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Detmold/Lügde: Morgen Mittag wird der Prozess im Lügder Missbrauchsfall fortgesetzt

Geständnisse direkt zum Prozessauftakt haben vielen Opfern eine Aussage erspart, andere haben freiwillig ausgesagt, damit konnte sich das Gericht einen besseren Eindruck über die Taten verschaffen. Obwohl die Öffentlichkeit bei den Zeugenaussagen meist ausgeschlossen war, sind nach Ansicht von Opferanwältin Anke Blume aus Hameln zu viele Details nach außen gedrungen. Dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde, habe mit dem Schutz der Opfer zu tun, betonte Blume. Am Dienstag (09.07.2019) hatte der Anwalt des mutmaßlichen Haupttäters, Andreas V. behauptet, sein Mandant sei vor seiner Festnahme - von der Mutter eines missbrauchten Kindes erpresst worden. Als er nicht mehr zahlen konnte, sei sie zur Polizei gegangen. Die Mutter hat diesen Vorwurf über ihren Anwalt als Lüge bezeichnet. Ein missbrauchtes Kind hatte Anfang Juli Hinweise auf einen neuen Tatverdächtigen gegeben. Nach Medienrecherchen war gegen den 57-Jährigen schon 2018 wegen Vergewaltigung einer 15-Jährigen ermittelt worden, allerdings ohne Ergebnis.

Lügde: Heimat-Preis zur Würdigung des örtlichen Engagements

Über 140 Städte und Kreise haben sich dazu entschlossen, einen Heimat-Preis zur Würdigung des örtlichen Engagements vergeben zu wollen. Auch die Stadt Lügde und der Kreis Lippe haben den Beschluss gefasst, lokal einen „Heimat-Preis“ auszuloben. Um Interessierten die Inhalte und den Ablauf des Bewerbungsverfahrens vorzustellen, laden die Stadt Lügde und der Kreis Lippe heute nach Elbrinxen. Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Der Rat der Stadt Lügde hat im Frühjahr 2019 den Beschluss gefasst, lokal einen „Heimat-Preis“ vergeben zu wollen. 5.000 € Preisgeld vergibt die Stadt Lügde in diesem Jahr in bis zu drei Preiskategorien. Für eine Bewerbung kommen Projekte infrage, die sich mit einem der folgenden Themen beschäftigen: Förderung der örtlichen Mobilität, Attraktivitätssteigerung öffentlicher Orte und Plätze, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und Förderung der regionalen Identität. Alle Vereine, Institutionen und Privatpersonen, die sich für Ihre Heimat engagieren, sind herzlich eingeladen an dem Informationsabend teilzunehmen. Beginn der Infoveranstaltung zum Heimatpreis ist am 10. Juli um 18 Uhr in der Marktscheune in Elbrinxen. Um Anmeldung bei der Ansprechpartnerin bei der Stadt Lügde Carolin Nasse ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) wird gebeten.

Lügde/Detmold: Prozess um massenhaften Kidnesmissbrauch wird nächste Woche fortgesetzt

Nächste Woche Freitag wird der Prozess im Missbrauchsfall auf einem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen fortgesetzt. Es ist der fünfte Verhandlungstag vor dem Landgericht in Detmold. Auch an diesem Verhandlungstag werden wieder Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu Wort kommen, so Opferanwältin Anke Blume. Dass in dieser Woche eine weitere Parzelle des Campingplatzes durchsucht wurde und Ermittler zahlreiche Gegenstände sichergestellt haben, die als Beweismittel in Frage kommen könnten – darunter unter anderem mehrere Datenträger, habe keine Auswirkungen auf den laufenden Prozess. Auch für die Anwälte der Opfer sei der Prozess sehr emotional, so Blume.

Lügde: Abschluss der Durchsuchungen auf dem Campingplatz

Auf dem Campingplatz in Lügde haben Ermittler am Mittwoch die Parzelle eines neuen Beschuldigten im Fall des jahrelangen massenhaften Kindesmissbrauchs durchsucht und Beweismittel sichergestellt. Die Durchsuchungen der Polizei am 3. und 4.7.2019 auf dem Campingplatz in Lügde wurden gestern Nachmittag,  abgeschlossen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Im Bereich der durchsuchten Parzelle des 57-jährigen Beschuldigten stellten die Ermittler zahlreiche Gegenstände sicher, die als Beweismittel in Frage kommen können - darunter unter anderem mehrere Datenträger. Die Beweismittel können Gegenstand einer gerichtlichen Beweisaufnahme sein. Genauere Angaben zu den Beweisen sollen daher nicht vor einer möglichen Hauptverhandlung rausgegen werden, hieß es. Der 57-Jährige ist weiterhin auf freiem Fuß. Der Tatort wurde nach Beendigung der Suche in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Detmold von der Polizei freigegeben. Die Ermittlungen der EK "Eichwald" dauern an.

Elbrinxen: Erneut Duchsuchungen auf Campingplatz

In Zusammenhang mit dem Lügder Missbrauchsfall gibt es erneut Durchsuchungen auf dem Campingplatz in Elbrinxen. Das haben die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld heute Vormittag in einer gemeinsamen Erklärung bestätigt. Demnach hat die Polizei begonnen, die Parzelle eines 57-Jährigen aus Steinheim zu durchsuchen. Der Mann ist durch die Vernehmung eines minderjährigen Opfers in den Fokus der Ermittlungen geraten. Aufgrund der Zeugenaussage wurde gegen den 57-jährigen ein Verfahren wegen schweren sexuellen Missbrauchs eingeleitet. Der Mann, der eine eigene Parzelle auf dem Campingplatz besitzt, war bis dahin nicht als Beschuldigter in dem Missbrauchskomplex geführt worden. Aufgrund der Größe der Parzelle konnte die Polizei die Durchsuchung gestern nicht abschließen. Die Parzelle sei über Nacht versiegelt und von der Polizei bewacht worden. Die Durchsuchung wird heute fortgesetzt.

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