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Weserbergland: Hausbesitzer können sich für Heizungsvisite anmelden

Ab sofort können HausbesitzerInnen aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden wieder die Heizungsvisite der Klimaschutzagentur Weserbergland in Anspruch nehmen. In etwa 90 Minuten nimmt ein Energieberater der Klimaschutzagentur und der Verbraucherzentrale Niedersachsen bei einem Vor-Ort-Termin die Heizungsanlage in Augenschein. Das Beratungsangebot ist begrenzt auf 50 Beratungen je Landkreis, eine Anmeldung ist noch möglich bis zum 14.12.2020, teilt die Klimaschutzagentur mit. Die „Heizungsvisite“ wird im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „clever heizen!“ der Verbraucherzentrale Niedersachsen, der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und der Klimaschutzagentur Weserbergland angeboten. Die Beratungen werden im Rahmen der Gebäude-Checks der Energieberatung der Verbraucherzentrale durchgeführt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Möchten Sie sich nicht nur zum Thema Heizung informieren, sondern direkt eine Gesamteinschätzung des energetischen Gebäude-Zustands? Dann melden Sie sich, ebenfalls bis zum 14.12.2020, über das Online-Formular unter www.klimaschutzagentur.org/mach-dein-haus-fit für eine „Mach Dein Haus fit“-Beratung an. Bitte beachten Sie, dass es coronabedingt und aufgrund der hohen Nachfrage bei beiden Beratungsangeboten zu Verzögerungen im Ablauf kommen kann. Die neutrale Beratung rund um die Heizung hat einen Wert von ca. 230 Euro; 30 Euro Kostenbeteiligung sind zu entrichten.

Weserbergland: Erleichterter Zugang für Hartz IV verlängert

Das Jobcenter bietet bis zum Frühjahr einen erleichterten Zugang zu Hilfeleistungen des SGB / Hartz IV an. Der erleichterte Zugang wurde erneut verlängert – und ist bis zum 31. März 2021 telefonisch, formlos per Post oder bestenfalls online möglich unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung. Darauf weist das Jobcenter Hameln-Pyrmont hin. Bislang habe der hiesige Arbeitsmarkt die Coronakrise relativ gut verkraftet. Das zeige sich auch im Jobcenter aufgrund der doch eher moderateren Zugänge an Neukunden*innen. Offen sei, ob das so bleibt. Personen, die sich in den vergangenen Monaten durch die Zeit retten konnten, seien nun durch den neuen Lockdown stark betroffen.

Weserbergland: 3-Monats-Frist bei Kurzarbeit

Die Agentur für Arbeit Hameln weist die Unternehmen in der Region auf die 3-Monats-Frist bei Kurzarbeitergeld hin. Etliche Unternehmen im Weserbergland, die im Frühjahr aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen mussten, konnten diese über die Sommermonate beenden. Durch die aktuell wieder verschärften Einschränkungen werden viele Betriebe durch entstehende Arbeitsausfälle erneut auf Kurzarbeit zurückgreifen müssen. Wenn die Kurzarbeit drei Monate oder länger unterbrochen war, erlischt die im Frühjahr gestellte Anzeige. Unternehmen in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg müssen in diesem Fall unverzüglich bei der Agentur für Arbeit Hameln schriftlich oder elektronisch eine neue Anzeige auf Kurzarbeit stellen.

Weserbergland: Klimaschutzagentur startet Projekt mit Hotel- und Gastronomiebetrieben

Das dritte Unternehmensnetzwerk der Klimaschutzagentur Weserbergland ist mit einem Online-Auftaktevent gestartet.  Bei dieser Netzwerkarbeit liegt der Fokus auf dem Hotel- und Gaststättengewerbe. Insgesamt 14 Hotel- und Gastronomiebetriebe aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden trotzen ihrer aktuell sehr schwierigen Lage durch die Corona-Pandemie und machen sich zukünftig für den Klimaschutz stark. Innerhalb des neuen Hotel- und Gastronomie-Netzwerks für Energieeffizienz im Weserbergland haben sie sich als wesentliches Ziel gesetzt, die Energie- und Ressourceneffizienz in ihren Betrieben zu steigern. Pandemiebedingt begrüßte Dirk Adomat, Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Weserbergland Anja Lippmann-Krüger online die teilnehmenden Unternehmen aus dem Landkreis Holzminden Lampes Posthotel, Restaurant Felsenkeller Holzminden, Hotel Hellers Krug, Hotel Goldener Anker, Gasthof Angerkrug, Landgasthaus Zum Rosengarten sowie aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont Hotel zur Börse, Historik Hotel Christinenhof, Hotel Garni Forum, Gasthof Schellental, Parkhotel Pyrmont, Hotel und Restaurant Weinschänke Rohdental, Hotel Restaurant Waldquelle und Restaurant und Hotel Felsenkeller in Coppenbrügge. Die Hameln-Pyrmonter Dehoga-Kreisvorsitzende Gabriele Güse referierte zum Thema Corona und Tourismus im Weserbergland und gab einen Einblick, wie der Tourismus der Zukunft aussehen könnte. Anschließend erklärte Andreas Koch, Berater und Pionier für nachhaltigen Tourismus, warum gerade Nachhaltigkeit ein Erfolgsmodell in der Corona-Krise ist. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird gefördert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Niedersachsen Programmgebiet Stärker entwickelte Region.    

Weserbergland: Nabu zieht positive Bilanz des Volksbegehrens "Artenvielfalt. Jetzt!"

Bis zum 1. November wurden niedersachsenweit 138.118 gültige Unterschriften abgegeben - mehr als fünfmal so viel wie in der ersten Phase eines Volksbegehrens erforderlich. Nachdem der niedersächsische Landtag in dieser Woche einstimmig das Gesetzespaket zum sogenannten Niedersächsischen Weg beschlossen hat, hat der Initiatorenkreis entschieden, die Zulassung für die zweite Phase nicht zu beantragen und das Volksbegehren damit einzustellen. Dank des Volksbegehrens gebe es jetzt verbindliche Gesetze und verbindliche Zusagen für wirksame Förderprogramme und Verordnungen. Es sei ein großer Schritt, dass die Landwirtschaft diese verbindlichen rechtlichen Regelungen jetzt ausdrücklich mittrage, nachdem sie anfänglich ausschließlich auf freiwillige Vereinbarungen gesetzt habe, heißt es vom Nabu. Grünland und artenreiche Wiesen sowie Gewässerrandstreifen werden besser geschützt, der Pestizideinsatz in wichtigen Naturbereichen wird verboten, der Wiesenvogelschutz wird ausgeweitet, heimische Baumarten werden gefördert und der Anteil des Ökolandbaus wird gesteigert. Auch wenn die Ziele des Volksbegehrens nicht zu 100 Prozent erreicht wurden, so seien die jetzt beschlossenen Änderungen im Naturschutz-, Wald- und Wassergesetz eine deutliche Verbesserung im Sinne der Tier- und Pflanzenvielfalt in Niedersachsen.

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