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Weserbergland: Wer kennt „Trödel-Willi“?

Diese Frage stellt die Polizei in einem Zeugenaufruf. Hintergrund ist ein Diebstahl gestern im Messenkämper Ortsteil Altenhagen II. In den späten Vormittagsstunden war ein Trödelhändler unangemeldet bei einer 85-jährigen Frau an der Haustür erschienen. Der aufdringlich agierende Mann folgte der Frau bis ins Schlafzimmer, wobei er über den Ankauf von Schmuck sprach. Erst am späten Nachmittag stellte die Frau fest, dass ein goldenes Gliederarmband verschwunden war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den bisher unbekannten Mann ein. Dieser soll an der Haustür einen Flyer verloren haben, auf dem unter dem Namen Trödel-Willi der Ankauf von Schmuck, Trödel und Trödelwaren angeboten wird. Der Flyer enthält allerdings keine Kontaktdaten. Hinweise bitte an die Polizeidienststellen in Lauenau, Tel. 05043/98736-0, oder Bad Nenndorf, Tel. 05723/9461-0.

Weserbergland:Anzeigen für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bis zum 30. Juni

Arbeitgeber können Anzeigen für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen weiterhin bis zum 30. Juni 2020 erstatten. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter unterstützen Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Zur Überprüfung der Beschäftigungspflicht haben diese Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten jährlich bis 31. März der Agentur für Arbeit anzuzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber gleichzeitig eine Ausgleichsabgabe an die Integrations-/Inklusionsämter zahlen. Aufgrund der aktuellen Situation in Folge der Corona-Pandemie akzeptieren die BA und die Integrations- und Inklusionsämter, dass Anzeigen für das Anzeigenjahr 2019 auch nach dem 31. März 2020 bis spätestens 30. Juni 2020 abgegeben werden. Gleiches gilt für die Zahlung der Ausgleichsabgabe. Erstatten Arbeitgeber bis spätestens 30. Juni 2020 Anzeige, wird das Versäumen der Anzeigepflicht zum 31. März 2020 für das Anzeigejahr 2019 nicht als Ordnungswidrigkeit verfolgt. Ebenfalls werden von den Integrations-/ Inklusionsämtern bei Erstatten der Anzeige für das Anzeigejahr 2019 bis spätestens 30. Juni 2020 keine Säumniszuschläge erhoben. Die Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen wird dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Weserbergland: Agentur für Arbeit weist auf Weiterbildungsangebote hin

Erstmals seit 30 Jahren sind die Arbeitslosenzahlen im Weserbergland in einem Mai gestiegen - aufgrund der Corona-Pandemie brauchen Betroffene länger, um eine neue Stelle zu finden.Die Agentur für Arbeit Hameln verweist in diesem Zusammenhang auf individuelle Angebote der beruflichen Weiterbildung. Wer in der aktuellen Situation aufgrund der Corona-Pandemie keinen neuen Job findet, der könne seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mittel- bis langfristig mit einer beruflichen Weiterbildung erhöhen, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln, Gerhard Durchstecher. Die Agentur für Arbeit könne dabei beratend unterstützen. Persönliche Kontakte zwischen Agenturbeschäftigten und Kundschaft sollten aus Gründen des Gesundheitsschutzes für alle Beteiligten zwar weiter auf ein Minimum reduziert bleiben. Die telefonische Beratung auch zu Fragen der beruflichen Weiterbildung sei aber massiv ausgebaut worden. Da in Einzelfällen persönliche Termine für die Kunden*innen sehr wichtig seien, versendet die Agentur für Arbeit seit Ende Mai terminierte Gesprächseinladungen. Für die Durchführung dieser Gespräche seien in allen Geschäftsstellen Arbeitsplätze eingerichtet worden, an denen der Gesundheitsschutz für alle Beteiligten gewahrt werde.

Weserbergland: Lichterfest und Jubiläumsfahrt von "Kaiser Wilhelm" verschoben

Auch wenn die Beschränkungen mittlerweile immer weiter in vielen Bereichen gelockert werden – für viele Großveranstaltungen bedeutet die Corona-Pandemie in diesem Jahr das Aus. Dazu gehört auch das Lichterfest in Bodenwerder, das traditionell am 2. Augustwochenende stattfindet. Die Ausrichter bedauern die Absage in diesem Jahr, schauen aber trotzdem hoffnungsvoll in die Zukunft: Das Jubiläums-Lichterfest im Rahmen des 300. Münchhausen-Geburtstages soll jetzt am 14. August 2021 gefeiert werden, so der Vorstand des Vereins zu den Planungen. Nähere Infos zum neuen Termin will der Förderverein in den nächsten Wochen mitteilen. Und auch die Jubiläumsfahrt des Raddampfers KAISER WILHELM zur Oberweser wird verschoben – in den Juli 2022. Mit der Verschiebung um gleich zwei Jahre hofft die Besatzung, dann nicht erneut vom Coronavirus betroffen zu sein. Zudem sei die Planung sehr aufwendig: Den Reiseunternehmen müsse ausreichend Vorlaufzeit gegeben werden und auch die für den Dampfer notwendigen Anleger und Unterkünfte für die Besatzung müssen in der Zeit entsprechend gründlich geplant werden. Nähere Infos zum neuen Termin will der Förderverein in den nächsten Wochen mitteilen. Wenn möglich, sollten bereits gebuchte Gäste mit einer evtl. Stornierung der Fahrt bis zur Bekanntgabe des neuen Termins warten, so die Bitte der Ausrichter.

Weserbergland: Arbeitslosenzahl erstmals seit Jahrzehnten im Mai gestiegen

Auch im Mai sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf dem Arbeitsmarkt im Weserbergland deutlich zu spüren.Im Bereich der Agentur für Arbeit Hameln ist die Arbeitslosigkeit erneut angestiegen. Im Mai waren 12.650 Menschen im Bezirk der Agentur für Arbeit Hameln arbeitslos gemeldet, das sind 536 (+4,4 %) mehr als im Vormonat. Somit ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit 30 Jahren in einem Mai angestiegen. Verglichen mit dem Mai des Vorjahres haben sich zwar weniger Menschen arbeitslos melden müssen. Aufgrund der aktuellen Situation verbleiben die Betroffenen aber länger in der Arbeitslosigkeit als in der Vergangenheit, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln, Gerhard Durchstecher. Die steigende Arbeitslosenzahl sei somit vor allem darauf zurückzuführen, dass die Menschen zurzeit aufgrund der Corona-Pandemie länger brauchen, um eine neue Stelle zu finden.

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