UKW  99,3 + 94,8     Kabel 102,9

Lügde: Nachträglich Datenträger gefunden

Die nachträglich gefundenen Datenträger im Missbrauchsfall von Lügde seien für den Prozess unerheblich. Das teilte die Staatsanwaltschaft Detmold gegenüber mehreren Medien mit. Dass betreffe die Datenträger, die bei den Abrissarbeiten der Behausung auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen gefunden worden sind. Weitere Ermittlungen der Polizei auf dem Campingplatz in Lügde-Elbrinxen werde es nicht geben. Für das für Juni geplante Verfahren wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern seien die vorliegenden Zeugenaussagen wichtiger als die Dateien. Weiterhin unklar ist, ob Beweismaterial bei den Abrissarbeiten möglicherweise verbrannt wurde. Die Polizei wusste bis Montag nicht, dass zu der Parzelle auf dem Campingplatz ein Geräteschuppen gehört, der von dem mutmaßlichen Haupttäter genutzt wurde.

Lügde: Neues Verkehrskonzept für Lippe in Arbeit

Die kommunale Verkehrsgesellschaft Lippe arbeitet an einem neuen Verkehrskonzept, von dem auch Lügde profitieren soll. Das sogenannte multimodale Verkehrskonzept sei eine Verknüpfung verschiedener Angebot – von Bus und Bahn über das Fahrrad bis hin zum Individualverkehr, sagt Fachbereichsleiterin Carolin Nasse von der Stadt Lügde. Für dieses komplexe System wird derzeit eine einheitliche Internetplattform entwickelt. Die App soll den Kunden zur Information, Buchung und Bezahlung dienen. Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr besser, übersichtlicher und schneller zu gestalten. Auch für die bekannteste Buslinie 732 von Pyrmont bis Lemgo sind Verbesserungen geplant. So sollen die Taktung verdichtet, die Zahl der Fahrten erhöht und die Fahrpläne der verschiedenen Linien besser aufeinander abgestimmt werden.Damit soll auch der Verkehrsfluss insgesamt beschleunigt werden.Aktuell werde überlegt, wo in Lüdge ein zentraler Knotenpunkt für den Busverkehr eingerichtet werden könnte. Aber auch die Dörfer sollen in dem neuen Konzept mit eingebunden werden, so Nasse.Die engere Taktung für den Busverkehr soll im Herbst eingeführt werden.

Lügde: Weitere Datenträger gefunden - Stellungnahme von Staatsanwaltschaft und Polizei

Im Fall des Kindesmissbrauchs auf einem Campingplatz in Lügde sind am Montag weitere Datenträger entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld haben am Abend eine gemeinsame Presseerklärung dazu herausgegeben. Demnach sind die elf Videokassetten, eine CD und eine Mini-CD obenauf in einem Container aufgefunden worden, in dem Abrissschutt von der Parzelle des Hauptbeschuldigten zur Entsorgung abgeladen worden war. Eine erste grobe Sichtung einiger Videokassetten habe bislang keine strafrechtlich relevanten Inhalte ergeben, sondern Unterhaltungssendungen. Die Auswertungen dauern an. Die Herkunft der Datenträger sei unklar, es werde auch in Erwägung gezogen, dass sie nachträglich auf den Schutt gelegt wurden. Im Zuge der Ermittlungen dazu sei die Polizei auf dem Campingplatz auf einen Geräteverschlag gestoßen, der ebenfalls abgerissen werden sollte, und der nach Auskunft des Platzbetreibers dem Hauptbeschuldigten zuzuordnen ist. Der Ermittlungskommission Eichwald sei das bislang nicht bekannt gewesen, der Betreiber behaupte, die Polizei darüber bereits vor längerer Zeit informiert zu haben. Der unverschlossene Verschlag, in dem sich Werkzeuge und Metallschrott befunden hätten, sei ebenfalls durchsucht worden. Gegenstände, die als Beweismittel in Frage kommen könnten, seien nicht gefunden worden.

 

Lügde: Nach Fund weiterer Datenträger - Polizei und Staatsanwaltschaft sehen keine Versäumnisse bei Tatortunterschungen

Nach dem Fund von weiteren Datenträgern bei Abrissarbeiten auf der Campingplatz-Parzelle des Hauptbeschuldigten im Kindesmissbrauchsfall von Lügde sehen Staatsanwaltschaft Detmold und die Polizei Bielefeld keine Versäumnisse bei den vorhergegangenen Tatortuntersuchungen. Ende vergangenen Woche waren bei den Abbrucharbeiten noch zwei CDs und zwei Disketten gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Datenträger in einem Zwischenraum des doppelten, fest verbauten Holzbodens im Wohnwagen des Beschuldigten befunden haben. Aufgrund von Beschädigungen lasse sich aktuell lediglich eine CD teilweise auslesen. Nach bisherigem Kenntnisstand handele es sich bei den Inhalten auf der CD nicht um relevante Daten, die auf weitere Opfer oder andauernden Missbrauch schließen ließen. Im Übrigen sei nach Einschätzung von Staatsanwaltschaft die Relevanz von Datenträgern für die Beweisführung hinsichtlich der Missbrauchstaten geringer anzusehen, als in der öffentlichen Berichterstattung vermittelt Die Ermittlungskommission habe vor der Freigabe der Tatorte dort eine intensive, sehr kleinteilige Untersuchung betrieben, die nach höchsten Standards durchgeführt worden sei, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Es habe danach keine Anhaltspunkte dafür gegeben, dass sich auf dem Gelände noch relevantes Beweismaterial befand. Eine Zerstörung der Behausung sei von dem richterlichen Durchsuchungsbeschluss nicht gedeckt gewesen. Für Staatsanwaltschaft und Polizei habe keine Veranlassung bestanden, Beamte für eine Beobachtung der Abrissarbeiten abzustellen oder selbst auf Kosten der Steuerzahler einen Abriss vorzunehmen. Nachdem der Abrissunternehmer einen Fund gemeldet habe, hätte die Polizei mit ihm während der weiteren Arbeiten in engem Kontakt gestanden und es seien dann zeitweise auch Ermittler auf dem Campingplatz vor Ort gewesen. Daher erfolge auch keine erneute Durchsuchung des Abrissschutts.

Lügde: Weitere Datenträger bei Abrissarbeiten gefunden

Hat es erneut eine weitere Ermittlungspanne im Kindesmissbrauchsfall von Lügde gegeben? Das deuten zumindest Medienberichte von Süddeutscher Zeitung, NDR und dem WDR an. Auf der Parzelle des Hauptverdächtigen sind weitere Datenträger von einem Abrissunternehmen gefunden worden, gut zwei Wochen nachdem die Polizei Bielefeld und die Detmolder Staatsanwaltschaft den Tatort freigegeben hatten. Gefunden wurden Drei CDs und zwei Disketten. Ob darauf kinderpornographisches Material gespeichert ist, sei derzeit noch unklar, heißt es in den Medienberichten. Die Polizei Bielefeld gab an, dass die Datenträger ausgewertet werden. Die CDs sollen handschriftlich beschriftet gewesen sein, z.B. mit einer Jahreszahl, dem Wort "Video" und fünfmal dem Buchstaben X. Im Fall Lügde stehen die Polizei und Jugendämter in der Kritik, weil sie hinweisen wegen sexuellen Missbrauch nicht ausreichend nachgegangen seien. Zudem habe es bereits mehrere Ermittlungsfehler gegeben. 40 Kinder und Jugendliche sind über Jahre vom mutmaßlichen Haupttäter, dem arbeitslosen Dauercamper und weiteren Komplizen missbraucht worden.

Sie hören die Sendung

Der radio aktiv Nachmittag

es läuft...
Human von The Killers

Wetter


Mail ins Studio

Sicherheitsabfrage:
Neun weniger drei ist gleich:

end faq

Adresse

radio aktiv e.V.
Deisterallee 3
31785 Hameln
Tel: 05151 5555 55
FAX: 05151 5555 33
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

radio aktiv

 

Niedersachsens lokale Nr. 1

 

 


©2019 Radio Aktiv