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Hildesheim/Hameln: Polizeibeamtin beleidigt - 1.500 Euro Strafe

Ein Mann aus Hildesheim muss eine Geldstrafe wegen Beleidigung einer Polizeibeamtin  bezahlen.  Weil ein Gespräch nicht den Verlauf genommen hat, den er sich vorgestellt hat, war der 47-Jährige gegenüber einer Polizeibeamtin massiv ausfallend geworden. Das kommt ihn jetzt teuer zu stehen: Das Amtsgericht Hildesheim verhängte einen Strafbefehl wegen Beleidigung in Höhe von 1.500 Euro. An einem Freitagabend im März meldete sich der 47-Jährige über den Notruf in der Leitstelle "Süntel" in Hameln und gab an, sich in einem Bus zu befinden und dass es zu Streitigkeiten mit dem Busfahrer gekommen sei. Ein vernünftiges Gespräch mit dem Anrufer war nicht möglich. Im weiteren Verlauf des Telefonats beschimpfte und beleidigte er die Beamtin, die daraufhin Anzeige erstattete. "Eine Beleidigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat", macht Polizeipräsident Uwe Lührig klar. Damit Respektlosigkeiten gegenüber Staatsdienern nicht folgenlos bleiben, werden Vorkommnisse, wie zuletzt in der Leitstelle "Süntel", zur Anzeige gebracht - und das immer häufiger. Waren es im Bereich der Polizeidirektion Göttingen im vergangenen Jahr etwa 100 Anzeigen, sind es im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits mehr als 60 Anzeigen.

Weserbergland: Arbeitslosenzahlen steigen nicht mehr so stark an

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Hameln flacht im Vergleich zu den Vormonaten deutlich ab. Im Juni waren 12.820 Menschen im Weserbergland arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenzahl im Agenturbezirk Hameln steigt entgegen der üblichen saisonalen Entwicklung zwar weiterhin an, es mache aber Mut, dass auch die Zahl derjenigen steigt, die wieder eine Arbeit aufnehmen können sagt Agenturleiter Gerhard Durchstecher. Hier werde eine Steigerung von gut 14% (14,5%) gegenüber dem Vormonat verzeichnet. Das zeige auch, dass auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung ist. Dies gelte auch für den Ausbildungsmarkt, sagt Durchstecher. Durch die Corona-Pandemie haben sich zeitliche Verzögerungen bei der Stellenbesetzung ergeben. Viele Unternehmen seien noch auf der Suche nach passenden Bewerberinnen und Bewerbern. Im Juni waren im Weserbergland fast 100 betriebliche Ausbildungsstellen mehr zu vergeben als Ausbildungssuchende zu verzeichnen sind. Die Ausganglage ist somit grundsätzlich positiv. Um jungen Menschen bei der Berufsorientierung im Allgemeinen und bei der Lehrstellensuche im Besonderen zu helfen, hat die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hameln eine Telefon-Hotline geschaltet, unter der Berufsberaterinnen und Berufsberater direkt zu erreichen sind. „Wir tun alles dafür, damit Ausbildungsstellen keine Leerstellen bleiben,“ erklärt Durchstecher abschließend.

Weserbergland/Brüssel: Hohe Erwartungen an EU-Ratspräsidentschaft

Morgen ist es soweit: dann übernimmt Deutschland für ein halbes Jahr die Präsidentschaft des Europäischen Rates – eine Aufgabe, mit der auch zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten verbunden sind. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete und Europa-Experte Johannes Schraps sieht hohe Erwartungen an Deutschlands EU-Ratspräsidentschaft. Mit der Bewältigung der Corona-Krise und den Brexit-Verhandlungen stehen in den nächsten Monaten wichtige Entscheidungen an. Ein weiterer Schwerpunkt seien aber auch die Finanzen der EU. Die Verhandlungen seien auch für Niedersachsen wichtig, weil sie für sieben Jahre den Weg der europäischen Union und die finanziellen Handlungsspielräume festlegen. Das wirke sich auch vor Ort aus, so Schraps. Ein besonderes Anliegen ist es Schraps aber auch, bei der Vergabe von Fördermitteln die Einhaltung rechtsstaatlicher und demokratischer Kriterien zur Bedingung zu machen.

Weserbergland: Agentur für Arbeit bietet Berufsberatungshotline an

Die Hamelner Agentur für Arbeit in Hameln geht wegen der Corona-Pandemie einen neuen Weg bei der Berufsberatung. Sie hat eine Berufsberatungshotline für die Landkreise Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden eingerichtet. Hier können sich Schulabsolventen ausführlich bei allen Fragen rund um die Berufswahl beraten lassen, sagte der Teamleiter der Berufsberatung, Jens Auberg. Die Nummer der Berufsberatungshotline 0 51 51-909-150.

Weserbergland: Gute Chancen für Ausbildungssuchende

Der Ausbildungsmarkt in der IHK-Region nimmt in diesem Jahr ungewöhnlich spät Fahrt auf. Durch den Corona-Lockdown ist die Ausbildungsplanung in weiten Teilen der regionalen Wirtschaft im Verzug. Der klassische Ausbildungsbeginn wird sich vom 1. August in vielen Betrieben um zwei bis drei Monate bis in den Frühherbst verschieben. Jugendliche, die jetzt kurzfristig noch eine Ausbildung anstreben, haben durch den Corona-Effekt gute Chancen. Die Bewerbungsverfahren sind kurz vor den Ferien noch in vollem Gange und viele Ausbildungsverträge werden in diesem Jahr erst sehr spät abgeschlossen sagt der Abteilungsleiter für Kommunikation der Industrie- und Handelskammer Hannover, Stefan Noort. Allein in der IHK-Lehrstellenbörse seien noch rund 1.000 Ausbildungsplätze gelistet, darunter rund 200 Ausbildungsangebote im Handel und 185 Lehrstellen im gewerblich-technischen Bereich. Da können Interessierte einfach mal reinschauen oder direkt beim einem Betrieb der Wahl anfragen.

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