Im Studio: Jan Hampe

Jan Hampe

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Lügde: Die Stadt hat der Politik im Schulausschuss einen Fahrplan zur Integration vorgestellt

Der Fahrplan mit Integrationsleistungen ist als Leitfaden für Asylbewerbern gedacht, die sich integrieren und eine Bleibeperspektive aufbauen wollen, sagt die ehrenamtliche Integrationsbeauftragte Claudia Günther. Ein Abwarten und Aussitzen bis zur Entscheidung des Bundesamtes über den Asylantrag, lasse kostbare Zeit ungenutzt verstreichen. Als problematisch erweise sich auch immer wieder, dass Flüchtlinge und Zuwanderer unrealistische Vorstellungen und falsche Informationen über das Leben und Arbeiten in Deutschland haben. Der Fahrplan zur Integration soll Überraschungen vermeiden.

Hameln-Pyrmont: Sozialministerium äußert sich zu Fehlern des Jugendamtes im Fall Lügde

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat der Landkreis Hameln-Pyrmont heute weitere Fehler im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Lügde eingeräumt. Jetzt hat sich auch das Sozialministerium zu den Vorfällen geäußert. Was den betroffenen Kindern in Lügde angetan wurde, sei bestürzend. Ihr sei unverständlich, wie das Jugendamt Hameln-Pyrmont drei Hinweise innerhalb eines halben Jahres falsch würdigen konnte - hier zeige sich eine fatale Fehleinschätzung, kritisiert Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann das Handeln der Behörde. Hinsehen und handeln, das sei im Kinderschutz oberste Maxime. Wenn ausgerechnet die, die die Kinder schützen sollen, ihrer Verantwortung zum Kinderschutz nicht in vollem Umfang nachkommen, dann sei das inakzeptabel. In diesem Fall seien falsche und folgenreiche Entscheidungen getroffen worden, so Reimann weiter. Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark-Bartels hatte eingeräumt, dass es offenbar eine zweite Aktenmanipulation gegeben habe und ein möglicher Hinweis auf Pädophilie des Hauptangeklagten gelöscht worden sei. Bartels kündigte auch Konsequenzen in den Strukturen des Jugendamtes an.

Lügde: Verein Lügde Marketing zieht positive Bilanz

In Lügde hat das Stadtmarketing im letzten Jahr - gemeinsam mit Bürgern, Wirtschaft und der Stadt - Einiges bewegen können. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins zog Vorsitzender Meinolf Haase eine positive Bilanz. Vor allem die Veranstaltungen seien gut angenommen worden. Dieser Erfolg sei auch der guten Zusammenarbeit zu verdanken. Dass 2018 auch wirtschaftlich ein erfolgreiches Jahr war, liege auch an den Sponsoren, die die Anstrengungen des Vereins finanziell unterstützt haben. Auch für Veranstaltungen in diesem Jahr, mit denen der Verein an die Erfolge aus 2018 anknüpfen möchte, hätten sich bereits Unterstützer gefunden. So fand sich jetzt ein Unternehmen, das die größte Veranstaltung dieses Jahres, die 6. Auflage des mittelalterlichen „Liuhidi-Markt“ am 15. und 16 Juni großzügig unterstützt. Aber auch die erfolgreiche Reihe „Sonntags im Park“ kann mit vier kostenlosen Veranstaltungen wieder Programme für Kinder bieten. Aber es wird auch außerhalb im Verbund mit unterschiedlichen anderen Partnern bundesweit und in den Niederlanden für Lügde geworben. Die Übernachtungszahlen stiegen zuletzt um übe 9 Prozent auf 20.000 – mit Tendenz nach oben. In der Großgemeinde selbst wird mit den örtlichen Vereinen kooperiert, man engagiert sich stark im boomenden Wandertourismus und setzt auf zusätzliche zertifizierte Beherbergungsbetriebe.

Lügde: Grundstein für Kita-Neubau gelegt

In Lügde ist der Grundstein für den Bau einer neuen Kita gelegt worden. Derzeit bietet die Stadt Lügde Plätze in sechs Kitas an, drei in städtischer und drei weitere in fremder Trägerschaft.Jetzt sei durch die stark erhöhte Nachfrage der Bau einer neuen Kita notwendig geworden, sagte Bürgermeister Heinz Reker.Betreiber der neuen Kita ist die Johanniter Unfallhilfe. Der neue Kindergarten soll Platz für vier Gruppen bieten und zum Start des neuen Kita-Jahrs im August fertig sein.

 

Lügde: Weitere Oper identifiziert - Strafanzeige gegen Kriminalbeamten

Im Missbrauchsfall von Lügde haben die Ermittler weitere Opfer identifiziert. Nach Medienberichten geht die Polizei offenbar von 34 Opfern aus, bisher waren es 31. Darüber hinaus lege die Auswertung des gesicherten Bildmaterials nahe, dass es noch weitere Opfer geben könnte. Das sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul heute im Innenausschuss des Landtags. Der neue Leiter der Kriminalpolizei Lippe habe außerdem eine Strafanzeige gegen einen Kriminalbeamten aus Bad Salzuflen gestellt. Er sei verdächtigt, eine "Sexualstraftat zum Nachteil einer erwachsenen Frau" begangen zu haben. Außerdem bestehe der Verdacht auf Strafvereitelung im Amt. Der Polizeibeamte war an zwei Ermittlungsfällen in den Jahren 2015 und 2016 beteiligt, bei denen ebenfalls Asservate verschwunden waren. Dieser Beamte war nun auch Ermittler im jetzigen Fall Lügde. Bis zum 4. Januar habe er die erste Ermittlungskommission geleitet, sagte Reul. Der Beamte soll auch Tutor des Kommissaranwärters gewesen sein, der die später verschwundenen Asservate gesichtet hatte. Reul erklärte, er habe die vorläufige Dienstenthebung des Beamten veranlasst.

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