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Holzminden: Feuer in Druckguss Firma

Bei der Firma Schlicht Druckguss war am Abend ein Feuer ausgebrochen. Die Deckenverkleidung einer Produktionshalle bei Schlicht Druckguss in der Sollingstraße war durch heißes Aluminium in Brand geraten. Das Aluminium war bei einem Verarbeitungsprozess nach oben gespritzt. Die 19 Mitarbeitenden der Schicht konnten sich selber in Sicherheit bringen. Als die Feuerwehr mit rund 80 Kameraden eintraf, befanden sich niemand mehr im Gebäude. Vorsorglich wurde aber ein „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst, so dass insgesamt drei Notärzte und neun Rettungswagen zum Brandort kamen. Das Feuer war nach kurzer Zeit unter Kontrolle. Ein Problem war, dass die Aluminiumöfen nicht mit Wasser gelöscht werden durften. Laut Polizei beträgt der Sachschaden nach ersten Schätzungen rund 500.000 Euro. Mehrere Produktionsmaschinen und die Dachkonstruktion seien beschädigt.

Weserbergland: Weniger arbeitslose Menschen im Juli

Erstmal seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen im Weserbergland wieder unter 12.000 gesunken: 11.658 Personen waren im Juli dieses Jahres in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg arbeitslos gemeldet. Entgegen dem sonst üblichen saisonalen Trend ist die Arbeitslosigkeit auch im Juli gesunken, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln, Gerhard Durchstecher. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 5,9 % (6,6 % im Vorjahr). Dass die Arbeitslosenzahl im Juli sinkt, ist in den letzten 15 Jahren nur einmal vorgekommen. Üblicherweise steigt die Zahl, weil sich junge Menschen unter 25 Jahren am Schuljahresende vorübergehend arbeitslos melden. Dies ist auch in diesem Jahr der Fall. Aber anders als in den Vorjahren ist die Arbeitslosigkeit in allen anderen Altersklassen so stark gesunken, dass insgesamt ein deutlicher Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen ist. Dies sei ein starkes Signal der heimischen Wirtschaft, kommentiert Durchstecher die aktuellen Zahlen.
Nur bei den jungen Menschen im Weserbergland ist die Arbeitslosigkeit im Juli gestiegen, nämlich um gut 90 Personen. Die meisten von ihnen werden erfahrungsgemäß bald ihren Weg auf dem Arbeitsmarkt durch Ausbildung, Studium, Schulbesuch oder Alternativen fortsetzen, so Durchstecher. Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, habe weiterhin sehr gute Chancen. Mehr als 900 Ausbildungsstellen sind in der Region beispielsweise im Handwerk, im Handel und in der Gastronomie noch zu besetzen.
Die Berufsberatung ist telefonisch erreichbar unter 05151-909-150 (Landkreis Hameln-Pyrmont), 05531-9333-31 (Landkreis Holzminden) und 05721-933-501 (Landkreis Schaumburg), Wer sich selbst informieren möchte, findet online über die Internetseite www.jobboerse.arbeitsagentur.de Ausbildungsstellen im Weserbergland und auch darüber hinaus.

Kreis Lippe: Es sind seit gestern 13 weitere Corona-Fälle bekannt geworden

Damit gibt es im Kreis Lippe gibt es insgesamt 17.320 bestätigte Coronafälle im Kreis. 395 Personen sind verstorben. Ein 67-Jähriger, der das Coronavirus in sich getragen hat, ist verstorben. Aktuell sind 109 aktive Coronafälle in Lippe bekannt. Die Inzidenzzahl für den Kreis Lippe beträgt derzeit laut RKI 14,1.

Weserbergland: Ausbildungsstellen noch frei

Zum Ausbildungsstart am 1. August sind im Weserbergland noch zahlreiche Stellen unbesetzt. Bis zum 30. September können noch Ausbildungsverträge für dieses Jahr abgeschlossen werden, sagte die Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Hameln, Dr. Dorothea Schulz. Es gebe auch im näheren Umkreis noch viele freie Stellen. Obwohl die Zahl der Schulabgängerinnen und –abgänger der Zahl der Lehrstellen entspricht, gibt es auch in diesem Jahr einen Überhang an Lehrstellen auf dem Markt. Das liege auch daran, dass die Berufsorientierung in den Schulen wegen der Corona-Pandemie nicht so intensiv gewesen sei wie sonst üblich, so Schulz.

Weserbergland: Noch gute Chancen auf Ausbildungsplatz

Kurz vor Ausbildungsstart sind in den drei Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg noch über 1.100 Ausbildungsstellen zu besetzen. Das teilt die Agentur für Arbeit Hameln mit. Von A wie Anlagenmechaniker/in bis Z wie zahnmedizinischer Fachangestellte/r seien noch in sehr vielen Branchen Ausbildungsplätze im Weserbergland zu finden. Der beste Zeitpunkt, noch für dieses Jahr (2021) eine Ausbildungsstelle zu finden, sei jetzt, so Gerhard Durchstecher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Hameln. Im Landkreis Hameln-Pyrmont beispielsweise seien aktuell noch 450 Ausbildungsstellen nicht besetzt. Dem gegenüber stehen noch 440 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hameln unterstützt Jugendliche bei der Suche nach Ausbildungsstellen oder Alternativen. Einfach den direkten Draht zu den Fachkräften in der Berufsberatung nutzen unter: 05151-909-150.

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