Hameln 99,3 MHz + Bad Pyrmont 94,8 MHz      im Kabel auf Programmnummer 114 (DVB-C 122 MHz)

Mögliche Trassenführung durch das Weserbergland für die geplante Nord-Süd-Hochspannungsleitung sorgt in den betroffenen Kommunen für Besorgnis

Wie gestern bekannt wurde, soll die 800 Kilometer lange Stromautobahn auch durch den Landkreis Hameln-Pyrmont geführt werden. In einem entsprechenden Entwurf wird aus Kostengründen eine oberirdische Variante mit 60 bis 70 Meter hohen Strommasten bevorzugt. Besonders betroffen wären im Landkreis Hameln-Pyrmont die Gemeinde Emmerthal und der Flecken Salzhemmendorf. Die Bürgermeisterkandidaten in Salzhemmendorf, Karl Heinz Grießner und Clemens Pommerening sehen die Planungen kritisch. In der nächsten Woche soll es eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Gemeinden geben.

Schüler erforschen Energieversorgung von morgen

24 Oberstufenschülerinnen und -schüler aus der Region erforschen zur Zeit die Energieversorgung von morgen. Im Weserbergland und in Ostwestfalen-Lippe können sie die neuesten Technologien heutiger und zukünftiger Energieversorgung entdecken. Der regionale Netzbetreiber Westfalen Weser Energie führt unter neuem Namen bereits zum achten Mal das dreitägige Energy Camp durch. Neben Informationen rund um die Energiewende, erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Netzsteuerung und zukünftige Netztechnologien, die Solarenergieforschung sowie die Windenergie. Praktische Experimente und Workshops ergänzen das theoretische Wissen. Im Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in Ohr wird zum Beispiel ein Solarmodul gebaut.

Kampf gegen Ausbau des Güterschienenverkehrs - Kreisgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes hofft auf Unterstützung der heimischen Bundes- und Landtagspolitiker

Hans-Ulrich Peschka, der auch Bürgermeister von Coppenbrügge ist, äußerte in einem Schreiben an mehrere Abgeordnete, die Mitglieder und Akteure der Bürgerinitiative Transit, die Bevölkerung und auch die örtliche Politik hätten mit großem Erstaunen die neuen Pläne der Schienenverkehrsplaner aus Hannover und Berlin aufgenommen. Dabei habe die Diskussion der vergangenen Monate eindeutig gezeigt, dass das Aufleben der Streckenführung über Hameln, Coppenbrügge und Elze eine Katastrophe für das gesamte Weserbergland wäre. Auch der Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium habe dem Ausbau der Güterverkehrsstrecke eine Absage erteilt. Nach den Presseberichterstattungen der letzten Tage könnte es nun wieder in gewisser Weise auf Umwegen zu einer Reaktivierung der Strecke kommen.

 

Schwierige Polizeieinsätze

Der Kreisgruppenvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Ralf Hermes weist auf die Schwierigkeit von Polizeieinsätzen in Zusammenhang mit psychisch kranken oder alkoholisierten Menschen hin. Ein normales Ansprechen der Betroffenen sei oft nicht mehr möglich. Dadurch entstünden Gefahrensituationen, die oftmals sekundenschnelles Agieren erforderten, so Hermes. Es sei gut, wenn dann nach Fällen wie in Berlin oder Holzminden die Umstände des Einsatzes kontrolliert werden. Für die Polizisten sei aber auch eine professionelle Nachbereitung erforderlich, sowie ein Betriebsklima, um Situationen und Fehler im Nachhinein zu bewerten. Den Vorfall in Holzminden, bei dem ein psychisch kranker Mann getötet worden war wollte Hermes nicht bewerten. Hier seien gegenwärtig Staatsanwaltschaft und Gerichte gefordert.

Stärkung der Weserbergland AG beschlossen

 

Die Weserbergland AG hat ihre strategische Ausrichtung bis 2020 beschlossen. Aufsichtsrat und Vorstand der Weserbergland AG sowie die Spitzen der Wirtschaftsförderung der Aktionärslandkreise haben in einer Strategiewerkstatt über Zukunft und Ausrichtung der Weserbergland AG beraten. Alle Akteure sprachen sich dabei eindeutig für die Stärkung der Einrichtung aus.

Der enge Schulterschluss der Beteiligten pro Wirtschaftsraum Weserbergland sei erneuert und bekräftigt worden, teilte die Weserbergland AG mit. Das Profil sei zu schärfen; gute Ansätze und Ideen seien weiterzuentwickeln. Durch gemeinsame Kommunikation der Stärken des Raumes und der Erfolge nach außen soll die positive Wahrnehmung des Wirtschaftsraums Weserbergland regional und überregional vorangebracht werden. Daneben soll ein geeignetes Instrumentarium mit Prüfsteinen zur Erfolgskontrolle entwickelt werden. Es sei ein eine gute und - wie auch nicht anders erwartet - konstruktive Diskussion gewesen, sagte Vorstand Hans-Ulrich Born. Die Weserbergland AG gehe gestärkt und optimistisch in den anstehenden Entwicklungszeitraum bis 2020.

 

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