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Hunderte Menschen gegen Rechtsextremismus

In Bad Nenndorf gehen heute (3.) hunderte Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße. Grund dafür ist ein geplanter Neonaziaufmarsch, der ab 16 Uhr stattfinden soll. Auch Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Verbände rufen ihre Mitglieder dazu auf, sich ebenfalls an den friedlichen Protestaktionen in Bad Nenndorf aktiv zu beteiligen. Treffpunkt für die Kundgebungsteilnehmer ist heute um 10.30 Uhr an der Horster Straße/Ecke Hauptstraße in Bad Nenndorf. Mehr dazu hören Sie im radio aktiv - Programm um 10:20 Uhr. Seit 2006 halten Rechtsextremisten alljährlich Propagandafeiern in Bad Nenndorf ab, die sie selbst als "Trauermarsch" bezeichnen. Ziel des Marsches ist das Wincklerbad. Angemeldet sind diese Märsche bereits bis 2030.

Kinderfest im Wisentgehege

An diesem Wochenende lädt das Wisentgehege in Springe zum Kinderfest ein. Für die kleinen Gäste gibt es ein umfangreiches Programm, sagte Leiter Thomas Hennig Außerdem gebe es bei vielen Tierarten Nachwuchs zu sehen. Eine weitere Attraktion seien das vor kurzem eröffnete Polarwolf-Gehege sowie die Adler-Flugshows.

Polizei fordert Demonstranten zu Gewaltfreiheit auf

Die niedersächsische Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert die Teilnehmer an den Demonstrationen heute in Bad Nenndorf zu Gewaltfreiheit auf. Dort dürften Neonazis auch in diesem Jahr wieder ihre menschenverachtende Hetze zur Schau stellen, so der GdP-Vorsitzende Dietmar Schilff. Die demokratischen Kräfte vor Ort sollten aber unbedingt friedfertig dagegen demonstrieren. Die Gewerkschaft der Polizei befürworte das große Engagement der Bevölkerung gegen die Rechtsextremisten.

Tourismus im Weserbergland muss sich auf veränderte Nachfrage einstellen

Auch der Tourismus im Weserbergland muss sich auf eine veränderte Nachfrage und neue Reise-Trends einstellen. So ist die Zahl der Busreisegruppen rückläufig, statt dessen gibt es immer mehr Individualreisende. Die Geschäftsführerin des Vereins Weserberglandtourismus Petra Wegener sagte, die Touristikanbieter müssten ihre Produkte und Angebote dieser Entwicklung anpassen. Außerdem gibt es eine steigende Nachfrage nach Kulturreisen. Die Geschäftsführerin des Vereins Weserberglandtourismus Petra Wegener sagte, um diesem Trend gerecht zu werden, solle das bereits vor einigen Jahren entwickelte Thema “Historische Städte” weiter vorangetrieben werden. Neu ist der Trend des kulinarischen Tourismus, Die Geschäftsführerin des Vereins Weserberglandtourismus Petra Wegener sagte, hier gebe es auch im Weserbergland erste Angebote.

Tourismus schwächelt

Die diesjährige Tourismussaison im Weserbergland ist weniger gut angelaufen als in den Vorjahren . Die Geschäftsführerin des Vereins Weserberglandtourismus Petra Wegener sagte, in der Zwischenbilanz sei erstmals seit über 10 Jahren ein Rückgang festzustellen. Bis Ende Mai sei ein Minus von 3,5 % verzeichnet worden. Im Verein Weserberglandtourismus beteiligen sich über 40 Kommunen aus der Region, nur Hannoversch Münden und Porta Westfalica sind nicht Mitglied.

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