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Lügde: Corona ist kein Problem bei Kommunalwahlen

SPD Bürgermeisterkandidat Torben Blome sieht keine großen Probleme durch die Corona Pandemie bei der Durchführung der Kommunalwahlen im September in Lügde. Die üblichen Wahlbüros in Seniorenheimen oder Schulen sollen ausgespart werden. Außerdem sei die Anzahl der Wähler in Lügde überschaubar, so Blome. Daher sei es im ländlichen Raum möglich geeignete Hygienemaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Grundsätzlich seien die Schutzmaßnahmen in Deutschland auf einem hohen Niveau. Trotzdem müsse man weiterhin vorsichtig sein. Zweifler an den Maßnahmen sollten aber nicht alle in einen Topf geworfen werden, so Blome. Andererseits gebe es die Corona Leugner. Denen sollte nicht so viel Platz in der Berichterstattung eingeräumt werden, weil sie die überwiegende Minderheit seien, so Torben Blome. Die Mehrheit nehme das Thema Corona ernst.

Lügde: FWG hat Kandidaten aufgestellt

Die Freie Wähler Gemeinschaft Lügde hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl im Herbst aufgestellt. Auf der Liste finden sich neben bekannten Namen wie Till Hönerbach, Klaus Meier oder Manfred Kuczera auch einige neue Namen. Nun gelte es, für die Wählerinnen und Wähler sichtbar zu werden, sagt Vorsitzender, Till Hönerbach. Die FWG setze dabei unter anderem auch auf soziale Medien. Die Freien Wähler sind seit mittlerweile mehr als 25 Jahren in Lügde politisch aktiv und stellen mit Klaus Meier erstmals auch einen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf. Auch dadurch möchte man das Wahlergebnis verbessern, so Hönerbach. Personell sieht Hönerbach die FWG Lügde gut aufgestellt. Parallel-Bewerbungen einzelner Kandidaten für Bürgermeisteramt und Rat oder auch um einen Sitz sowohl im Rat als auch im Kreistag seien deshalb keine Problem, so Hönerbach. Die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen ist am 13. September.

Lügde: Buchungsstart für Ferienprogramm

In Lügde ist heute Buchungsstart für das Ferienspaß-Programm im Sommer. Wie in vielen anderen Städten und Gemeinden musste auch Lügde Corona-bedingte Änderungen am Programm vornehmen. Das Ferienspaß-Angebot sei aber trotzdem umfangreicher, als in den Vorjahren und reicht von Sport bis hin zu politischen Themen, sagt Organisator Holger Busch. Der Ferienspaß in Lügde ist in diesem Jahr erstmals nach Zielgruppen in drei Kategorien aufgeteilt. Je nach Art der Veranstaltungen gelten unterschiedliche Hygienevorschriften und Sicherheitsauflagen. Das komplette Programm ist im Internet unter www.ferien-spass.de zu finden. Dort sind ab heute auch Anmeldungen für die einzelnen Angebote möglich.

Lügde: Klimapakt und Klimaschutzmanager für die Stadt

Die Politiker im Rat der Stadt Lügde haben einen Klimapakt beschlossen. Den Anstoß hatte ein Antrag der Jusos Ostlippe und des Reporters Oliver Jürgens gegeben. Beide hatten beantragt, den sogenannten Klimanotstand für Lügde auszurufen. Dieser Begriff wurde allerdings von den Ratsmitgliedern als zu negativ angesehen und in Klimapakt abgeändert. Trotz anderer Begriffe stimmen die Ziele überein: Die Politiker im Stadtrat sind dazu verpflichtet, bei Ihren Entscheidungen die Auswirkungen auf das Klima zu berücksichtigen. Lügdes Bauamtsleiter Gregor Günnewich wies darauf hin, dass der Klimaschutz vor allem bei der Gebäudesanierung auch in der Vergangenheit schon berücksichtig worden sei. Der Klimaschutz solle nun aber auch in anderen Bereichen sichtbar werden. Im nächsten Jahr soll darüber hinaus mit Hilfe von Fördermitteln ein Klimaschutzmanager eingestellt werden. Er soll bei der Umsetzung des Klimapaktes viele Aufgaben übernehmen,unter anderem Fördermittel akquirieren, Bürger für den Umweltgedanken begeistern und auch eigene Projekte entwickeln.

Lügde: Aussage von Landrat im Untersuchungsausschuss

Im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Kindesmissbrauch in Lügde hat gestern der Landrat des Kreises Lippe Axel Lehmann ausgesagt. Er ist als oberster Dienstherr für das Jugendamt Lippe und auch für die Kreispolizei Lippe verantwortlich. Vor dem Ausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags nahm der SPD-Politiker die Mitarbeiter seines Kreisjugendamts in Schutz: Es habe keine Fehler seiner Behörde gegeben, auch wenn im Nachhinein einige Erkenntnisse anders zu bewerten seien, erklärte er. Die zentralen Fehler seien vielmehr im Bereich des benachbarten Jugendamts Hameln-Pyrmont gemacht worden. Die Akte des Mädchens, das über Jahre von seinem Pflegevater im Kreis Lippe missbraucht wurde, wurde in Hameln-Pyrmont geführt, weil dessen Mutter dort lebte. Der Landrat entschuldigte sich aber auch für Fehler, die in seinen Behörden passiert seien. Definitiv habe es Probleme bei der polizeilichen Ermittlung gegeben. Zehn Jahre lang waren in Lügde Kinder sexuell missbraucht worden. Im September 2019 waren die beiden Hauptangeklagten zu hohen Haftstrafen verurteilt worden.

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