|
Alle Beiträge auf radio-aktiv.de sind kostenfrei abrufbar und ohne Anmeldung für Sie verfügbar. Ermöglicht wird dies durch Fördergelder, Spenden und unsere Mitglieder des Trägervereins. Unterstützen auch Sie radio aktiv! |
In Niedersachsen ist eine erste Tigermücken-Brutstätte nachgewiesen worden. In einem Wohngebiet in Hannover-Döhren sei eine Tigermücken-Population in einer Regentonne festgestellt worden, teilt die Region Hannover mit. Durch die Tigermücke allein bestehe noch keine erhöhte gesundheitliche Gefahr, sagt Dr. Sonja Wolken, Parasitologin am Niedersächsischen Landesgesundheitsamts (NLGA). Aktuell seien die in Deutschland vorkommenden Tigermücken nicht mit Erregern infiziert. Regelmäßig kehren aber Menschen von Reisen zurück, die entsprechende Erreger in sich tragen wie beispielsweise Chikungunya-, Dengue- oder Zikaviren (die von Tigermücken übertragen werden). Je mehr Tigermücken hierzulande vorhanden sind, desto größer werde die Wahrscheinlichkeit, dass diese die Viren von Reiserückkehrern auch auf Menschen übertragen, die Deutschland nie verlassen haben. Um eine etwaige Ausbreitung der Ansiedlung zu erfassen, hat das NLGA in der Umgebung des Fundorts Mückenfallen aufgestellt.
Bei der Tigermücke handelt es sich um eine schwarze, vergleichsweise kleine Mücke (etwa 0,5 Centimeter). Die namensgebende schwarz-weiße Streifung der Beine ist nur aus der Nähe und bei guten Lichtverhältnissen zu erkennen. Die tagaktive, aggressive Art ist ausgesprochen lästig und macht Aufenthalte im Freien fast unmöglich. Häufig wird die Tigermücke mit der Ringelmücke verwechselt. Diese sehr große, bräunliche Mücke besitzt deutlich erkennbare, braun-weiß geringelte Beine.
Verdächtige Mückenexemplare können zur Identifizierung an das NLGA geschickt werden. Nach Möglichkeit sollte vorab ein Foto per E-Mail an vektormonitoring@nlga.niedersachsen.de eingereicht werden.
Anzeige von unserem Förderer
radio aktiv ist ein gemeinnütziger und nichtkommerzieller Bürgersender.
Wir bedanken uns bei unserem Förderer für die freundliche Unterstützung.
Möchten Sie Ihren Lokalsender aus dem Weserbergland auch unterstützen?
Hier finden Sie nähere Informationen zu unserem Förderkreis!
Anzeige von unserem Förderer
radio aktiv ist ein gemeinnütziger und nichtkommerzieller Bürgersender.
Wir bedanken uns bei unserem Förderer für die freundliche Unterstützung.
Möchten Sie Ihren Lokalsender aus dem Weserbergland auch unterstützen?
Hier finden Sie nähere Informationen zu unserem Förderkreis!
Anzeige von unserem Förderer
radio aktiv ist ein gemeinnütziger und nichtkommerzieller Bürgersender.
Wir bedanken uns bei unserem Förderer für die freundliche Unterstützung.
Möchten Sie Ihren Lokalsender aus dem Weserbergland auch unterstützen?
Hier finden Sie nähere Informationen zu unserem Förderkreis!


