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Niedersachsen: Landesarmutskonferenz kritisiert neuen Hartz IV-Satz als unzureichend

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft auch in Deutschland immer weiter auseinander. Trotz Konjunktur nimmt das Armutsrisiko zu. Jetzt wurde der Hartz IV-Regelsatz erhöht – seit dem 1. Januar gibt es 8 Euro mehr im Monat. Nach Ansicht der Landesarmutskonferenz ist die aktuelle Erhöhung des Hartz IV – Regelsatzes völlig unzureichend. Der Geschäftsführer der Landesarmutskonferenz Niedersachsen Klaus-Dieter Gleitze sagte, die Erhöhung von 8 Euro im Monat entspreche einem Anstieg um etwa 1,9 Prozent und gleiche gerade die Inflationsrate aus. 190106  Hartz IV bedeute nicht nur Armut, sondern auch Ausgrenzung. Das habe auch schwerwiegende politische Auswirkungen, so Gleitze.  Statistisch sei nachgewiesen, dass Hartz IV-Empfänger kaum eine Chance hätten, wieder aus den Armutsverhältnissen herauszukommen. Zu kritisieren seien auch die Repressalien, denen Hartz IV-Empfänger ausgesetzt seien. Die Sanktionen müssten abgeschafft werden und der Regelsatz deutlich erhöht werden. Mittelfristig müsste Hartz IV abgeschafft werden und eine armutsfeste Grundsicherung eingeführt werden, so Gleitze abschließend. Die Landesarmutskonferenz wurde 1995 als ein Zusammenschluß von Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen gegründet.

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