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Salzhemmendorf/Coppenbrügge: Deponie am Steinbruch Thema im Bauausschuss

Mit der geplanten Deponie am Steinbruch am Ith soll sich heute der Salzhemmendorfer Bauausschuss beschäftigen. Das hat Grünen-Ratsherr Karsten Appold angekündigt. Die Planungen für die umstrittene Deponie stehen zwar nicht auf der offiziellen Tagesordnung, sollen aber unter dem Punkt Anfragen und Anregungen angesprochen werden, sagt Appold. Dabei sei auch zu prüfen, ob der Flecken erneut eine Stellungnahme zu den Planungen abgeben soll. Salzhemmendorf hatte sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt gegen die Deponie ausgesprochen.Die Bauausschusssitzung in der Gaststätte „Zum Dorfkrug“ beginnt heute um 19.00 Uhr. 

Der Protest gegen die geplante Deponie am Steinbruch am Ith findet immer mehr Unterstützer. Eine Petition im Internet ist bis jetzt (Stand Donnerstag Vormittag) von über 1.000 Gegnern unterzeichnet worden. Anlass ist der Antrag der Hannoverschen Basaltwerke als Betreiber auf Planfeststellung für die umstrittene Deponie.Geschäftsführer Stefan Entrup hält die Bedenken der Kritiker für unbegründet.Auswirkungen beispielsweise auf das Grundwasser oder auch die Trinkwasserquellen von Lauenstein und Bisperode seien nicht zu befürchten. Das sei gutachterlich belegt. Für eine Renaturierung des Steinbruchs, wie sie in der Petition gegen die Deponie gefordert wird, sei das Gelände zudem wenig geeignet, so Entrup.

Der Genehmigungsantrag für die Deponie liegt seit gestern bis zum 3. Juli öffentlich aus und ist auch im Internet einzusehen. Genehmigungsbehörde für die Deponie ist das Gewerbeaufsichtsamt in Hannover.

Benstorf: Verunglückter Radfahrer identifiziert

Auf der B 1 in der der Ortsdurchfahrt Benstorf ist am Mittwochnachmittag ein Radfahrer verunglückt. Der Mann ist in der Ortsdurchfahrt vom Anhänger eines LKW erfasst worden und hat sich schwerste Verletzungen zugezogen. Der 62-Jährige aus Hamburg wurde in eine Klinik geflogen und notoperiert. Es bestehe derzeit keine akute Lebensgefahr, hieß es heute Morgen. Die Identität des Mannes war zunächst unklar, konnte in der Nacht aber festgestellt werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Die Polizei geht bislang davon aus, dass der Radfahrer, der auf dem schmalen Seitenstreifen links neben der Straße unterwegs war, möglicherweise mit dem Lenker an die Ecke einer Grundstücksmauer gestoßen und dadurch ins Straucheln gekommen ist. Beim Sturz auf die Straße geriet er dann unter den entgegenkommenden Lastzug. Der LKW-Fahrer aus dem Landkreis Minden-Lübbecke blieb körperlich unverletzt, stand aber deutlich unter dem Einfluss des Geschehens. Die Firma stellte einen Ersatzfahrer. Die B 1 musste an der Unfallstelle für Rettungsmaßnahmen und Spurensicherung mehrere Stunden gesperrt werden.

Benstorf: Unfall in Ortsdurchfahrt

UPDATE (19:20)

Die Identität des Radfahrers, der mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen wurde, ist immer noch unbekannt. Der Mann war mit einem silberfarbenen Mountainbike der Marke Rock Shox unterwegs. Weitere Details, auch zur Person, liegen derzeit noch nicht vor. Hinweise zum unbekannten Radfahrer nimmt die Polizeistation Salzhemmendorf (Tel. 05153-5122) oder das Polizeikommissariat Bad Münder (Tel. 05042-93310) entgegen.

 

Auf der B 1 in der der Ortsdurchfahrt Benstorf ist am Nachmittag ein Radfahrer verunglückt. Der Mann wurde verletzt ins Krankhaus eingeliefert. Er hatte keine Papiere bei sich, die Ermittlungen der Polizei dauerten am Nachmittag noch an. Die Beamten gehen davon aus, dass der Radfahrer, der auf dem schmalen Seitenstreifen neben der Straße unterwegs war, ins Straucheln gekommen und auf die Straße gestürzt ist, wo er von einem LKW erfasst wurde.

Salzhemmendorf: Genehmigungsantrag für Deponie im Steinbruch liegt aus

Der Genehmigungsantrag für eine Bauschuttdeponie am Steinbruch am Ith soll ab heute (5. Juni) bis zum 3. Juli öffentlich ausliegen und auch im Internet verfügbar sein. Genehmigungsbehörde für die Deponie ist das Gewerbeaufsichtsamt in Hannover. Die Planungen für eine Deponie im Steinbruch am Ith treffen in der Region auf Widerstand. Im Internet läuft seit Sonntag eine Petition gegen das Vorhaben. Bislang haben sich 633 (Stand: 05.06.2019 12:30) Unterstützer der Forderung von Initiatorin Britta Kellermann an das Land und das Gewerbeaufsichtsamt angeschlossen, keine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb einer Deponie der Klasse 1 zu erteilen. Kellermann befürchtet, dass die Deponieklassifizierung auch Bauschutt aus Atomkraftwerken zulässt, wie zum Beispiel dem Atomkraftwerk Grohnde, das im gleichen Zeitraum zurückgebaut werden soll. Darüber hinaus machen sich Kritiker der Deponie Sorgen um die Trinkwasser-Gewinnung in der Umgebung. Der Steinbruch Ith solle stattdessen in das umgebende europäische Schutzgebiet „Flora-Fauna-Habitat Ith“ aufgenommen werden. Die Petition läuft zunächst für acht Wochen. Kellermann hofft auf 5.000 Unterstützer. Für den Dienstag 18. Juni ist eine Informationsveranstaltung im Kulturzentrum Brunotte in Coppenbrügge geplant. https://www.openpetition.de/petition/online/keine-schadstoffdeponie-im-naturschutzgebiet-ith  

Salzhemmendorf: Petition gegen Deponie im Steinbruch gestartet

Die Planungen für eine Deponie im Steinbruch am Ith treffen in der Region auf Widerstand. Im Netz wurde am Sonntag eine Petition gegen das Vorhaben gestartet. Initiatorin Britta Kellermann fordert das Land Niedersachsen und das Gewerbeaufsichtsamt darin auf, keine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb einer Deponie der Klasse 1 zu erteilen. Stattdessen solle der Steinbruch Ith in das umgebende europäische Schutzgebiet „Flora-Fauna-Habitat Ith“ aufgenommen werden. Erste Unterstützer haben sich dieser Forderung bereits angeschlossen. Die Hannoverschen Basaltwerke als Betreiber wollen in der geplanten Deponie nach eigenen Angaben „schwach belastete mineralische Abfälle ohne organische Bestandteile“ verfüllen. Das könnte beispielsweise Bauschutt sein. Kellermann befürchtet dagegen, dass die Deponieklassifizierung auch freigemessenen Bauschutt aus Atomkraftwerken zulässt, wie zum Beispiel dem Atomkraftwerk Grohnde, das im gleichen Zeitraum zurück gebaut werden solle. Darüber hinaus machen sich Kritiker der Deponie Sorgen um die Trinkwasser-Gewinnung in der Umgebung. Genehmigungsbehörde für die Deponie ist das Gewerbeaufsichtsamt in Hannover. Der Genehmigungsantrag soll ab Mittwoch (5. Juni) bis zum 3. Juli öffentlich ausliegen und auch im Internet verfügbar sein. https://www.openpetition.de/petition/online/keine-schadstoffdeponie-im-naturschutzgebiet-ith

 

 

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