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CDU-Landtagsabgeordneter Otto Deppmeyer kritisiert geplantes Landesvergabegesetz

Der heimische Landtagsabgeordnete der CDU Otto Deppmeyer hält den Neuentwurf der rot-grünen Landesregierung zum Landesvergabegesetz für Augenwischerei. Niedersachsens Landesregierung will bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in Branchen ohne Tarifbindung künftig nur Firmen berücksichtigen, die Mindestlöhne von 8,50 Euro je Stunde zahlen. Es handele sich hierbei mehr um eine politische Schau als um ein vernünftiges Ergebnis, kritisiert Deppmeyer im radio aktiv-Gespräch. Über einen entsprechenden Entwurf für ein neues Landesvergabegesetz berieten am Dienstag die Landtagsfraktionen der Grünen und der SPD. Das bisherige Landesvergabegesetz läuft Ende des Jahres aus.

Mehr als 400 Beratungen für Frauen

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft hat seit ihrer Gründung Anfang 2011 mehr als 400 Frauen beraten. Außerdem konnten über 200 Qualifizierungsmaßnahmen vermittelt werden, sagte Leiterin Kirstin von Blomberg. Aktuell arbeiten die bei der Weserbergland AG angesiedelte Stelle mit 28 Unternehmen aus dem Weserbergland zusammen. Ziel ist es, diese familienfreundlichere Arbeitsbedingungen zu schaffen, unter anderem durch betriebliche Kinderbetreuung oder flexible Arbeitszeitenmodelle. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.frau-wirtschaft-weserberglandag.de oder direkt bei der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Hamelner Hefehof.

Morgen Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

 

 

Beteiligt sind unter anderem die Aerzener Maschinenfabrik, Lenze und Volvo. Mit den Warnstreiks will die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Sie verlangt 5,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber hatten zuletzt 2,3 Prozent angeboten.

 

Für Holz gibt es noch Nutzungsmöglichkeiten

Eine von der BioenergieRegion Weserbergland plus in Auftrag gegebene Studie zur Nutzung von Biomasse hat ergeben, dass beim Holz noch Potentiale ungenutzt sind. Der Wald, der zu den Niedersächsischen Landesforsten gehört sei bereits gut genutzt – bei den Privatwäldern im Bereich Nienburg, Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden sehe das anders aus, sagte Folkart Müller von der BioenergieRegion Weserbergland plus. Die Potentialstudie weise hier noch ungenutzte Möglichkeiten aus. Zum Teil sei das Holz allerdings in schwierigen Hanglagen, nur mit größerem Aufwand zu ernten. Andererseits verbiete teilweise auch der Naturschutz eine wirtschaftlichen Nutzung. 130506 O-Ton Müller ein Gutteil Seit 1995 habe sich die Zahl der Menschen, die Holz privat nutzen verdreifacht, so Müller.

Werra-Weser-Anrainerkonferenz begrüßt Bau von Verdampfungsanlage

 

Die Werra-Weser-Anrainerkonferenz begrüßt grundsätzlich den Baubeginn einer Verdampfungsanlage für einen kleinen Teil der Abwässer des Düngemittelherstellers K+S. Allerdings bemängelt die Konferenz, dass die bei der Eindampfung anfallenden Feststoffe fast ausschließlich auf den Salzhalden abgelagert werden sollen, von wo aus sie - mit Zeitverzögerung - wieder in die Werra gelangen. Das Unternehmen benötige deshalb eine zweite Einleitstelle für ihre Abfall-Laugen, weil sonst die ohnehin extrem hohen Grenzwerte in der Werra nicht eingehalten werden könnten. Diese Einleitstelle solle an der Oberweser entstehen, was aus Sicht der Werra-Weser-Konferenz unnötig ist, denn die anfallenden Reststoffe könnten unter Tage verbleiben. Damit könnten erstmalig die Grenzwerte in der Werra gesenkt werden. Dem dürfe sich K-S nicht länger verschließen, fordert die Werra-Weser-Anrainerkonferenz.

 

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