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Przewalski-Fohlen geboren

Im Wisentgehege in Springe ist ein Przewalski-Fohlen geboren worden. Der kleine Hengst und seine Mutter sind wohlauf. Drei Jahre lang haben wir mit der Zucht aussetzen müssen, sagt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. Grund sei, dass das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) einen Zuchtstopp für das Wisentgehege verhängt habe, weil es in den Zoos zu viele dieser Pferde gebe. Seit 1982 seien im Wisentgehege 68 Przewalski-Pferde zur Welt gekommen. Einige der Tiere wurden in Wiederansiedlungsprojekte in die Mongolei und nach China ausgesiedelt. Der Förderverein Freunde des Wisentgeheges hat sich vorgenommen, in Zukunft den Transport eines Przewalski-Pferdes, der rund 30.000 Euro kostet, zu finanzieren. Unter dem Motto „Wilde Spende für wilde Pferde“ sammelt der Verein Geld im Spendentrichter im Eingangsbereich des Wisentgeheges. Zudem hat der Förderverein ein gesondertes Spendenkonto für dieses einzigartige Projekt eingerichtet. Spendenkonto: Volksbank Springe, BLZ 251 93331, Kontonummer: 81 46 23 303

Auch in der Region mehr Nebenjobs

Im Agenturbezirk Hameln ist die Zahl der geringfügig Beschäftigten im Nebenjob in den letzten Jahren ebenfalls angestiegen. Die Zahlen im Agenturbezirk liegen unter dem bundesweiten Trend, wonach sich jeder zehnte Beschäftigte etwas hinzu verdient. In Niedersachsen arbeiten mehr als 10% der Beschäftigten in einem zweiten Job; im Agenturbezirk sind es weniger als der Niedersachsen- und auch der Bundesdurchschnitt. Die Zahl der Beschäftigten, die zusätzlich zu ihrer Arbeit einen Nebenjob ausüben, ist dennoch kontinuierlich angestiegen, obwohl die Zahl der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse im Agenturbezirk seit 2009 insgesamt gesunken ist.

Landkreise einigen sich auf gemeinsame Strategie

Die Weserbergland-Landkreise haben sich darüber verständigt, nach welchen Schwerpunkten/welcher Strategie die zukünftige Entwicklung der Region ausgerichtet werden soll.Die Landkreise Nienburg, Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden haben vor einigen Jahren gemeinsam ein regionales Entwicklungskonzept erarbeitet, um die Region u.a. mit Hilfe von EU-Fördermitteln zukunftsfähig zu machen. Jetzt haben die Akteure die Ziele für die neue EU-Förderperiode von 2014 bis 2020 festgelegt. Der Wirtschaftsförderer des Landkreises Hameln-Pyrmont Andreas Manz sagte, die Landkreise hätten sich auf die Schwerpunkte Bildung, Wirtschaft, Mobilität, demografischer Wandel und Weiterentwicklung des ländlichen Raumes geeinigt. So müsse im Bereich Mobilität der ÖPNV zukünftig flexibler und nachfrageorientiert gestaltet werden. Da die EU in der neuen Förderperiode die Mittel für den ländlichen Raum senke, werde es aber schwieriger Fördergelder für Projekte zu bekommen.

Alternative für Deutschland fordert flexible Ausstiegslösung aus dem Euro

Der Vorsitzende des Kreisverbandes „Alternative für Deutschland“ Manfred Otto spricht sich für flexible Ausstiegslösungen aus der Gemeinschaftswährung Euro aus. Seine Partei fordere nicht die grundsätzliche Abschaffung des Euro. Notwendig seien vielmehr bessere Ausgleichsmöglichkeiten für wirtschaftlich schwächere Länder, wie sie früher durch die Anpassung der Wechselkurse bestanden hätten, sagt Otto. Der Kreisverband Weserbergland der AfD hat sich in dieser Woche gegründet. Vorsitzender Manfred Otto tritt für die Partei auch als Bundestagskandidat bei der Wahl im September an.

Schwertransport hat Alfeld erreicht

Die letzte Etappe des Schwertransportes von Grohnde nach Alfeld ist ohne Zwischenfälle verlaufen. Ein acht Meter hoher Zylinder für eine Papierfabrik wurde in drei Abschnitten auf der Straße nach Alfeld transportiert.Wie die Polizei mitteilte legte der Schwertransport in der Nacht (zu 9.8.2013) die letzte Etappe mit gut 20 Kilometern in fünfeinhalb Stunden zurück. Der 20achsige Tieflader mit seiner 140 -Tonnen- Fracht kam gegen halb zwei am Morgen auf einem Parkplatz in Alfeld an. In wenigen Wochen begleitet die Polizei den letzten Weg des Zylinders vom Parkplatz durch Alfeld in die Papierfabrik. Bis es soweit ist, muss dort erst noch ein 1.200-Tonnen-Kran aufgestellt werden. Über 2.500 interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten dem Schwerlasttransport an der Strecke zugeschaut, die meisten davon in Gronau und Alfeld.

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