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Im Weserbergland gedenken die Menschen der Opfer der beiden Weltkriege und der NS Terrorrherrschaft

Auch in unserer Region gibt es heute zahlreiche Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag. In Hameln beginnt die zentrale Gedenkfeier um 11.30 Uhr vor dem Ehrenmal hinter dem Münster. Die Ansprache hält Oberbürgermeister Claudio Griese. Der Posaunenchor der Martin-Luther-Gemeinde umrahmt die Feier musikalisch. In Bad Pyrmont beginnt die zentrale Gedenkstunde um 12 Uhr am Ehrenmal am Schlossplatz. Bürgermeister Klaus Blome und Helmut Eichmann vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge laden Pyrmonter Bürger und Gäste ein, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. An der Feier werden neben einem Pastor auch ein Imam und zwei russische Vertreter teilnehmen.

SuedLink-Planungen Thema im Landtag

Die geplante Riesenstromtrasse "Suedlink" ist gestern Thema im Umweltausschuss des Landtages gewesen. Netzbetreiber Tennet, kommunale Spitzenverbände, Bundesnetzagentur und Landvolk wurden angehört. Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels forderte mehr Offenheit über die Kriterien, die dem Entwurf zugrunde liegen. Der Vorentwurf, der am 10. Oktober veröffentlicht worden war, müsse zurückgezogen werden. Er sei Ergebnis einer "unfachlichen und intransparenten Vorfestlegung" der Bundesnetzagentur und des Netzbetreibers.Die SPD-Landtagsfraktion fordert, dass der Kommunikationsprozess gemeinsam mit Bürgern und Verbänden organisiert wird. Es müsse unbedingt ein transparentes Verfahren eingehalten werden. Bei der Anhörung sei auch deutlich geworden, dass das Thema Erdverkabelung in den Mittelpunkt der anstehenden Diskussion gehöre.Die CDU will weiterhin einen eigenen niedersächsischen Trassenvorschlag. Sie wirft der rot-grünen Landesregierung vor, beim Thema Suedlink ihrer Verantwortung für das Land Niedersachsen nicht nachzukommen. Vor allem die Tatsache, dass die Planungen allein vom Betreiberunternehmen Tennet durchgeführt würden sowie die mangelnde Transparenz bei der Erarbeitung des Trassenverlaufs, seien zu kritisieren.Die Landtags-Grünen fordern den Netzbetreiber Tennet und die Bundesnetzagentur auf, die Kriterien für die vorgeschlagene SuedLink-Trasse offenzulegen. Die Grüne Landtagsabgeordnete Anja Piel aus Fischbeck sagte, die Energiewende könne nur gelingen, wenn auch bei den Betroffenen entsprechende Akzeptanz vorhanden sei und die entstehe nur bei einem Höchstmaß an Transparenz. Außerdem müsse wenigstens dort, wo Mindestabstände zur Wohnbebauung und zu ökologisch besonders sensiblen Bereichen nicht eingehalten werden könnten, verstärkt eine Erdverkabelung eingesetzt werden. Der Forderung der CDU, das Land solle selbst einen Trassenvorschlag machen, erteilt sie eine klare Absage. Die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung habe die Planungsverantwortung 2011 mit beim Bund angesiedelt und das sei auch vernünftig gewesen.

Auch im Weserbergland nimmt die Altersarmut zu

Laut den Zahlen des niedersächsischen Landesamt für Statistik haben in den drei Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg 2013 insgesamt 2560 Menschen ab 65 Jahren eine Grundsicherung vom Sozialamt erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 3,5 Prozent. Damit nicht immer mehr Menschen auf die staatliche Unterstützung im Rentenalter angewiesen sind, müsse mehr in Bildung investiert und die Riester Rente, und die betriebliche Altersvorsorge attraktiver gestaltet werden, fordert der Geschäftsführer des paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hameln-Pyrmont, Norbert Raabe. Zudem müsse der aktuelle Grundsicherungssatz von mindestens 391 Euro auf 510 Euro angehoben werden, damit die darauf angewiesenen Menschen ihren Lebensunterhalt finanzieren können.

Wie können die Planungen für die Stromtrasse SuedLink durch das Weserbergland noch gestoppt werden?

Aus Sicht der Bürgerinititative Weserbergland sind da vor allem die hiesigen Bundestagsabgeordneten gefragt. Das hat der Mitinitiator und einer der Sprecher der Initiative Rolf Keller im radio aktiv Gespräch gesagt. Die Planungen seien an dem Punkt angekommen, an dem die Bundesnetzagentur die Pläne des Netzbetreibers Tennet erhalte und darüber entscheiden werden müsse. Die Bürgerinitiative erwarte deshalb eine klare Positionierung der Bundestagsabgeordneten. Auch von TenneT gebe es weiterhin keine klare Begründung für den sogenannten Westschwenk der Trasse durch das Weserbergland. Die Bürgerinitiative selbst halte an ihrem Protest fest, für den es zumindest vor Ort auch die politische Unterstützung gebe.

Bundesnetzagentur: SuedLink unverzichtbar

Die Bundesnetzagentur sieht keine Alternative zum Bau der Stromtrasse SuedLink. Netzbetreiber TenneT will einen Teil der Stromtrasse durch das Weserbergland führen. Dagegen gibt es erheblichen Widerstand. Die Bundesnetzagentur ist Genehmigungsbehörde für das Vorhaben. Präsident Jochen Homann sagte, es gebe noch keine Vorfestlegung auf eine bestimmte Trassenvariante.Wenn eine Entscheidung gefallen sei, gebe es immer noch Einspruchsmöglichkeiten. Allerdings stehe der Bau der Trasse grundsätzlich nicht in Frage.Sie sei auch nicht durch bessere Energieeffizienz und dezentrale regionale Energieversorgung ersetzbar. Mögliche Alternativen durch neue wissenschaftliche Entwicklungen könnten derzeit nicht berücksichtigt werden. Das letzte Kernkraftwerk gehe 2022 vom Netz, bis dahin müsse die Infrastruktur für die Energiewende aufgebaut sein. Das dauere erfahrungsgemäß zehn Jahre oder länger. Das sei bereits jetzt ein enger Zeitplan, so Homann.

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