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Hameln-Pyrmont/ Lügde: Kein Sonderermittler, aber Prüfer von außen

Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels spricht sich weiterhin gegen einen Sonderermittler im Fall Lügde aus. Er war von Beginn an dagegen und werde auch immer dagegen sein, betonte Bartels in der Sendung „Nachgefragt“ bei radio aktiv. Er sei aber nicht dagegen, dass sich jemand von außen mit diesen Vorgängen beschäftige, so Bartels. Man habe im Kreishaus keine Probleme damit Dinge extern anschauen zu lassen, so Bartels weiter. Den Fall Lügde für politische Ränkespiele zu nutzen, kritisiert Bartels deutlich.

Lügde: Positive Zwischenbilanz beim Stadtradeln

Die Stadt Lügde zieht eine positive Zwischenbilanz der Aktion Stadtradeln. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurückzulegen und so ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Zur Halbzeit des dreiwöchigen Aktionszeitraums wurden in Lügde bereits über 10.000 Fahrradkilometer registriert. Damit ist schon jetzt fast der Stand vom letzten Jahr kurz vor Aktionsende erreicht. Mit einem starken Endspurt hatte es Lügde 2018 noch auf einen Endstand von über 20.000 Kilometer geschafft. Diese Marke soll auch bei der diesjährigen Aktion erreicht oder möglichst übertroffen werden. Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann dies noch nachholen. Informationen sowie den Kilometererfassungsbogen finden sie als Download auf der Internetseite der Stadt Lügde unter www.luegde.de oder direkt auf der Stadtradeln-Seite https://www.stadtradeln.de. Der Erfassungsbogen ist außerdem im Rathaus Lügde, Am Markt 1 erhältlich.

Lügde/Detmold: Nachtragsanklage gegen Hauptbeschuldigten

Im Lügder Missbrauchsfall hat die Staatsanwaltschaft Detmold eine sogenannte Nachtragsanklage gegen den Hauptbeschuldigten erhoben.  Dem 56-jährige Dauercamper werden fünf weitere Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern vorgeworfen, berichtet der Westdeutsche Rundfunk. Die Taten sollen im Sommer 2017 begangen worden sein. Demnach soll noch ein weiteres, damals zehn Jahre altes Mädchen das Opfer gewesen sein. Der 56-Jährige wird damit des insgesamt 298-fachen sexuellen Missbrauchs von Kindern beschuldigt. Auf dem Campingplatz sollen mehr als 40 Kinder zwischen vier und 13 Jahren über Jahre hinweg sexuell missbraucht worden sein. Gegen drei Männer ist im Fall Lügde bereits Anklage erhoben worden. Gegen fünf weitere Beschuldige wird ermittelt. 

Lügde: Politik lehnt Antrag von Blasorchester ab

Die Politiker im Bauausschuss Lügde haben den Vorschlägen der Mitglieder des Blasorchesters der Stadt eine Absage erteilt. Das Blasorchester der Stadt Lügde braucht eine Bühne für mindestens 45 Musiker und einen Saal für wenigstens 350 Zuschauer. Im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Johannes Gigas Schule sollten laut einem Antrag der Musiker, Aula und Bühne an ihre Bedarfe angepasst werden. In der Aula probt das Blasorchester regelmäßig und will dort auch auftreten. Nach den jetzigen Bauplänen wären Aula und Bühne für Konzerte aber auch nach der Sanierung zu klein. Der Antrag wurde von den Politikern im Bauausschuss allerdings abgelehnt. Der Grund: 400.000 Euro zusätzliche Kosten für eine Planänderung und die dann anfallenden Brandschutzmaßnahmen. Außerdem gibt es nach Ansicht der Politiker auch Ausweichmöglichkeiten für das Blasorchester. Sie schlugen vor, in die Sporthalle auszuweichen. Das stieß bei den Orchester Mitgliedern aber auf völliges Unverständnis.

Lügde: Mehr als ein Mitläufer im Missbrauchsfall?

Im Missbrauchsfall von Lügde-Elbrinxen galt ein 35-jähriger Mann aus Steinheim zunächst als Mitläufer - im Zuge der Ermittlungen scheint sich ein anderes Bild zu ergeben. Dem 35-Jährigen werden 162 Taten an 17 Kindern vorgeworfen. Dem Bericht eines Recherchenetzwerkes zufolge soll sich der Mann über einen Zeitraum von zwanzig Jahre an verschiedenen Orten an Kindern vergangen haben. Die ersten Taten hätte er demnach bereits als Jugendlicher begangen. Auch in seinem Fall soll es bereits vor Jahren Hinweise auf Kindesmissbrauch gegeben haben.

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