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Langwedel/Nienburg: Binnenschiffunfall mit zwei beteiligten Binnenschiffen

Die Wasserschutzpolizei Nienburg musste gestern nach Langwedel ausrücken, da sich an der dortigen Schleusenkammer gegen 14.50 Uhr ein Unfall mit zwei Binnenschiffen ereignete. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen schleusten zwei Binnenschiffe gemeinsam in Richtung Verden, die Schleusung verlief zunächst ohne Zwischenfälle. Nachdem die Schleusung bereits beendet war und die Schleusentore geöffnet, jedoch noch nicht freigegeben waren, setzte der 63-jährige Führer des hinteren Schiffes dieses frühzeitig in Bewegung und stieß gegen das Vordere, gesteuert von einem 44-jährigen, wodurch beide Schiffe beschädigt wurden. Beide Schiffe konnten die Schleuse eigenständig verlassen und zunächst im oberen Schleusenhafen festmachen. Das vordere Binnenschiff, welches mit mehreren Tonnen Metallschrott beladen ist, war infolge des Zusammenstoßes nicht mehr manövrierfähig, da die Ruderanlage durch den Aufprall beschädigt wurde. Das hintere Binnenschiff, welches unbeladen war, konnte seine Fahrt im Anschluss an die Unfallaufnahme fortsetzen. Die Wasserschutzpolizei Nienburg leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 63-jährigen Schiffsführer ein. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, es kam zu keinen Umweltschäden und auch die Schleuse konnte ohne Unterbrechung weiter betrieben werden. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

Bückeburg: Sachbeschädigungen an Pkw

Von Dienstag auf Mittwoch wurden im Stadtgebiet von Bückeburg durch bislang unbekannte Täter zwei Sachbeschädigungen an Pkw vorgenommen. In der Pulverstraße wurde ein dort am Fahrbahnrand parkender schwarzer Pkw Renault zerkratzt. Über eine Länge von 2,20m stellten die Beamten einen frischen Kratzer fest, der vom vorderen rechten Kotflügel bis zur hinteren Tür verlief. In der Weimarer Straße gingen die oder der Täter auf ein Grundstück und bemalten mit einem Stift die Frontscheibe eines dort abgestellten Pkw. Die schwarze Aufschrift konnte wieder entfernt werden. Nicht entfernen ließ sich hingegen ein schwarzer Farbstrich der längs über den rechten Kotflügel desselben Fahrzeugs aufgebracht wurde. Die Polizei hat in beiden Fällen Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.Zeugenhinweise nimmt die Polizei Bückeburg, Tel.: 057222/95930, entgegen.

Weserbergland: Gute Maisernte

Die Maisernte im Weserbergland ist in diesem Jahr sehr zufriedenstellend, sagt der Kreislandwirt  Karl-Friedrich Meyer aus Tündern. Der Mais sei ein wichtiges Nahrungsmittel für den Menschen, aber auch für Tiere, besonders in der Milchvieh-Haltung. Weil der Mais so schnell wächst, ist er auch Hauptbestandteil bei der Stromerzeugung in Biogasanlagen. Im Weserbergland werde auf sieben bis acht Prozent der Ackerfläche Mais angebaut, sagt Meyer. Im Weserbergland gebe es keine Probleme mit dem Grundwasser im Zusammenhang mit dem Maisanbau. Auch würden nicht so viele Pflanzenschutzmittel eingesetzt wie in anderen Regionen, denn der Schädlings-Druck ist laut Meyer hier nicht so hoch. Damit es nicht zu Unfällen mit Erntefahrzeugen kommt, bittet Meyer alle Verkehrsteilnehmenden – wie immer in der Erntezeit – um besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht.

Weserbergland: Bundestagsabgeordneter der Grünen zu Koalitionsverhandlungen

Etwas mehr als drei Wochen ist die Bundestagswahl inzwischen her. Konkrete Koalitionsverhandlungen zwischen den Grünen, der FDP und der SPD stehen kurz bevor, die Sondierungsgespräche zwischen den drei Parteien sind abgeschlossen. Der Grüne Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hameln-Pyrmont-Holzminden, Helge Limburg, begrüßt die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP. Mit einem Ergebnis und damit einer Regierungsbildung wird noch vor Weihnachten gerechnet. In den Sondierungsgesprächen hätten die Grünen einige ihrer wichtigsten Punkte durchsetzen können, sagte Limburg. Dazu gehörten mehr Klimaschutz, Modernisierung des Familien- und Migrationsrechts und eine Ende des Hartz 4 – Systems. Im Umkehrschluss hätten die Grünen aber auch Zugeständnisse machen müssen, wie der Verzicht auf das Tempolimit. Da die FDP Steuererhöhungen zur Finanzierung des Regierungsprogramms ausschließe, sei künftig ein größeres Engagement des Staates gegen Steuerhinterziehung notwendig. Dass die Ampelkoalition noch scheitert, hält Limburg für unwahrscheinlich.

Weserbergland: Fahrbahnsanierungsarbeiten im Zuge der Bundesstraße 83 ab Steinberger Kreuz bis Bad Eilsen

Heute Montag, 18. Oktober, beginnt der zweite Bauabschnitt auf der Bundesstraße 83 zwischen Steinbergen und Bad Eilsen. In diesem Abschnitt finden die Arbeiten im Bereich der Anschlussstelle Bad Eilsen-West zur A 2 statt. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit. Begonnen wird heute mit den Arbeiten auf den beiden Fahrspuren in Richtung Bückeburg. Der Verkehr wird auf den verbleibenden Spuren in Richtung Steinbergen geführt. In beide Fahrtrichtungen gibt es somit nur eine Fahrspur. Die A 2 in Fahrtrichtung Hannover und Dortmund kann lediglich aus Richtung Bückeburg erreicht werden. Ein Abfahren von der A 2 zur Bundesstraße 83 ist nicht möglich.

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