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Bei zwei Schwänen, die im Kreis Höxter im Raum Beverungen in Wesernähe verendet aufgefunden wurden, ist das Geflügelpestvirus nachgewiesen worden. Wie der Veterinärdienst des Kreises Höxter ruft auch das Veterinäramt des Landkreises Holzminden alle Geflügelhalter zur erhöhten Wachsamkeit auf.
Geflügelhaltern in Wesernähe, besonders im Südkreis, wird deshalb bis auf Weiteres zur Aufstallung geraten. Die Unterbringung in Ställen oder entsprechend abgedichteten Ausläufen ist ein wirksames Instrument, um Kontakte mit Wildvögeln oder deren Ausscheidungen zu vermeiden und so die Übertragung des Erregers zu verhindern.
Haus- und Nutzgeflügel dürfen außerdem nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind. Sie dürfen nicht mit Oberflächenwasser versorgt werden, zu dem auch Wildvögel Zugang haben. Futter und Einstreu sind so zu lagern, dass sie für Wildvögel nicht zugänglich sind.
Im Landkreis Holzminden wurde bislang noch kein Geflügelpestvirus nachgewiesen, weder in einem Geflügelbestand noch bei einem der verendeten Wildvögel, die auf Veranlassung des Veterinäramtes Holzminden beim Veterinärinstitut in Hannover untersucht worden sind. „Die aktuellen Fälle im benachbarten Kreis machen aber deutlich, dass das Virus bei Wildvögeln zirkuliert und das Risiko einer Übertragung auf Haus- und Nutzgeflügel weiterhin sehr hoch ist“, stellt die Leiterin des Veterinärbereiches beim Landkreis Holzminden, Dr. Anke Rothe, fest.
Alle Geflügelhalter sind aufgrund der aktuellen Fälle weiterhin dringend zur Einhaltung grundlegender Biosicherheitsmaßnahmen aufgefordert. Hierzu zählen beispielsweise Desinfektionsmaßnahmen und strenge Zutrittsregeln. Detaillierte Informationen sind auf einem Merkblatt für Geflügelhalter auf der Internetseite des Landkreises Holzminden eingestellt.
Bei Auffinden toter Wildvögel benachrichtigen Sie bitte das Veterinäramt Holzminden unter 05531 707 347.
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