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Lügde: Mehr als 25.000 Besucher bei Osterräderlauf

Auch gestern lockte der einmalige Osterräderlauf in Lügde tausende Besucher an. Laut Angaben der Polizei und dem Veranstalter, dem Dechenverein Lügde, waren gestern Abend über 25.000 Besucher gekommen, um die brennenden Räder vom Osterberg ins Flusstal der Emmer rollen zu sehen. Vor 10 Jahren gab es bereits schon einmal einen ähnlich hohen Besucherrekord, sagt Dieter Stumpe, Sprecher des Dechenvereins. Neben der erfreulich hohen Besucherzahl, sei der Osterräderlauf auch insgesamt sehr friedlich verlaufen und die Stimmung gut, so Stumpe weiter. Der Osterräderlauf ist eines der ältesten und bedeutendsten Bräuche in unserer Region. In diesem Jahr ist der Brauch erstmals als immaterielles Weltkulturerbe der Unseco organisiert worden.

Lügde: Heute laufen sie wieder

Am heutigen Ostersonntag ist es wieder soweit: Sechs Feuerräder werden am Abend vom Osterberg in Lügde ins Tal laufen. Verantwortlich betreut wird das Brauchtum vom Verein der Dechen.

In Lügde steht das Ereignis des Jahres bevor - der Osterräderlauf am heutigen Abend. Bereits am Nachmittag werden die Räder mit Stroh gestopft und am Abend angezündet. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Räder auf ihre feurige Reise ins Tal geschickt.

Das Stopfen der Osterräder startet ab 15 Uhr. Der Osterräderlauf am Sonntagabend endet mit einem Feuerwerk.

Ab Mittags findet bereits ein buntes Programm in der Innenstadt und im Emmerauenpark statt. Erwartet werden wieder zahlreiche Gäste.

Der Lügder Osterräderlauf ist immaterielles Kulturerbe.

Lügde: Vorbereitungen für Osterräderlauf

In Lügde steht das Ereignis des Jahres bevor - der Osterräderlauf am Abend des Ostersonntags. Dazu werden wieder mehrere tausend Besucher erwartet. Das Stopfen der Osterräder startet am Sonntag ab 15 Uhr. Am Abend werden die Räder bei Einbruch der Dunkelheit angezündet und vom Osterberg ins Tal der Emmer gerollt. Der Osterräderlauf am Sonntagabend endet mit einem Feuerwerk. Ausrichter dieses uralten Brauchtums ist der Dechenverein mit über 500 Mitgliedern.

Lügde: Innenministerium begleitet Ermittlungen

Nach der Pannenserie bei der Aufklärung der Missbrauchsfälle in Lügde begleiten Beamte des Innenministeriums nun die Ermittlungen vor Ort. Das "Westfalen-Blatt" hatte am Freitag (19.04.2019) berichtet, das Polizeipräsidium Bielefeld sei "unter Dienst- und Fachaufsicht gestellt" worden. Das Ministerium betonte aber gegenüber dem WDR, es handle sich dabei nicht um eine disziplinarische Maßnahme. Das Ziel des Ministeriums sei, "sich einen Eindruck der Ermittlungsarbeit und einen Überblick über die Abläufe zu verschaffen". Nach den Osterfeiertagen sollten weitere Fachleute folgen. Gleich mehrmals waren den ermittelnden Beamten schwere Fehler bei der Spurensicherung nachgewiesen worden. Erst am Dienstag (16.04.2019) hatten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" eine weitere Ermittlungspanne öffentlich gemacht. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten offenbar bei der Durchsuchung des mutmaßlichen Tatorts auf einem Campingplatz in Lügde einen Schuppen des Hauptbeschuldigten völlig ignoriert. Erst nachdem der Verschlag von einem Abbruchunternehmer leergeräumt worden war, fiel der Fehler auf. Ob Beweismaterial zerstört wurde, ist nicht geklärt.

Lügde: Nachträglich Datenträger gefunden

Die nachträglich gefundenen Datenträger im Missbrauchsfall von Lügde seien für den Prozess unerheblich. Das teilte die Staatsanwaltschaft Detmold gegenüber mehreren Medien mit. Dass betreffe die Datenträger, die bei den Abrissarbeiten der Behausung auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen gefunden worden sind. Weitere Ermittlungen der Polizei auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen werde es nicht geben. Für das für Juni geplante Verfahren wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern seien die vorliegenden Zeugenaussagen wichtiger als die Dateien. Weiterhin unklar ist, ob Beweismaterial bei den Abrissarbeiten möglicherweise verbrannt wurde. Die Polizei wusste bis Montag nicht, dass zu der Parzelle auf dem Campingplatz ein Geräteschuppen gehört, der von dem mutmaßlichen Haupttäter genutzt wurde.

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