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Heimische Bundestagsabgeordnete von CDU und SPD zeigen sich zufrieden mit Koalitionsvertrag

Michael Vietz von der CDU sagte, in Koalitionsverträgen werde es immer Kompromisse geben müssen. Die jetzt aushandelten Vereinbarungen seien seiner Ansicht nach für alle Beteiligten akzeptabel. Er gehe nicht davon aus, dass es zu Nachverhandlungen kommen werde. Auch Gabriele Lösekrug-Möller von der SPD bezeichnete den Koalitionsvertrag als gutes Ergebnis. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass der Vertrag von der Basis gebilligt werden wird. Die SPD-Mitglieder müssen bis Mitte Dezember über den Vertrag entscheiden. Lösekrug-Möller war als SPD-Vorstandsmitglied direkt an den Koalitionsverhandlungen beteiligt.

 

Die Kriminalprävention der Polizeidirektion Hameln-Pyrmont/Holzminden warnt vor Kriminalität gegenüber Senioren

Gerade in den Bereichen „Betrug“ und „Trickdiebstahl“ würden ältere Menschen bevorzugt als Opfer ausgewählt, sagte Peter Linde, Kriminalhauptkommissar und Beauftragter für Kriminalprävention. Neben der körperlichen Beeinträchtigung würden Täter auch andere Eigenschaften der Senioren ausnutzen, so Linde. Hilfen können sich Betroffene grundsätzlich von jedem Polizeibeamten holen, so Linde weiter.

Einsatz von "Interhelp" auf den Phillipinen erfolgreich angelaufen

Die Einsätze der Hilfsorganisation Interhelp auf den Philippinen sind nach Auskunft des Vorsitzenden – Ulrich Behmann – erfolgreich angelaufen. Ein fünfköpfiges Ärzte- und Rettungsteam behandele Patienten auf der vom Taifun sehr betroffenen Insel Leyte in sehr abgelegenen Gebieten. Ein zweiter Schwerpunkt sei der Einkauf und die Verteilung von Lebensmitteln, die von den gesammelten Spendengeldern bezahlt würden. Der dritte Einsatz beginnt heute, so Behmann.
Spenden für Interhelp:
Konto-Nr. 33233   BLZ 254 500 01 - Stadtsparkasse Hameln
Konto-Nr. 700 700 000   BLZ 254 621 60 - Volksbank Hameln-Stadthagen
Konto-Nr. 20313   BLZ 254 501 10 - Sparkasse Weserbergland

Anti-Atom-Plenum Weserbergland hofft auf Unterstützung

Das Anti-Atom-Plenum Weserbergland hofft auf weitere Unterstützung seiner Anliegen durch den Landkreis Hameln-Pyrmont. Die Initiative setzt sich für den Ausstieg aus der Atomenergie ein. Einige Mitglieder hatten sich jetzt zu einem Gespräch mit dem neuen Landrat Tjark Bartels (SPD) getroffen, um die Weichen für die Zusammenarbeit in der Zukunft stellen. Bereits in der Vergangenheit habe das Plenum oft auf die Unterstützung des Landkreises zählen können, so Bernd Schlinkmann vom Anti-Atom-Plenum. Er habe den Eindruck, dass das Anliegen auch vom neuen Landrat Bartels unterstützt werde.

Bald größerer Evakuierungsradius um AKW Grohnde?

Nach Aussage der Anti Atom Organisation „Ausgestrahlt“ plant die Strahlenschutzkommission des Bundes eine Ausweitung der Evakuierungszonen bei einem Atomunfall. Eine entsprechende Empfehlung wolle die Strahlenschutzkommission demnächst verabschieden, heißt es in der Mitteilung. Die Evakuierungszonen um die AKW sollen demnach von 10 auf 20 Kilometer Radius ausgedehnt, Jodtabletten sogar für das gesamte Bundesgebiet vorgehalten werden. Um das AKW Grohnde könnten damit bis zu 247.000 Menschen statt bisher 57.000 Menschen evakuiert werden. Umgesiedelt werden soll künftig die Bevölkerung aller Gebiete, in denen mit einer jährlichen Strahlenbelastung von mehr als 50 Millisievert in Folge des radioaktiven Fallouts zu rechnen ist. Bisher gelten 100 Millisievert pro Jahr als zumutbar. Die Innenminister von Bund und Ländern müssen die Neuerung auf ihrer Sitzung Anfang Dezember in Osnabrück beschließen.

 

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