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Lüge: Ratsbeschluss zu Solar und Photovoltaikanlagen

Der Lügder Rat hat einstimmig beschlossen, dass in Zukunft Solaranlagen auf den Dächern der Lügder Innenstadt verbaut werden dürfen. Die Solaranlage darf maximal 30 Prozent der Dachfläche verdecken und muss rundherum 80 Zentimeter Abstand zu Dachbegrenzungen und Aufbauten aufweisen. In der Sitzung gestern zeigten sich Politik und Verwaltung einig, dass Solarenergie ein Teil der Energiewende ist. Trotzdem musste zunächst abgewogen werden, wie man Photovoltaikanlagen in der Innenstadt zulassen kann, ohne zu sehr in das historische Stadtbild einzugreifen. Die Freie Wähler Gemeinschaft hatte im September beantragt, hier tätig zu werden.

Lippe: Verschärfte Corona-Regeln ab dem 14. Dezember

Der Kreis Lippe ordnet Schutzmaßnahmen in einer Allgemeinverfügung an, um die Zahl der Neuinfektionen zu senken und dadurch auch im Klinikum Lippe die Bettenauslastung sinkt. Die Verschärfungen beziehen sich insbesondere auf die Personenobergrenzen bei privaten Zusammenkünften. Zusätzlich werden verbindliche Regelungen für Versammlungen von Kirchen und Religionsgemeinschaften getroffen. Informationen dazu, welche Regelungen aktuell in Lippe gelten, sind im Internet unter www.kreis-lippe.de/corona zu finden. Dort ist auch die Allgemeinverfügung des Kreises mit den detaillierten Regelungen verlinkt, die im Kreisblatt 85/2021 veröffentlicht ist.

 

Die verschärften Regelungen im Überblick:

Private Zusammenkünfte nur noch bis höchstens 25 Personen beziehungsweise 100 Personen zulässig

Für private Zusammenkünfte werden die Personenobergrenzen angepasst.

  • Innenräume: Höchstens 25 Personen, es gilt 2G (nur geimpfte oder genesene Personen dürfen teilnehmen)
  • Im Freien: Höchstens 100 Personen, es gilt 2G (nur geimpfte oder genesene Personen dürfen teilnehmen)

 

 Regelungen für Kirchen und Religionsgemeinschaften

 Für Versammlungen von Kirchen und Religionsgemeinschaften gelten folgende Regelungen:

 Alle Personen müssen einen 3G-Nachweis vorweisen. Ist ein Test in einer zugelassenen Teststelle nicht möglich – zum Beispiel, weil die Versammlung an einem Sonn- oder Feiertag stattfindet – kann unter bestimmten Voraussetzungen auch vor Ort ein Selbsttest unter Aufsicht erfolgen.

  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss während der gesamten Zeit eingehalten werden. Das gilt nicht für Angehörige eines Haushalts.
  • Für alle Versammlungen gilt eine Maskenpflicht für alle Teilnehmenden. Die Maskenpflicht gilt auch in den Außenbereichen, zum Beispiel auf Kirchenvorplätzen.
  • Ausnahmen von der Maskenpflicht: Bei der Einnahme des Abendmahls und ähnlichen rituellen Handlungen darf die Maske kurzzeitig abgenommen werden. Auch vortragende Personen dürfen die Maske für die Zeit ihres Redebeitrags abnehmen, sofern sie mindestens zwei Meter Abstand zu anderen vortragenden Personen und mindestens fünf Meter Abstand zu sonstigen Personen (zum Beispiel Zuschauern) einhalten.
  • Wenn die Kirche oder Religionsgemeinschaft ein Hygienekonzept erstellt hat, muss sie das Konzept unaufgefordert beim Ordnungsamt der jeweiligen Stadt oder Gemeinde vorlegen.
  • Auch für die Außenbereiche vor den Versammlungsstätten, wie zum Beispiel Kirchenvorplätzen, wird dringend empfohlen, mindestens die 3G-Regelung sowie die Mindestabstände untereinander einzuhalten.

Wenn Kirchen und Religionsgemeinschaften für ihre Versammlungen die 2G-Regel einhalten, also alle Teilnehmenden geimpft oder genesen sind, können sie von den Regelungen abweichen: Entweder können sie bei der Durchführung von Versammlungen darauf verzichten, am Sitzplatz eine Maske zu tragen. Es gilt aber weiterhin, dass beim gemeinsamen Singen eine Maske getragen werden muss. Alternativ können sie darauf verzichten, den Mindestabstand einzuhalten, wenn durchgehend eine Maske getragen wird

Lippe: Höchste 7-Tages-Inzidenz in NRW - Landrat ruft zu Kontaktreduzierung auf

Landrat Dr. Axel Lehmann appelliert an die Lipperinnen und Lipper, die persönlichen Kontakte zu reduzieren. Alle müssten konsequent Kontakte reduzieren und auf persönliche Treffen zumindest bis Weihnachten möglichst verzichten. Der Kampf gegen Corona sei eine gemeinsame Aufgabe, die in vergangenen Wellen durch einen großen Zusammenhalt des gesellschaftlichen Lebens im Kreis Lippe gelöst worden sei. Nur zusammen könne es gelingen, Infektionen zu vermeiden“.

Der Kreis Lippe hat die höchste 7-Tages-Inzidenz in NRW. Zudem steigen auch die Patientenzahlen im Klinikum Lippe. Dabei hat sich die Anzahl der Intensivpatienten innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt.  17 Bundeswehrsoldaten der Stabs- und Fernmeldekompanie der Panzerbrigade 21 Lipperland aus Augustdorf unterstützen das Gesundheitsamt auch weiterhin bei der Kontaktpersonennachverfolgung. Der Kreis hat in den vergangenen Tagen eine Verlängerung des Hilfeleistungsantrags über das Kreisverbindungskommando Lippe auf den Weg gebracht. Die Soldaten sind somit bis zum 26. Januar 2022 im Einsatz.

Im Kreis Lippe gibt es insgesamt 28.243 bestätigte Coronafälle, damit sind seit Freitag 481 weitere Fälle bekannt. 445 Personen sind verstorben. Aktuell sind 4.339 aktive Coronafälle in Lippe bekannt, denn 23.459 Personen sind als wieder genesen in der Statistik erfasst. Seit dem 6. März 2020 wurden bisher 91.173 Abstriche von mobilen Teams und im Diagnostikzentrum genommen. Seit dem 9. März 2021 wurden bisher 1.138.576 Schnelltests von verschiedenen Anbietern genommen, 2.605 davon positiv. Stellen für Corona-Schnelltests, die eine Bürgertestung anbieten, sind veröffentlicht unter www.kreis-lippe.de/corona.

Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit 474,7 (Stand: 13. Dezember 2021, Quelle: LZG).

Seit Freitag, 10. Dezember, haben sich 4.919 Menschen bei den mobilen und stationären Impfstellen des Kreises Lippe gegen das Coronavirus impfen lassen, darunter 4108 Auffrischungsimpfungen, 323 Erstimpfungen und 488 Zweitimpfungen.

Lügde: Projekte und Ideen zur regionalen Entwicklung gesucht

Die Region Südostlippe hat offiziell den Startschuss für die Bewerbung als LEADER-Region verkündet; jetzt sind Projekte, Ideen und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Die Städte Blomberg, Horn-Bad Meinberg, Lügde und Schieder-Schwalenberg möchten LEADER-Region werden und sieben Jahre lang von Fördergeldern für die regionale Entwicklung profitieren. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich zu beteiligen und bei der Projektfindung mitzuarbeiten. Auf der Webseite www.lippesuedost.org gibt es bereits jetzt verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten. In den nächsten Monaten sind Zukunftswerkstätten geplant, in denen die gesammelten Projektvorschläge sowie Schwerpunktthemen weiter konkretisiert und erste Fundamente gesetzt werden. Los geht es mit einer Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 15. Dezember um 19 Uhr. Die Veranstaltung wird online über „Zoom“ durchgeführt. Anmeldungen sind unter Angabe des Vor- und Nachnamens, gegebenenfalls der Institution, an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Einwahldaten zur Online-Konferenz werden den Teilnehmenden zwei Tage vor der Veranstaltung zugeschickt.

Lügde: Kein Flächennutzungsplan für Windenergie

Die Stadt Lügde wird keinen Flächennutzungsplan für die Errichtung von Windkraftanlagen aufstellen. Die Stadt hatte seit 2014 an einer Änderung des Flächennutzungsplanes für Windenergie gearbeitet. Jetzt hat sich der Bauausschuss der Stadt dafür ausgesprochen, das Verfahren einzustellen. Bauamtsleiter Gregor Günnewich sagte, der Grund dafür sei, dass es mittlerweile eine große Übereinstimmung gebe zwischen der von der Stadt gewünschten Planung und den aktuellen rechtlichen Vorgaben. Dementsprechend sei die Ausweisung von Flächen für Windkraft nun auch ohne Überarbeitung des Flächennutzungsplans möglich. Windkraftanlagen könnten in Lügde somit jetzt vergleichsweise unkompliziert gebaut werden, da die Stadt keine weiteren Einschränkungen vorsehe.

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