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Salzhemmendorf: Stellungnahme der Landesregierung zu Steinbruch Voska

Im Streit um die geplante Reaktivierung des Steinbruchs Voska zwischen dem Betreiber und der Gemeinde Salzhemmendorf hat die Landesregierung jetzt Stellung bezogen. Damit beantwortet sie eine "kleine Anfrage" der Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag. Unter anderem hatten die Grünen angefragt, ob die Landesregierung sich dafür einsetzen werde, dass die Antragsunterlagen im Sinne der Bürgerbeteiligung ausgelegt werden müssen. In dieser Hinsicht gab es von der Landesregierung eine Absage: Die Vorhabenträgerin - also der Steinbruch-Betreiber - könne beantragen, dass von der öffentlichen Bekanntmachung des Vorhabens sowie der Auslegung des Antrags und der Unterlagen abgesehen wird. Ob die Voraussetzungen dafür vorliegen, entscheide die zuständige Behörde - in diesem Fall das Gewerbeaufsichtsamt Hannover. Das Unternehmen Lhoist-Rheinkalk plant, den Steinbruch Voska im Flecken Salzhemmendorf zu reaktivieren. Dieser war 2018 aus wirtschaftlichen Gründen vorläufig stillgelegt worden.

Salzhemmendorf: Finanzierung der Gedenkstätte steht

Die Errichtung einer Gedenkstätte für sowjetische Zwangsarbeiter in Salzhemmendorf rückt näher. Nachdem der Ortsrat Salzhemmendorf und auch der Flecken bereits finanzielle Unterstützung bereitgestellt hatten und weitere Gelder aus der Bürgerstiftung Weserbergland und vom "Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln e.V" beigesteuert wurde, konnte jetzt die Finanzierungslücke von etwa 4.000 € mit Unterstützung der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik und einem erheblichen privaten Spendenaufkommen geschlossen werden. Vertreter aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik informierten sich jetzt vor Ort in Salzhemmendorf über den Stand der Planungen. Der Historiker Bernhard Gelderblom hat das Leben der sowjetischen Zwangsarbeiter in Salzhemmendorf aufgearbeitet und gemeinsam mit dem zwischenzeitlich verstorbenen Bildhauer Burkhard Bösterling einen Vorschlag für die Ausgestaltung des Gedenkortes erstellt. Gelderblom ist zusammen mit den Vertretern der Gemeinde Salzhemmendorf zuversichtlich, den Gedenkort bald nach dem Ende der Sommerferien realisieren zu können.

Salzhemmendorf: Fahrradreparaturstation geplant

In Salzhemmendorf soll eine Fahrradreparaturstation entstehen. Der Flecken solle so für Radfahrer noch attraktiver werden, betont Ortsbürgermeister Karsten Appold. Die Kosten für die geplante Station liegen zwischen 1.000 und 1.300 Euro. Appold ist derzeit auf der Suche nach Sponsoren, die das Projekt unterstützen. Der Ortsrat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Vorhaben mit 400 Euro zu unterstützen und die Verwaltung mit der Standortsuche zu beauftragen. Außerdem hat der Ortsrat einen 300 Euro-Zuschuss für den Spielplatz am Borkenweg, 250 Euro für einen Netz der Volleyballsparte von Blau-Weiß Salzhemmendorf und einen weiteren Zuschuss über 250 Euro für die Lampenerneuerung an der Kirche beschlossen.

Lauenstein: Projekt für altersgerechtes Wohnen

In Lauenstein startet eine Eigentümergesellschaft ein Projekt für Wohnen im Alter. Die Eigentümergemeinschaft hat dafür ein Haus in der Mühlenstraße gekauft, dass zurzeit kernsaniert und barrierefrei ausgestattet wird. Neben einem Garten soll das Haus auch Platz für gemeinsame Ideen der zukünftigen Bewohner bieten, sagt Britta Jüngling von der Eigentümergemeinschaft. Die Idee für das „Haus am Ith“ – so der Name für das altersgerechte Wohnprojekt – sei vor dem Hintergrund eines Notstands in der stationären Pflege entstanden, so Jüngling. Die Eigentümergemeinschaft werde vor Ort ein Büro einrichten, um Gemeinschaftsaufgaben im Haus oder auch Dienstleistungen zu organisieren.

Salzhemmendorf: AG "Stop Voska" verteilt Plakate gegen geplanten Gesteinsabbau

Der Widerstand gegen den geplanten Gesteinsabbau im Steinbruch Voska in Salzhemmendorf hält an. Die Firma Rheinkalk will den Betrieb wieder aufnehmen und hat beim Gewerbeaufsichtsamt Hannover den Einsatz einer mobilen Brech- und Siebanlage beantragt. Anwohner protestieren gegen das Vorhaben. Sie befürchten Belästigung durch Lärm und hohen LKW Verkehr und haben die Arbeitsgemeinschaft „Stop Voska“ gegründet. Der Gruppe liegen mittlerweile die Genehmigungsbescheide des Gewerbeaufsichtsamts für die bisherigen Erweiterungen vor, die sie nun mit dem neuen Änderungsantrag vergleichen will, sagte Sprecher Christian Stetter. Die kritische Frage des Gesteins-Abtransports werde in den bisherigen Bescheiden nicht berücksichtigt, so Stetter. Bis Ende Juli will die AG „Stop Voska“ im ganzen Flecken Salzhemmendorf Plakate verteilen, um auf ihren Protest gegen den geplanten Lkw-Verkehr aufmerksam zu machen.

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