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Detmold/Lügde: Plädoyers der Verteidigung

Im Lügder -Missbrauchsprozess haben am Freitag die Verteidiger der Angeklagten ihre Plädoyers gehalten. Der Verteidiger des Hauptangeklagten Andreas V. hat - unter Ausschluss der Öffentlichkeit - für eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren plädiert. Zum Thema Sicherungsverwahrung soll er sich nicht geäußert haben. Der Verteidiger des Mitangeklagten, Mario S. sagte, er habe keinen konkreten Strafantrag gestellt, angesichts des Geständnisses seines Mandanten aber um ein "möglichst großes vertretbares Entgegenkommen" gebeten. Die Staatsanwaltschaft hatte für Andreas V. aus Lügde 14 Jahre Haft gefordert und für Mario S. aus Steinheim 12 Jahre und 6 Monate, jeweils mit anschließender Sicherungsverwahrung. Das Urteil soll am 05. September gesprochen werden.

Lügde/Detmold: Missbrauchsprozess geht weiter

Im Prozess um den Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde sollen heute (30. August) die Plädoyers weiterer Nebenklagevertreter sowie die der Verteidiger gehört werden. Die beiden Angeklagten, Andreas V. (56) aus Lügde und Mario S. aus Steinheim (34), sollen über viele Jahre hinweg auf dem Campingplatz Minderjährige schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben. Das Urteil soll am 5. September verkündet werden. Die Hamelner Initiative „Kinder von Lügde“ macht sich für mehr unangemeldete Besuche von Jugendämtern bei Pflegekindern stark. Das forderte Sprecherin Ina Tolksdorf gestern im Sozialausschuss des niedersächsischen Landtages. Zudem haben die Abgeordnete im Ausschuss darüber beraten, ob die Einrichtung einer Kinderschutzkommission als Konsequenz aus den jahrelang unentdeckten Gewalttaten sinnvoll sein könnte. Die Gruppe „Kinder von Lügde“ hat für heute von 10 bis 18 Uhr eine Mahnwache am Marktplatz in Detmold angekündigt, unter dem Motto: GEMEINSAM AKTIV GEGEN MISSBRAUCH. Gegen 12 Uhr soll von dort ein Demonstrationszug zum Landgericht starten.

Lügde: Prozess um Kindemissbrauch - Urteil Anfang September

Im Prozess um den Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde soll das Urteil am 5. September verkündet werden. Das teilte das Landgericht Detmold mit. Am 30. August sollen die Plädoyers weiterer Nebenklagevertreter sowie die der Verteidiger gehört werden. Die beiden Angeklagten, Andreas V. (56) aus Lügde und Mario S. aus Steinheim (34), sollen über viele Jahre hinweg auf dem Campingplatz Minderjährige schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben. Auf der heutigen 20.08. nicht-öffentlichen Sitzung des Kreisausschusses wird u. a. ein Antrag der AfD-Kreistagsfraktion zur Gründung eines Fonds für die Missbrauchsopfer im "Fall Lügde" erörtert.

Lügde: Langjährige Haftstrafen im Missbrauchsfall gefordert

Im Prozess um den Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in Lügde hat die Staatsanwaltschaft für beide Angeklagten langjährige Haftstrafen und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert. Andreas V. soll nach Auffassung der Anklage für 14 Jahre ins Gefängnis, Mario S. für zwölfeinhalb Jahre. Die Geständnisse der beiden Männer seien strafmildernd berücksichtigt worden, sagten die Staatsanwältinnen. Zudem seien die Angeklagten nicht vorbestraft. Die Plädoyers im Landgericht Detmold werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit gehalten, um die Opfer zu schützen. Laut einem Gerichtssprecher haben sich fünf Nebenkläger den Forderungen der Staatsanwaltschaft angeschlossen. Drei Nebenkläger forderten auch für den zweiten Angeklagten eine Haftstrafe von 14 Jahren oder 14 Jahren und 6 Monaten mit anschließender Sicherungsverwahrung. Am 30. August sollen die Verteidiger und weitere Nebenkläger vor dem Landgericht Detmold ihr Plädoyer halten. Das Urteil soll am 5. September verkündet werden.

Detmold/Lügde: Plädoyerverkündung im Lügder Missbrauchsfall

Am Landgericht Detmold sind heute (16.08) im Prozess zu den Missbrauchsfällen in Lügde die Plädoyers gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hat im Lügder Missbrauchsfall zum Ende des heutigen Verhandlungstages beim Hauptangeklagten Andreas V. für eine Haftstrafe von 14 Jahren plädiert. Für den zweiten Angeklagten, Mario S., wurde von der Staatsanwaltschaft eine Haft von 12 Jahren und 6 Monate mit anschließender Sicherungsverwahrung beantragt. Im Vorfeld hat sich außerdem eine Gutachterin auch beim Hauptangeklagten Andreas V. für eine anschließende Sicherungsverwahrung ausgesprochen. Genau wie beim zweiten Angeklagten, dessen psychologisches Gutachten bereits gestern vorgetragen wurde, sieht sie aufgrund einer Pädophilie die Gefahr, dass der Mann auch nach langer Haft wiederholt straffällig werden könnte. Auch einige Nebenkläger-Vertreter haben heute ihre Plädoyers abgegeben. Unter anderem wurde sich dabei für eine Haft von 14 Jahren und 6 Monaten für Andreas V. ausgesprochen. Das ist aus Sicht des Hamelner Opferanwaltes Roman von Alvensleben allerdings keine optimale Lösung. Er befürwortet eine Berücksichtigung des Geständnisses zur Minderung des Strafmaßes. Die Urteilsverkündung im Lügder Missbrauchsfall wird am 5. September erwartet.

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