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Lügde: SPD-Fraktion fordert Umdenken in Stadtentwicklungspolitik

In Lügde soll die Bevölkerung bis 2040 um fast 22 Prozent zurückgehen. Das hat der Landesbetrieb für Information und Technik prognostiziert. Für die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lügde sind diese Zahlen alarmierend. Sollten sich die Prognosen bewahrheiten, dann hätte Lügde in gut zwanzig Jahren nur noch knapp 7.500 Einwohner. Das hätte verheerende Folgen für alle Einwohner und die gesamte kommunale Infrastruktur. Die Pro-Kopf-Verschuldung würde automatisch steigen, die Auslastung und der Bestand von Kindertagesstätten und Schulen wäre gefährdet, die Kaufkraft in Lügde würde sinken und damit auch die Umsätze örtlicher Einzelhändler und Unternehmen – aus Sicht der SPD ein Teufelskreis. Um dem drohenden Bevölkerungsrückgang in Lügde entgegenzuwirken, fordert die SPD-Fraktion deshalb ein grundsätzliches Umdenken in der Stadtentwicklungspolitik. Gute Ansätze seien bislang nicht konsequent genug vorangetrieben worden. Um der prognostizierten Entwicklung entgegen zu wirken, müsse sich Lügde als attraktiver Wohn- und Lebensort etablieren, sagt Co-Fraktionsvorsitzender Torben Blome. Neben günstigem Bauland für Familien setzt die SPD auch auf ein besseres Marketing, um sich im Wettbewerb der Städte zu behaupten.

Elbrinxen: "Nachhaltigkeit" Thema bei 800 Jahrfeier

In gut einer Woche ist es soweit und ein ganzes Dorf feiert ein Wochenende lang sein 800-jähriges Jubiläum: Am 17. und 18. August 2019 lädt Elbrinxen zur 800 Jahrfeier. Die Fairtrade-Gruppe aus Lügde wird während der Feierlichkeiten über das Thema Nachhaltigkeit informieren. bereits seit dem 14. Mai 2017 trägt die Stadt den offiziellen Titel „Fairtrade Stadt“ und hat dieses Thema seitdem immer wieder in den Vordergrund gestellt und zum Beispiel im Rahmen von Veranstaltungen bekannt gemacht. Vor Ort wird auch fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt werden.

Detmold/Lügde: Prozess gegen Hauptangeklagten fortgesetzt

Einen Tag später als ursprünglich geplant ist am Landgericht Detmold am Freitagvormittag der Prozess gegen den Hauptangeklagten im Lügder Missbrauchsfall fortgesetzt worden. Am regulären Prozesstermin am Donnerstag hatte Andreas V. aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen können. Daraufhin war das Verfahren getrennt und für ihn der Ersatztermin gestern angesetzt worden. Ziel war es, eine zu lange Unterbrechung des Prozesses durch die Erkrankung des Angeklagten zu verhindern. Andreas V. war mit einem Krankentransport ins Gericht gebracht worden. Die Verhandlung dauerte nur etwa zehn Minuten. Trotzdem sei versucht worden, die Zeit gut zu nutzen, sagt Opferanwältin Anke Blume aus Hameln. Unter anderem ging es darum, wie der Angeklagte Kontakte zu Alleinerziehenden geknüpft.Der Prozess soll Mitte August fortgesetzt werden.

Lügde/Detmold: Prozess wird heute fortgesetzt

Vor dem Landgericht Detmold war gestern der sechste Verhandlungstag im Lügder Missbrauchsfall. Der Hauptangeklagte Andreas V. war aufgrund von Krankheit nicht dabei. Sein Prozess wurde deswegen vom Verfahren gegen den zweiten Angeklagten Mario S. abgespalten und wird heute  fortgesetzt. Für den Hamelner Opferanwalt Roman von Alvensleben ist das gerichtliche Vorgehen, die Verfahren vorübergehend aufzuspalten, nicht nachvollziehbar. Er hätte die Verfahren gegen die zwei Hauptbeschuldigten gemeinsam fortgeführt. Unüblich sei das Vorgehen allerdings nicht, räumt Roman von Alvensleben ein. Letztlich seien vom Gericht auch Fristen einzuhalten, die zu dieser Entscheidung geführt haben können. Außerdem kritisiert von Alvensleben, dass das Gericht die Nebenkläger-Anwälte beim gestrigen Prozesstag nicht zugelassen hat. Das Gericht habe argumentiert, dass für diese kein berechtigtes Interesse am Beiwohnen des Prozesses bestehe. Voraussichtlich am 15. August geht es weiter. Dann werden die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung erwartet. Ein weiterer Sitzungstag ist für den 30. August vorgesehen. Dass die Richter bereits zu diesem Termin ein Urteil sprechen werden, gilt allerdings als unwahrscheinlich.

Detmold/Lügde: Prozessfortsetzung am Donnerstag und Freitag

Im Missbrauchsfall Lügde wird der Prozess am Donnerstag fortgesetzt. Allerdings wurde das Verfahren getrennt, da der Hauptangeklagte Andreas V. erkrankt sei, teilte ein Sprecher des Landgerichts Detmold mit. Der Termin morgen werde damit – mit entsprechend reduziertem Beweisprogramm – lediglich in der Strafsache gegen Mario S. stattfinden. In der Strafsache Andreas V. wurde für Freitag 2.8. ein weiterer Verhandlungstermin angesetzt. Der Hauptverhandlungstermin am 09.08. wurde aufgehoben, hieß es weiter.

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