Im Studio: Alex Henke

Alex Henke

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Lippe: Eltern entlasten: Keine Kitagebühren im Januar

Der Kreis Lippe will Eltern finanziell entlasten und schlägt dafür dem Kreistag vor, die Kitagebühren im Januar 2021 auszusetzen. Dafür sollen die Elternbeiträge für die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege im Februar nicht eingezogen werden. Am 25. Januar entscheidet der Kreistag darüber. Das Land hat in Aussicht gestellt, die ausfallenden Erträge zur Hälfte zu übernehmen. Sollten die Einschränkungen auch nach dem 31. Januar weiter bestehen, wird der Kreis Lippe die Entscheidung über die Aussetzung der Kita-Gebühren an die landesweite Empfehlung koppeln.

Weserbergland: Zu wenig Wasser in der Weser

Der relativ trockene Winter führt zu Wassermangel in der Weser. Weil die Schifffahrt gefährdet ist, bekommt sie Wasser aus dem nordhessischen Edersee. Doch der braucht das Wasser eigentlich selbst. Dass die Oberweser bereits im Januar Wasser aus dem Stausee benötigt, sei ungewöhnlich, sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Hann. Münden. Das Problem: Der Stausee war zuletzt nur zu 35 Prozent gefüllt. Vor einem Jahr sei es doppelt so viel gewesen. er Stausee ist wichtig für den Wassersport und Tourismus in der nordhessischen Ferienregion. Gleichzeitig soll er aber auch über Eder und Fulda Wasser an die Oberweser abgeben. Dort wird es für den Fährverkehr, für Schiffstransporte und die touristische Schifffahrt benötigt. Deshalb wird seit Jahren darum gerungen, wann und wie viel Wasser durch die Staumauer fließt. Eigentlich füllt sich der Stausee im Winter. Im Sommer kann dann nach und nach Wasser an die Weser abgegeben werden. Diese Strategie geht nun nicht auf. Der Mangel könnte sich zuspitzen, sollte es keine bedeutenden Niederschläge geben.

Weserbergland: „Stunde der Wintervögel“ mit Rekordbeteiligung

Bei der diesjährigen Aktion „Stunde der Wintervögel“ zeichnet sich im Weserbergland eine Rekordbeteiligung ab. Am vergangenen Wochenende (8. bis 10. Januar) waren alle dazu aufgerufen, eine Stunde lang in den Gärten und Parks die Vogelwelt zu beobachten sowie diese Beobachtungen dem NABU mitzuteilen. Mit der Zählaktion möchte der NABU ein möglichst genaues Bild von der Vogelwelt erhalten. Aktuell zeichnet sich in diesem Jahr eine neue Rekordteilnahme ab, da durch den „lockdown“ mehr Menschen die Gelegenheit haben, die Natur vor der eigenen Haustür zu entdecken. In der vorläufigen „Top 10“ im Weserbergland landet der Haussperling auf dem ersten Platz, gefolgt von der Kohlmeise auf Rang 2. Dahinter folgen Blaumeise, Amsel, Feldsperling und die Ringeltaube…Buchfink, Elster, Rotkehlchen und Rabenkrähe folgen. Die endgültige Reihenfolge ist aber noch nicht abzusehen, denn es darf noch bis zum 18. Januar nachgemeldet werden

Weserbergland: 10 Jahre EnGeWe

Die Energiegenossenschaft Weserbergland kann in diesem kann in diesem Jahr auf ihr 10jähriges Bestehen zurückblicken. Die EnGeWe wurde im Februar 2011 gegründet - mit damals 42 Mitgliedern. Mittlerweile sind es 202, sagt Klaus Arnold vom Aufsichtsrat. Die EnGeWe sei ein Erfolgsmodell. Seit der Gründung wurden drei Photovoltaikanlagen und auch ein Windrad errichtet. Die Investitionen von über sechs Millionen Euro wurden dabei nicht nur über Bankdarlehen sondern auch durch über eine Million Euro Eigenmittel finanziert. Die Bürgerdarlehen konnten auch in den beiden vergangenen, eher windschwachen Jahren mit 3 Prozent verzinst werden, so Arnold. Der Wunsch, ein weiteres Windrad zu bauen, werde sich wegen der Neuerungen im Erneuerbare Energien Gesetz aber wohl kaum umsetzen lassen. Windkraftstandorte würden jetzt im Ausschreibungsverfahren vergeben. Kleine Bürgergenossenschaften hätten deshalb gegen größere Mitbewerber kaum eine Chance. Investitionen seien aber trotzdem geplant, zum Beispiel in weitere Photovoltaikanlagen. Dazu würden derzeit vor allem große Dachflächen gesucht, sagt Arnold. Wohnungsbaugesellschaften seien bewährte Partner. Aber auch Landwirte, die große Dachflächen haben, könnten sich bei Interesse melden. Strom aus erneuerbaren Quellen sei auf jeden Fall die Zukunft, so Arnold.

Weserbergland: Fahren sie nicht in den Deister

Im Deister ist es am Samstag durch starken Besucherandrang erneut zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Besonders betroffen war wieder der Nienstedter Pass, wo bereits früh alle Parkplätze belegt waren und trotz aufgestellter Verbotsschilder am Straßenrand geparkt wurde. Polizei und Ordnungsamt waren vor Ort, zahlreiche Falschparker erhielten Knöllchen, Fahrzeuge, die Rettungswege blockierten, wurden auch abgeschleppt. Die Polizei ruft eindringlich dazu auf, heute nicht mehr in den Deister zu fahren. Das Schlittenfahren lohne sich aufgrund der gestiegenen Temperaturen auch nicht mehr, alle Rodelwiesen seien matschig, sagte eine Sprecherin. Trotzdem würden auch heute Polizei und Ordnungsamt wieder vor Ort sein und Präsenz zeigen. Auch in anderen Höhenlagen des Weserberglandes wie im Bereich des Süntels und am Ith waren gestern zahlreiche Winterausflügler unterwegs und die Parkplätze voll. Besonders chaotische Zustände gab es laut Polizeileitstelle auch auf der Goldbecker Hochebene.

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