Im Studio: Alexander Henke

Alexander Henke

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S Bahn mit Verzögerung

Wer heute (19) mit der S-Bahn aus dem Weserbergland zum Flughafen Hannover fahren möchte, muss sich auf längere Reisezeiten und den Umstieg auf den Bus einstellen.  Rund 16.000 Anwohner aus Langenhagen und Teilen Hannovers müssen bis 9.00 Uhr ihre Häuser verlassen, bevor Experten der Kampfmittelräumung ihre Arbeit aufnehmen können. Sie waren bei Sondierungen auf Objekte gestoßen, bei denen es sich um Bombenblindgänger handeln könnte. Es wird dort heute zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Zwar gilt zwischen Paderborn/Bad Pyrmont und Hannover Hauptbahnhof und zurück der normale Fahrplan, die Direktverbindung zum Flughafen wird jedoch nicht mehr möglich sein. Heute Vormittag ist an der Station Langenhagen-Mitte nur noch das Einsteigen erlaubt, von 13 Uhr bis voraussichtlich 17 Uhr dürfen im Bereich Langenhagen gar keine Züge mehr fahren. Als Ersatz für die ausfallenden S-Bahnen fahren Busse zwischen Hauptbahnhof und Flughafen. Behinderungen sind auch im Straßenverkehr zu erwarten. Die A 2 zwischen Herrenhausen und dem Kreuz Hannover-Ost wird voll gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Dennoch müssen Autofahrer mit Staus rechnen

Weserbergland/Hameln: Gewerkschaft zur Sparkassen-Fusion

Die Gewerkschaft ver.di begrüßt den Antrag der SPD-Fraktion im Hamelner Rat zur geplanten Sparkassenfusion.  Zwar war nach dem Beschluss des Rates in Hessisch Oldendorf der Fusionsvertrag bereits erweitert worden, so dass betriebsbedingte Kündigungen aus Anlass der Fusion ausgeschlossen werden sollten, heißt es von ver.di. Nach dem SPD-Antrag solle es keine betriebsbedingten Kündigungen bis 2020 geben. Aus Sicht der Gewerkschaft sei es aber außerdem wichtig, einen Nachteilsausgleich zu vereinbaren, so dass den Beschäftigten durch die Fusion der Stadtsparkasse Hameln und Sparkasse Weserbergland keine materiellen Einbußen drohten. Deshalb appelliert ver.di an die Ratsmitglieder im Hamelner Rat, dem Antrag der SPD-Fraktion zuzustimmen, und um einem Passus des Nachteilsausgleichs zu ergänzen.

Weserbergland:Grexit oder mehr Geld?

Auch hier ist die erneute Griechenlandhilfe Thema. Der Hamelner FDP Stadtverbandsvorsitzende und Finanzexperte Klaus Peter Wennemann ruft die heimischen Bundestagsabgeordneten auf, gegen das dritte Hilfspaket für Griechenland zu stimmen. Mit der ein der Einführung der Drachme hätten die Griechen die Chance, auf den Weltmärkten wieder wettbewerbsfähig zu werden. Das müsse allerdings einhergehen mit einem Hilfspaket für die armen Menschen in dem Land. Die hiesige LINKEN Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann hatte bereits gestern angekündigt, gegen das Paket zu stimmen. Die SPD Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller und Michael Vietz CDU wollen sich für das Paket aussprechen.

Weserbergland: Die sich anbahnende „Einigung“ in Griechenland kommentieren auch hiesige Politiker

Die jetzt angestrebe Lösung führe zu weiteren massiven Lohnkürzungen sagt beispielsweise die hiesige LINKEN Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann. Das wiederum bedeute Schrumpfung der Binnennachfrage und das bringe eine Ausweitung und Verfestigung der Krise mit sich. Sie werde am Freitag im Deutschen Bundestag daher diesem - ihrer Ansicht nach - erpresserischen Vorschlag nicht zustimmen. Der Bundesregierung gehe es schon lange nicht mehr darum, Griechenland aus der Krise zu helfen. Es gehe darum, die eigene neoliberale Politik, die viele europäische Länder in große Armut gestürzt habe, mit Gewalt durchzusetzen, so Krellmann weiter.

Weserbergland: SuedLink weiter kritisch begleiten

Die Landkreise der Hamelner Erklärung wollen den weiteren Verlauf der Planung um die SuedLink Stromtrasse kritisch begleiten. Grundsätzlich sei zu begrüßen, dass der Koalitionsausschuss in Berlin sich für eine vorrangige Erdverkabelung ausgesprochen habe. Jetzt müsse darauf geachtet werden, dass es nicht zu viele Ausnahmen von dieser Regel gebe, so Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels. Die Landkreise rechnen ab der zweiten Jahreshälfte 2016 mit einem neuen Antrag von Netzbetreiber TenneT. Als nächstes müsse jetzt das Gesetz entsprechend geändert werden. Gestern waren in Hannover Vertreter von betroffenen Landkreisen zusammengekommen, um das weitere Vorgehen beim Thema SuedLink beraten.

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