck bringen, das Menschen täglich im Großen und im Kleinen leisten, um ihr Umfeld lebenswert und attraktiv zu gestalten. Projekte in Lügde können ab sofort bis zum 30. September ganz unbürokratisch auf einem dreiseitigen Formular angemeldet werden. Auch auf Kreisebene kann man sich bewerben. Dort winkt Preisgeld sogar in doppelter Höhe.

Detmold/Lügde: Morgen Mittag wird der Prozess im Lügder Missbrauchsfall fortgesetzt

Geständnisse direkt zum Prozessauftakt haben vielen Opfern eine Aussage erspart, andere haben freiwillig ausgesagt, damit konnte sich das Gericht einen besseren Eindruck über die Taten verschaffen. Obwohl die Öffentlichkeit bei den Zeugenaussagen meist ausgeschlossen war, sind nach Ansicht von Opferanwältin Anke Blume aus Hameln zu viele Details nach außen gedrungen. Dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde, habe mit dem Schutz der Opfer zu tun, betonte Blume. Am Dienstag (09.07.2019) hatte der Anwalt des mutmaßlichen Haupttäters, Andreas V. behauptet, sein Mandant sei vor seiner Festnahme - von der Mutter eines missbrauchten Kindes erpresst worden. Als er nicht mehr zahlen konnte, sei sie zur Polizei gegangen. Die Mutter hat diesen Vorwurf über ihren Anwalt als Lüge bezeichnet. Ein missbrauchtes Kind hatte Anfang Juli Hinweise auf einen neuen Tatverdächtigen gegeben. Nach Medienrecherchen war gegen den 57-Jährigen schon 2018 wegen Vergewaltigung einer 15-Jährigen ermittelt worden, allerdings ohne Ergebnis.

Lügde: Heimat-Preis zur Würdigung des örtlichen Engagements

Über 140 Städte und Kreise haben sich dazu entschlossen, einen Heimat-Preis zur Würdigung des örtlichen Engagements vergeben zu wollen. Auch die Stadt Lügde und der Kreis Lippe haben den Beschluss gefasst, lokal einen „Heimat-Preis“ auszuloben. Um Interessierten die Inhalte und den Ablauf des Bewerbungsverfahrens vorzustellen, laden die Stadt Lügde und der Kreis Lippe heute nach Elbrinxen. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Der Rat der Stadt Lügde hat im Frühjahr 2019 den Beschluss gefasst, lokal einen „Heimat-Preis“ vergeben zu wollen. 5.000 € Preisgeld vergibt die Stadt Lügde in diesem Jahr in bis zu drei Preiskategorien. Für eine Bewerbung kommen Projekte infrage, die sich mit einem der folgenden Themen beschäftigen: Förderung der örtlichen Mobilität, Attraktivitätssteigerung öffentlicher Orte und Plätze, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und Förderung der regionalen Identität. Alle Vereine, Institutionen und Privatpersonen, die sich für Ihre Heimat engagieren, sind herzlich eingeladen an dem Informationsabend teilzunehmen. Beginn der Infoveranstaltung zum Heimatpreis ist am 10. Juli um 18 Uhr in der Marktscheune in Elbrinxen. Um Anmeldung bei der Ansprechpartnerin bei der Stadt Lügde Carolin Nasse ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) wird gebeten.

Lügde/Detmold: Prozess um massenhaften Kidnesmissbrauch wird nächste Woche fortgesetzt

Nächste Woche Freitag wird der Prozess im Missbrauchsfall auf einem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen fortgesetzt. Es ist der fünfte Verhandlungstag vor dem Landgericht in Detmold. Auch an diesem Verhandlungstag werden wieder Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Wort kommen, so Opferanwältin Anke Blume. Dass in dieser Woche eine weitere Parzelle des Campingplatzes durchsucht wurde und Ermittler zahlreiche Gegenstände sichergestellt haben, die als Beweismittel in Frage kommen könnten – darunter unter anderem mehrere Datenträger, habe keine Auswirkungen auf den laufenden Prozess. Auch für die Anwälte der Opfer sei der Prozess sehr emotional, so Blume.

Lügde: Abschluss der Durchsuchungen auf dem Campingplatz

Auf dem Campingplatz in Lügde haben Ermittler am Mittwoch die Parzelle eines neuen Beschuldigten im Fall des jahrelangen massenhaften Kindesmissbrauchs durchsucht und Beweismittel sichergestellt. Die Durchsuchungen der Polizei am 3. und 4.7.2019 auf dem Campingplatz in Lügde wurden gestern Nachmittag,  abgeschlossen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Im Bereich der durchsuchten Parzelle des 57-jährigen Beschuldigten stellten die Ermittler zahlreiche Gegenstände sicher, die als Beweismittel in Frage kommen können - darunter unter anderem mehrere Datenträger. Die Beweismittel können Gegenstand einer gerichtlichen Beweisaufnahme sein. Genauere Angaben zu den Beweisen sollen daher nicht vor einer möglichen Hauptverhandlung rausgegen werden, hieß es. Der 57-Jährige ist weiterhin auf freiem Fuß. Der Tatort wurde nach Beendigung der Suche in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Detmold von der Polizei freigegeben. Die Ermittlungen der EK "Eichwald" dauern an.

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