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Lügde: Zahl der Missbrauchsopfer auf 41 gestiegen

Die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld haben mittlerweile 41 Opfer identifiziert und gehen noch elf Verdachtsfällen nach. Ermittlungen hätten dazu geführt, dass aus einem der bislang zwölf Verdachtsfälle ein Opferfall wurde. Darüber hinaus konnte ein Verdachtsfall ausgeräumt werden und ein neuer kam hinzu, heißt es in der gemeinsamen Erklärung, die heute Mittag veröffentlicht wurde. Neben den Ermittlungen führe die Polizei Bielefeld aber auch umfangreiche Maßnahmen zum Opferschutz durch. Unter anderem seien bislang 45 Opferschutzgespräche geführt worden.Ziel sei es, für Opfer und Angehörige eine umfassende Betreuung während des gesamten Verfahrens sicherzustellen.So hätten die betroffenen Familien fortwährend die Möglichkeit, Kontakt mit den Betreuungsbeamten, bzw. der Polizei aufzunehmen. Sie erhielten Informationsmaterial, würden über Opferschutzmaßnahmen aufgeklärt und bei der Kontaktaufnahme mit Hilfsorganisationen unterstützt. Die Sorgeberechtigten würden zudem über den Ablauf des Strafverfahrens und rechtliche Möglichkeiten der Nebenklage informiert, ebenso wie über mögliche zivilrechtliche Forderungen und Antragstellungen nach dem Opferentschädigungsgesetz. Bei Bedarf und mit Einverständnis der Eltern könnten auch die betroffenen Kinder betreut und auf Vernehmungen oder andere polizeiliche Maßnahmen vorbereitet werden.

 

 

Lügde: Tatort Campingplatz - errneut CD-ROM mit Kinderpornos gefunden

Auf dem Campingplatz von Lügde im Kreis Lippe ist erneut eine weitere CD-ROM mit kinderpornografischem Material gefunden worden. Die CD sei sichergestellt worden, bestätigte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstag in Düsseldorf, nachdem ein Abbruchunternehmer die Parzelle und die Behausung des Hauptverdächtigen Mitte April abgerissen und dabei 17 meist ältere Datenträger gefunden habe. Im Rahmen einer Sondersitzung des Innenausschusses des NRW-Landtags in Düsseldorf gab Reul bekannt, er habe die Ermittlungskommission (EK) "Eichwald" nochmals auf nun 79 Mitglieder aufgestockt. Die Staatsanwaltschaft Detmold hatte ihre Ermittlungen auf dem Platz bereits Ende März eingestellt und das Gelände freigegeben. Erst danach hatte der Abbruchunternehmer die Datenträger gefunden. Wo, das weiß der Abrissunternehmer Christopher Wienberg bis heute nicht, sie fielen ihm vor die Füße, als er Schutt verlud. Die Polizei behauptet, die Datenträger waren in einem doppelten Boden. Die Beamten können es aber nicht wissen - sie waren nicht beim Abriss dabei. Auch war ein naher Geräteschuppen, zu dem der Hauptverdächtige Zugang hatte, nie durchsucht worden. Der Minister räumte am Dienstag ein, dies sei erneut "ein Fehler" gewesen.

Lügde: Infoveranstaltung "Sonne im Tank"

Wie Solarstrom vom eigenen Hausdach zum Energielieferanten für ein E-Auto wird, erfahren Interessierte beim Aktionstag „Sonne im Tank“ der Verbraucherzentrale NRW am 29. April im Rathaus Lügde. Von 14 bis 17 Uhr werden Fragen zu Technik, Fördermitteln und Vorgehensweisen auf dem Weg zur Sonne im Tank oder der eigenen Solarstromanlage vom Fachmann in einer kostenlosen Beratungssprechstunde beantwortet. Die Aktion „Sonne im Tank“ ist Bestandteil des Projekts „Energie2020“ der Verbraucherzentrale NRW, das mit Mitteln des Landes und der EU gefördert wird.

Lügde: Minister Reul widerspricht Staatsanwaltschaft

Im Missbrauchsfall Lügde widerspricht NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) offen der Staatsanwaltschaft in Detmold. Im Interview mit WDR, NDR und SZ im Hinblick auf den Campingplatz in Lüdge sagte Reul, es müsse alles weiter untersucht werden und das werde auch weiterhin gemacht. Dagegen hatte die Staatsanwaltschaft bereits am 17. April mitgeteilt, die bei Abrissarbeiten in der vorletzten Woche aufgetauchten Datenträger und VHS-Kassetten besäßen keinerlei Relevanz. Die Ermittlungen sollten sich auf die vorhandenen Beweise konzentrieren. "Jeder denkbare Fund könne uns helfen", sagte dagegen Reul, "auch in möglichen anderen Fällen". Der Staatsanwalt, so Reul, habe eine andere Meinung als er. Der Detmolder Oberstaatsanwalt Ralf Vetter sagte nach Reuls Äußerungen, er sehe keinen Konflikt mit dem Innenministerium. Wenn weitere Durchsuchungen erforderlich und zulässig sein, werde er dies beim zuständigen Gericht beantragen. Im Fall des mutmaßlich massenhaften Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde waren kürzlich weitere Datenträger aufgetaucht. Bei Abrissarbeiten am mutmaßlichen Tatort wurden (15.04.2019) mehrere Videokassetten gefunden. Außerdem sollen die Ermittler einen Schuppen des Hauptbeschuldigten übersehen haben. (NDR/WDR Internet)

Lügde/Schwalenberg: Gemeinsames Wanderprogramm startet

Lügde und Schieder-Schwalenberg haben auch für dieses Jahr ein gemeinsames Wanderprogramm vorbereitet. Die Touren unter dem Motto „Gemeinsam Wandern“ sind in einem Flyer zusammengefasst, der in den Touristinformationen erhältlich ist. Die Broschüre informiert über geführte sowie regelmäßige Wanderungen in beiden Regionen und soll Lust machen auf gemeinsame Wanderungen im lippischen Südosten. Auftakt ist heute, am Freitag um 10 Uhr. Unter dem Titel „Mythos Stadtwasser“ sind Familien aus der Region eingeladen, bei der Familien- Erlebniswanderung die Natur spielerisch zu erkunden und dem Mythos nachzugehen. Die Tour startet am Brunnen am Marktplatz in Schwalenberg.

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