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Lügde: Prozess um Kindemissbrauch - Urteil Anfang September

Im Prozess um den Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde soll das Urteil am 5. September verkündet werden. Das teilte das Landgericht Detmold mit. Am 30. August sollen die Plädoyers weiterer Nebenklagevertreter sowie die der Verteidiger gehört werden. Die beiden Angeklagten, Andreas V. (56) aus Lügde und Mario S. aus Steinheim (34), sollen über viele Jahre hinweg auf dem Campingplatz Minderjährige schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben. Auf der heutigen 20.08. nicht-öffentlichen Sitzung des Kreisausschusses wird u. a. ein Antrag der AfD-Kreistagsfraktion zur Gründung eines Fonds für die Missbrauchsopfer im "Fall Lügde" erörtert.

Lügde: Langjährige Haftstrafen im Missbrauchsfall gefordert

Im Prozess um den Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde hat die Staatsanwaltschaft für beide Angeklagten langjährige Haftstrafen und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert. Andreas V. soll nach Auffassung der Anklage für 14 Jahre ins Gefängnis, Mario S. für zwölfeinhalb Jahre. Die Geständnisse der beiden Männer seien strafmildernd berücksichtigt worden, sagten die Staatsanwältinnen. Zudem seien die Angeklagten nicht vorbestraft. Die Plädoyers im Landgericht Detmold werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehalten, um die Opfer zu schützen. Laut einem Gerichtssprecher haben sich fünf Nebenkläger den Forderungen der Staatsanwaltschaft angeschlossen. Drei Nebenkläger forderten auch für den zweiten Angeklagten eine Haftstrafe von 14 Jahren oder 14 Jahren und 6 Monaten mit anschließender Sicherungsverwahrung. Am 30. August sollen die Verteidiger und weitere Nebenkläger vor dem Landgericht Detmold ihr Plädoyer halten. Das Urteil soll am 5. September verkündet werden.

Detmold/Lügde: Plädoyerverkündung im Lügder Missbrauchsfall

Am Landgericht Detmold sind heute (16.08) im Prozess zu den Missbrauchsfällen in Lügde die Plädoyers gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hat im Lügder Missbrauchsfall zum Ende des heutigen Verhandlungstages beim Hauptangeklagten Andreas V. für eine Haftstrafe von 14 Jahren plädiert. Für den zweiten Angeklagten, Mario S., wurde von der Staatsanwaltschaft eine Haft von 12 Jahren und 6 Monate mit anschließender Sicherungsverwahrung beantragt. Im Vorfeld hat sich außerdem eine Gutachterin auch beim Hauptangeklagten Andreas V. für eine anschließende Sicherungsverwahrung ausgesprochen. Genau wie beim zweiten Angeklagten, dessen psychologisches Gutachten bereits gestern vorgetragen wurde, sieht sie aufgrund einer Pädophilie die Gefahr, dass der Mann auch nach langer Haft wiederholt straffällig werden könnte. Auch einige Nebenkläger-Vertreter haben heute ihre Plädoyers abgegeben. Unter anderem wurde sich dabei für eine Haft von 14 Jahren und 6 Monaten für Andreas V. ausgesprochen. Das ist aus Sicht des Hamelner Opferanwaltes Roman von Alvensleben allerdings keine optimale Lösung. Er befürwortet eine Berücksichtigung des Geständnisses zur Minderung des Strafmaßes. Die Urteilsverkündung im Lügder Missbrauchsfall wird am 5. September erwartet.

Detmold/Lügde: Angeklagter gilt als voll schuldfähig und pädophil

Am Landgericht Detmold hat heute im Prozess zu den Missbrauchsfällen in Lügde eine Gutachterin Einschätzungen zum Angeklagten Mario S. abgegeben. Der Schluss, der sich aus den Einschätzungen der Gutachterin zum Ende des achten Verhandlungstages im Missbrauchsprozess ziehen lässt: Auch für Mario S. ist eine Sicherungsverwahrung wahrscheinlich. Die Gutachterin hält den Mann für voll schuldfähig und sieht aufgrund seiner Pädophilie eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Er könne ihrer Einschätzung nach jederzeit rückfällig werden. Der Hauptangeklagte Andreas V. ist nach der Hälfte des Prozesstages wegen seines schlechten gesundheitlichen Zustandes beurlaubt worden. Sein psychiatrisches Gutachten wird voraussichtlich morgen vorgestellt.

Detmold/Lügde: Prozess zum Missbrauchsfall wieder zusammengeführt

Am Landgericht Detmold wird heute der Prozess zu den Missbrauchsfällen in Lügde fortgesetzt werden. Das Verfahren, das zwischenzeitlich wegen Erkrankung eines Angeklagten getrennt worden war, wird heute wieder zusammengeführt. Verantworten müssen sich ein 56-Jähriger aus Lügde und ein 34 Jahre Mitangeklagter aus Steinheim wegen des Missbrauchs. Für heute sind weitere Zeugen geladen. Dabei soll es sich um Opfer, Eltern und einen Polizisten handeln.

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