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Arbeitsmarkt am Jahresende 2014 stabil

Im Weserbergland ist der jahreszeitlich übliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Dezember ausgeblieben. Grund sei die anhaltend milde Witterung, heißt es im aktuellen Arbeitsmarktbericht. Von der geringen saisonalen Zunahme der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat sind ausschließlich Männer betroffen. Sie sind vorrangig in den Außenberufen beschäftigt und werden bei schlechter Witterung oder Auftragsmangel während des Winters entlassen. Die Arbeitslosenquote im gesamten Agenturbezirk blieb gegenüber November unverändert bei 7,0 Prozent.

Hamelner Erklärung an BNA übergeben

Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels hat die sogenannte „Hamelner Erklärung“ in Bonn an den Präsidenten der Bundesnetzagentur übergeben. Die Erklärung wurde im Dezember in Hameln von einem Zusammenschluß betroffener Landkreise beschlossen. Die kommunalen Vertreter erläutern darin den Anspruch der Landkreise, das Planungsverfahren zu begleiten. Bartels war als Sprecher der Landkreis-Vertreter nach Bonn gefahren. Begleitet wurde er vom Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland, Tobias Timm, sowie Vertretern eines Planungsbüros und einer Rechtsanwaltgesellschaft, die die Landkreise unterstützen. Die Delegation forderte die Bundesnetzagentur auf, den TenneT-Antrag zur SuedLink-Planung zurückzuweisen. Dieser sei nicht vollständig hießt es zur Begründung. Mehr Zum Thema hören sie im radio aktiv-Morgen.

Wartezeiten auf Facharzttermine sollen sich verkürzen

Die Wartezeiten auf Termine bei Fachärzten sollen sich auch im Weserbergland bald verkürzen. Das Bundeskabinett hat ein Gesetz verabschiedet, das künftig eine Termingarantie vorsieht. Laut einer Forsa-Umfrage waren nur 56 Prozent der niedersächsischen Befragten mit der Wartezeit auf einen Termin bei ihrem letzten Arztbesuch zufrieden. Und oft muss gewartet werden, obwohl Krankheiten vorliegen: Das lange Warten soll nun aber ein Ende haben. Das neue Gesetz regelt eine Termingarantie. Innerhalb von rund vier Wochen sollen sich bei Vorliegen einer Überweisung - außer Augen- und Frauenarzt - alle gesetzlich Versicherten beim Facharzt einfinden können. In Niedersachsen sind das immerhin 80 Prozent aller Einwohner, Die meist nachgefragten Ärzte sind Radiologen, Augenärzte, Hautärzte, Kardiologen und Neurologen.

Kritik an 4-Stufen-Plan aus Hessen

Die Diskussion um die Belastung der Weser mit salzhaltigen Abwässern des Düngemittelherstellers K + S dauert an. Das Unternehmen und das Land Hessen hatten kürzlich einen 4 Stufen Plan veröffentlicht. Der sieht unter anderem eine Pipeline in die Oberweser bei Bad Karlshafen vor. Damit würde die Weser auch weiterhin mit stark salzhaltigen Abwässern belastet, kritisiert die heimische SPD Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller. Sie werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass eine andere Lösung – zum Beispiel auf technischer Ebene - gefunden werde. In diesem Zusammenhang kritisiert die Bundestagsabgeordnete auch das Vorgehen von K + S gegen die Gegner des 4-Stufen-Plans. Diese mit Unterlassungsklagen rechtlich zu belangen sei überzogen, so Lösekrug-Möller.

Interhelp braucht Geld und bittet um Spenden

Der Tsunami vor zehn Jahren in Südostasien forderte unzählige Opfer – die Katastrophe löste eine weltweite Welle der Hilfsbereitschaft aus – auf Sri Lanka war damals auch die Hamelner Hilfsorganisation Interhelp, um die Menschen sofort, aber auch längerfristig zu unterstützen. Jetzt ist die Region wieder von einer Naturkatastrophe betroffen: nach tagelangen heftigen Regenfällen sind dort mehr als achthunderttausend Menschen vor Überschwemmungen und Erdrutschen auf der Flucht. Es gab bereits Dutzende Tote, sagte der erste Vorsitzende von Interhelp, Ulrich Behmann. Interhelp wolle jetzt auch wieder helfen, zur Zeit werde geprüft, wie das geschehen könne. Ohne Spenden sei leider keine Hilfe zu organisieren, appelliert Behmann an die Weserbergländer.
Aber Interhelp setzt sich auch vor Ort ein, zum Beispiel durch die kostenlose Ärztesprechstunde im Hamelner Wohnbezirk Kuckuck. Bei der letzten Sprechstunde im Dezember seien fünf Ärzte und 16 Helfer dabei gewesen. Diese Arbeit werde fortgesetzt, kündigte Behmann an. Interhelp finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Die geleistete Arbeit ist ehrenamtlich.

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