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Weserbergland: Durchsuchungen auch in Landkreis Holzminden und Coppenbrügge

LKA, Zoll- und Staatsanwaltschaft Hannover haben landesweit 14 Objekte im Zusammenhang mit Rauschgiftkriminalität durchsucht – unter anderem auch in den Kreisen Holzminden und Hameln-Pyrmont. Das bestätigte das Landeskriminalamt Niedersachsen auf Anfrage von radio aktiv. Die Ermittler beschlagnahmten Marihuana im Wert von einer halben Mio. Euro und nahmen drei Personen fest. Bei den Durchsuchungen ist in einer ehemaligen Gaststätte in Holzminden eine Indoor-Marihuana-Plantage mit mehr als 2.000 Pflanzen entdeckt worden. Auch in Coppenbrügge in der Niederstraße ist ein Gebäude durchsucht worden. Ob die Ermittlungsbehörden in Coppenbrügge etwas entdeckt haben ist bisher nicht bekannt. Die Durchsuchungen richteten sich gegen fünf Tatverdächtige im Alter von 24 bis 44 Jahren aus Hannover. Ihnen wird unter anderem der Betrieb einer professionellen Indoorplantage zum Anbau von Marihuana vorgeworfen. Zudem wird ihnen das Schmuggeln und Handeln mit circa 400 Kilogramm Marihuana sowie Kokain im Kilogrammbereich zur Last gelegt. Die Beschuldigten sollen auch weitere Plantagen vorbereitet haben. In einem Durchsuchungsobjekt wurden außerdem eine scharfe Schusswaffe, Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich sowie eine geringere Menge Marihuana aufgefunden. Darüber hinaus wurden gegen drei Beschuldigte Haftbefehle vollstreckt. Zwei weitere vorläufig festgenommene Personen sind entlassen worden. Der Kopf der Gruppierung wurde bereits im Oktober 2019 von Fahndern des französischen Zolls festgenommen und zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Die französischen Behörden hatten in seinem Lkw 117 Kilogramm Marihuana gefunden, das er von Spanien über Frankreich nach Deutschland schmuggelte.

 

Weserbergland: Handwerkskammer weist auf Lehrstellenborse hin

Mit zahlreichen Kampagnen macht die Handwerkskammer Hannover auf die Ausbildungs- und Karrierechancen im Handwerk aufmerksam. Seit Mai dieses Jahres sei klar gewesen, dass mehr für die Mitgliedsunternehmen in Sachen Auszubildenden-Akquise getan werden müsse als in den Vorjahren, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover, Dr. Carl-Michael Vogt. Daher sei man weit über das Kampagnenengagement der vergangenen Jahre hinausgegangen. Durch die Home-Schooling-Situation vor den niedersächsischen Sommerferien sei es umso wichtiger, dass gerade auch Eltern ihre Kinder aktiv bei der Berufsorientierung unterstützen. Die Angebote in Hannover und der Region seien enorm. Es gebe aktuell noch zahlreiche Berufschancen in handwerklichen Lehrberufen. Einen sehr guten Überblick biete die Lehrstellenbörse auf der Internetseite der Handwerkskammer Hannover - auch nach Landkreisen sortiert, also beispielsweise auch für Hameln-Pyrmont oder Holzminden.(https://www.hwk-hannover.de/lehrstellenboerse).

Weserbergland: DGB-Jugendorganisation zu Ausbildungsstart in Corona-Zeiten

Am 1. August hat das neue Ausbildungsjahr begonnen – auch in Hameln-Pyrmont geht es damit am Montag für viele Jugendliche zum ersten Mal in die Betriebe und Unternehmen. Die Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt gibt den neuen Auszubildenden Tipps für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung in Corona-Zeiten. Besonders wichtig sei unter den aktuellen Bedingungen der Arbeitsschutz der Azubis, so die Leiterin der Abteilung Jugend beim DGB-Bezirk, Ute Neumann. So sollten die Betriebe nicht nur Schutzmasken bereitstellen, sondern die Auszubildenden auch über die hygienischen Standards und das Hygienekonzept in ihrem Betrieb informieren. Zudem wurde die Ausbildung an den Berufsschulen stark in die digitale Sphäre verschoben. Arbeitgeber müssen ihre Azubis trotzdem weiterhin von der Arbeit im Betrieb für das Lernen in der Berufsschule freistellen – ob digital oder in Präsenz spielt keine Rolle. Und schließlich müssen die Betriebe trotz Kurzarbeit sicherstellen, dass die neuen und alten Auszubildenden stets eine Ausbilderin oder einen Ausbilder an ihrer Seite haben, so Neumann weiter.

Weserbergland: Schraps möchte erneut für Bundestag kandidieren

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps will erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren. Das hat er am Freitag bekannt gegeben. Schraps ist in Bad Pyrmont geboren und in Groß Berkel aufgewachsen und vertritt seit 2017 als direkt gewählter Abgeordneter den Wahlkreis in Berlin. Er ist dort Mitglied im Finanzausschuss, sowie im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union. Als stellvertretendes Mitglied ist er zudem im Haushaltsausschuss und im Ausschuss für Auswärtige. In der Partei findet seine Ankündigung großen Zuspruch. Sowohl der Unterbezirksvorstand der SPD Hameln-Pyrmont als auch die Vorstände im SPD-Unterbezirk Holzminden und in den Ortsvereinen in Uslar und Bodenfelde haben sich einstimmig für den 36-jährigen als Kandidaten ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung, wer bei der Bundestagswahl 2021 für die SPD antritt, hat allerdings die Delegierten-Versammlung, die im nächsten zusammen kommt.

Weserbergland: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit im Juli

Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit haben sich im Juli in den Weserbergland-Landkreisen unterschiedlich entwickelt. Im Juli sind im Landkreis Hameln-Pyrmont 57 Personen mehr als im Vormonat arbeitslos gemeldet (+1,0%; insgesamt 5.509). Im Landkreis Schaumburg liegt der prozentuale Anstieg bei 1,8%, hier sind 89 Arbeitslose mehr zu verzeichnen (gesamt: 5.054). Im Landkreis Holzminden steigt die Zahl an arbeitslosen Menschen um 67 (+2,8%, insgesamt 2.470). Im Juli haben bis zum 26. des Monats im gesamten Weserbergland 38 Firmen Kurzarbeit neu angezeigt. Im Landkreis Schaumburg waren dies 23 Unternehmen; im Landkreis Hameln-Pyrmont 10 Betriebe und im Landkreis Holzminden lediglich 5.

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