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Lügde: Viel Betrieb in Storchenstation

10 Paare sind derzeit in der Storchenstation in Elbrinxen.Storchenpfleger Rolf Klinge rechnet mit bis zu 20 Jungtieren in diesem Jahr. Das Wetter sei für die Aufzucht der Jungstörche derzeit nicht ideal, so Klinge.Bis Mitte August werden die Alt- und Jungstörche in Elbrinxen bleiben. Dann treten sie ihre Reise in den Süden an.

Lügde: Richtfest für neue Kita gefeiert

Vor ziemlich genau zwei Monaten wurde der Grundstein für eine neue Kindertagesstätte in der Lügder Kernstadt gelegt. Gestern (Freitag) wurde Richtfest gefeiert. Bis zum letzten Moment hatten die Handwerker die Baustelle an der Schlesierstraße in Lügde noch aufgeräumt. Über dem Flachdach des Rohbaus in Holzständerbauweise flatterte der Richtkranz mit Bändern in den Stadtfarben Blau und Rot. Qualität und Tempo hatte der Generalunternehmer versprochen, denn zu Beginn des neuen Kita-Jahres im August soll die neue Einrichtung betriebsbereit sein. Zunächst sollen dort 42 Kinder in drei Gruppen betreut werden. Betreiber wird die Johanniter Unfallhilfe sein.

 

 

 

  

Hameln-Pyrmon/Lügde: Landkreis weist Vorwürfe zurück

Im Missbrauchsfall von Lügde hatte sich (am Sonntag) jetzt erstmals der leibliche Vater der Pflegetochter des Hauptbeschuldigten geäußert und hatte schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont erhoben. Er kritisiert, dass er aus der Presse von dem Missbrauch seiner eigenen Tochter erfahren habe. Der heute 25-Jährige beteuert, dass er zufällig davon erfahren habe, dass das Jugendamt seine Tochter in die Obhut eines Dauercampers gegeben habe. Er habe das Jugendamt mehrfach angerufen und seinen Protest auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, nachdem er bei Besuchsversuche durch den Pflegevater und Hauptbeschuldigten vom Campingplatz vertrieben worden sei. Jetzt hat der Landkreis Hameln-Pyrmont Stellung zu den Vorwürfen genommen, die der Mann in einer Fernsehsendung des NDR geäußert hatte. In der Stellungnahme des Landkreises heißt es: Der Kindsvater habe die Vaterschaft nicht anerkannt, diese wurde vielmehr vom Amtsgericht im Rahmen eines Vaterschaftsfeststellungsverfahrens per Beschluss festgestellt. Er habe zu keinem Zeitpunkt ein Umgangsrecht oder das Sorgerecht für seine Tochter beantragt, auch Unterhaltszahlungen habe der Kindsvater zu keinem Zeitpunkt geleistet. Seit 2014 gebe es in den Akten keinen Hinweis mehr auf Besuchskontakte zwischen Vater und Tochter. Nachdem der Kindsvater Anfang Februar 2019 mit dem Jugendamt in Kontakt getreten sei, habe es inzwischen mehrere Gespräche im Jugendamt gegeben, an denen er beteiligt wurde, heißt es in der Pressemitteilung des Landkreises. Zur politischen Bewertung nimmt Landrat Tjark Bartels deutlich Stellung – Bartels wörtlich: „Von allen Beteiligten ist der Landkreis die einzige Behörde, die von Beginn an detailliert informiert und von sich aus Fehler benannt hat. Gleichzeitig sehen wir es als unsere Verantwortung an, Konzepte und Lösungen zu entwickeln, um Missbrauch viel früher zu entdecken.“

Lügde: Im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Lügde hat es Ermittlungen gegen zwei weitere Beschuldigte gegeben

In Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Lügde hat es Ermittlungen gegen zwei weitere Beschuldigte gegeben. Das bestätigen die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld in einer gemeinsamen Erklärung. Gegen einen 21-jährigen Mann wird wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern ermittelt. Des Weiteren wurde ein Verfahren gegen eine 63-jährige Mutter eines Opfers eingeleitet -wegen des Verdachts der Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern. Dieses Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Detmold mittlerweile eingestellt. Aktuell wird somit gegen acht Beschuldigte ermittelt. Nach wie vor befinden sich drei Beschuldigte in Untersuchungshaft. Weitere Auskünfte zu in Rede stehenden Taten und zu personenbezogenen Informationen der Beschuldigten werden aufgrund der laufenden Ermittlungen und aus Persönlichkeitsschutzgründen nicht erteilt, heißt es in der Erklärung.

Lügde: Johannes-Gigas-Schule soll Vorzeigeprojekt werden

In Lügde soll spätestens im Oktober der geplante Umbau der Johannes-Gigas-Schule beginnen. Der Bauausschuss der Stadt hat sich jetzt noch einmal mit den Planungen für das Projekt beschäftigt. Die Schule soll als Bildungs- und Kulturcampus mit einem sogenannten Klimatikum zu einem Vorzeigeprojekt werden. Zu den Besonderheiten bei dem Bauprojekt gehören unter anderem nachhaltiges Fassadenmaterial, wartungsfreie Fenster aus Aluminium, ein Hybrid Belüftungssystem und ein komplett bepflanztes Dach. Teilbereiche sollen zudem mit Holz verkleidet werden und sogar Nistkästen für Vögel sind geplant. Die Bauarbeiten sollen bei laufendem Betrieb durchgeführt werden und dauern voraussichtlich drei Jahre. Die Stadt rechnet für den Umbau der Johannes-Gigas-Schule mit rund acht Millionen Euro Fördergeld. Die Gesamtkosten werden mit 14,5 Millionen Euro angegeben. Im Haushaltsplan sind vorausschauend 17 Millionen Euro eingeplant.

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